LG G Flex: Android-Smartphone mit gebogenem Display ab 7. Februar für 799 Euro bei Vodafone erhältlich

Das Android-Smartphone LG G Flex mit gebogenem Display wird anfangs exklusiv von Vodafone in der Farbe Titansilber zu einem Preis von 799 Euro vertrieben. In Verbindung mit einem Vodafone-Vertrag gibt es das Smartphone auch etwas günstiger. Nach sechs Wochen wird das LG G Flex dann auch bei anderen Anbietern erhältlich sein.

Das Ende Oktober 2013 vorgestellte Android-Smartphone LG G Flex mit gebogenem Display steht ab dem 7. Februar in Deutschland zum Verkauf. Wie bereits angekündigt, wird es anfangs exklusiv von Vodafone vertrieben. Erhältlich ist es ohne Vertrag in der Farbe Titansilber zu einem Preis von 799 Euro. Das Gerät kommt ohne SIM-Lock und kann auch mit SIM-Karten anderer Provider betrieben werden. Aktuell lässt es sich bereits vorbestellen.

LG G Flex: Android-Smartphone mit gebogenem Display ab 7. Februar für 799 Euro bei Vodafone erhältlich

Das Android-Smartphone LG G Flex kommt mit einem gebogenem 6-Zoll-HD-POLED-Display, der Rear-Key-Bedienung des LG G2, einer “selbstheilenden” Gehäuseoberfläche, der Quad-Core-CPU Snapdragon 800, 2 GByte RAM, 32 GByte Speicher, einer 13-Megapixel-Kamera, einem 3500-mAh-Akku und Android 4.2.2 als Betriebssystem (Bild: CNET.com)

In Verbindung mit einem Vodafone-Vertrag gibt es das Smartphone auch etwas günstiger. Wer beispielsweise den Red-M- oder Red-L-Tarif hinzubucht, der zahlt für die Hardware einmalig 99,90 beziehungsweise 49,90 Euro zuzüglich 20 Euro pro Monat. Die Kosten für das Gerät selbst betragen bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten dann 579,90 respektive 529,90 Euro. Rechnet man noch die Vertragskosten mit ein, zahlen Kunden in den 24 Monaten insgesamt 1659,66 Euro mit dem Tarif Red M und 2257,66 Euro mit Red L.

Nach sechs Wochen wird es das LG G Flex auch bei anderen Mobilfunkanbietern geben.

Der 6 Zoll große Curved-POLED-Bildschirm (Plastik-OLED) löst mit 1280 mal 720 Bildpunkten (Real RGB) auf und bietet damit im Vergleich zum 5,7-Zoll-Display des Galaxy Round, das ebenfalls gebogen ist, eine niedrigere Auflösung. Dieses löst mit Full-HD, also 1920 mal 1080 Pixel auf. Anders als das Samsung Galaxy Round kann es aber tatsächlich gebogen werden, wie folgender Video-Clip zeigt.

Das LG G Flex ist damit widerstandsfähiger, als die meisten seiner Konkurrenten. Im Gegensatz zum Samsung-Gerät ist die Wölbung anders ausgerichtet. Das Display des G Flex wurde sozusagen um die horizontale Achse – also von oben nach unten – gebogen. Das Galaxy Round ist dagegen von links nach rechts um die vertikale Achse herum gekrümmt.

Als Prozessor verwendet LG das gleiche Modell wie Samsung: Qualcomms aktuellen Quad-Core-Chip Snapdragon 800 (MSM 8974) mit 2,3 GHz Takt und Adreno-330-GPU. Ihm stehen 2 GByte DDR3-RAM zur Seite und damit 1 GByte weniger als beim Galaxy Round. Der interne Speicher des G Flex ist 32 GByte groß.

Die rückseitige Kamera löst wie beim Galaxy Round mit 13 Megapixeln auf. Sie wird durch eine 2,1-Megapixel-Webcam für Videotelefonie in der Front ergänzt. An Verbindungsoptionen bietet das G Flex neben HSPA+ auch LTE (Cat 4) sowie WLAN nach der neuesten IEEE-Spezifikation 802.11ac. NFC, Bluetooth 4.0 und USB 3.0 sind ebenfalls an Bord.

Der fest verbaute Akku, der ebenfalls gebogen ist, hat eine Kapazität von 3500 mAh. Er fällt damit deutlich größer aus als der des Galaxy Round (2800 mAh). Mit Maßen von 160,5 mal 81,6 mal 8,7 Millimetern und einem Gewicht von 176 Gramm ist das G Flex etwas dicker und schwerer als das gebogene Samsung-Smartphone.

Wie beim G2 befinden sich Power-Knopf und Lautstärkeregler auf der Rückseite. Das soll die Bedienung während des Telefonierens erleichtern, weil die Tasten in der Nähe der natürlichen Fingerposition liegen. Außerdem kommt das Flex mit einer besonderen “selbstheilenden” Gehäuseoberfläche. Diese soll sich von Schrammen und Kerben erholen, die im Alltagsgebrauch auftreten.

Während das Galaxy Round das aktuellere Android 4.3 Jelly Bean als Betriebssystem nutzt, kommt das G Flex noch mit der Vorgängerversion 4.2.2, inklusive diversen Anpassungen seitens LG. Allerdings arbeitet LG bereits an einem Update auf Android 4.4 KitKat. Ein Termin ist noch nicht bekannt.

Autor: Christian Schartel
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