Apples iPhone 6 soll mit randlosem Bildschirm kommen

Auch das Samsung Galaxy S5 soll demnach ohne Seitenumrandung kommen. Einem weiteren Bericht zufolge soll Apple außerdem mit Sony über CMOS-Sensoren für die vorderseitige Kamera verhandeln.

Einem Bericht des Korea Herald zufolge, testet Apple angeblich einen Prototypen des nächsten iPhone-Modells ohne Bildschirmumrandung. Der Fingerabdruckscanner im „iPhone 6“ könnte dann Teil des Touchscreens selbst sein. Selbst wenn der Report zutrifft, bleibt allerdings unsicher, ob dieser Prototyp oder ein anderer letztlich das „Go“ des Apple-Managements erhält. Das Gerät wird voraussichtlich im Herbst 2014 erscheinen.

Im iPhone 5S steckt der Fingerabdruckscanner im Home-Knopf unterhalb des Displays. Sollten nur die linke und rechte Umrandung eliminiert werden, könnte dies auch so bleiben. Vor Wochen hatte es schon ein iPhone-6-Gerücht gegeben, das von gekrümmtem Glas an den Kanten handelte. Das nächste Modell soll zudem 4,7 Zoll Displaydiagonale aufweisen.

Fotomontage eines iPhone-Modells ohne Seitenrand (Bild: Ciccarese Design)

Fotomontage eines iPhone-Modells ohne Seitenrand (Bild: Ciccarese Design)

Laut der koreanischen Zeitung wird auch Apples Kontrahent Samsung im Galaxy S5 auf eine Bildschirmumrandung verzichten. Seine Ankündigung wird schon am 24. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona erfolgen.

Zu Apples Optionen für kommende iPhones hat auch die japanische Publikation Nikkei einen Bericht veröffentlicht. Demnach verhandelt das Unternehmen aus Cupertino derzeit mit Sony über die nächsten Kameramodule für seine Smartphones. Wie Demontagen des iPhone 5S gezeigt haben, ist Sony jetzt schon einer der Zulieferer der CMOS-basierten rückseitigen Kameras. Nikkei geht einen Schritt weiter und schreibt, „fast alle“ rückseitigen iPhone-Kameras kämen von Sony. Es liefere Apple über 100 Millionen Sensoren jährlich. Unter dem neuen Vertrag könnte es auch zum Zulieferer der Frontkameras aufsteigen. Dass Apple sich für Sonys Angebot entscheidet, nennt die Zeitung „wahrscheinlich“.

Aufträge von Apple können sich massiv auf die Investitionspläne der Partnerfirmen auswirken. Sharp etwa hat aufgrund von Apple-Bestellungen seine LCD-Herstellung deutlich erweitert. Nikkei schreibt, Sony habe kürzlich eine Fabrik von Renesas übernommen, um Apples Nachfrage zu befriedigen. Außer Sensoren liefere es neuerdings Akkus für iPad-Air-Tablets.

Keine Angabe macht die japanische Zeitung zur Auflösung der neuen rückseitigen Sensoren. Im iPhone 5S steckt ein (mutmaßlich von Sony entwickelter) Sensor mit 8 Megapixeln Auflösung, den Tests für seine Empfindlichkeit bei Aufnahmen in Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen loben.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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