Alu-Smartphone mit Windows Phone: Nokia Lumia Icon für USA angekündigt

Das 5-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel. Mit an Bord sind eine Qualcomm-Snapdragon-CPU mit 2,2 GHz, 2 GByte RAM, 32 GByte Speicher und eine 20-Megapixel-PureView-Kamera mit optischem Bildstabilisator.

Bereits im Januar waren die Specs durchgesickert, jetzt hat Nokia hat das Lumia Icon, den Nachfolger des Lumia 928, offiziell vorgestellt. Das Windows-Phone-Gerät wird allerdings zunächst nur beim US-Netzbetreiber Verizon Wireless verfügbar sein.

Nokia packt bei dem Smartphone ein 5-Zoll-Display in ein Gehäuse aus Aluminium mit Tasten aus Keramik. Angetrieben wird das Lumia Icon von einem Qualcomm-Snapdragon-800-Prozessor mit 2,2 GHz Taktung.

Nokia Lumia Icon

Der von Gorilla-Glas 3 geschützte Bildschirm liefert eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln, was sich in eine Pixeldichte von 441 ppi umrechnen lässt. Das Gerät bringt 2 GByte RAM und 32 GByte Storage mit. Ein Schwerpunkt liegt wie bei vielen Nokia-Modellen auf der Fotografie: Der Bildsensor des Icon löst 20 Megapixel auf. Die PureView-Kamera nutzt außerdem Linsen von Carl Zeiss und eine optische Bildstabilisierung.

Das neue Spitzenmodell kann sich über Bluetooth 4.0 mit Peripheriegeräten und Wearables in Verbindung setzen. Es unterstützt zudem die WLAN-Standards 801.11 a/b/g/n/ac und natürlich Verizon Wireless‘ LTE-Mobilfunknetz. Der Akku mit 2420 mAh kann drahtlos nach dem Qi-Standard geladen werden. Nokia spezifiziert bis zu 16,4 Stunden Sprechzeit und bis zu 75 Stunden ununterbrochenes Abspielen von Musik.

Eine weitere Besonderheit sind vier eingebaute Mikrofone, die offenbar vor allem die Tonqualität von Videoaufnahmen verbessern sollen. Nokia vergleicht sein neues Modell in dieser Hinsicht in einem Video auf Youtube mit dem Samsung Galaxy S4, für das es die Verwendung von Kopfhörern empfiehlt.

Das Lumia Icon misst 13,7 mal 7,1 Zentimeter bei 9,8 Millimetern Höhe. Aufgrund der verwendeten Materialien wiegt es 167 Gramm – etwas mehr als frühere Spitzenmodelle des Herstellers: Das Lumia 925 aus Polycarbonatgehäuse mit Metallrahmen etwa wiegt 139 Gramm, allerdings bei nur 4,5 Zoll Bildschirmdiagonale. Und das Phablet Lumia 1520 kommt trotz 6-Zoll-Bildschirms dank Polycarbonat nur auf 209 Gramm.

Übrigens hatte nicht nur Partner Verizon die Daten im Januar versehentlich öffentlich gemacht, weitere Lücken gab es offenbar auch bei Nokia: Das Twitter-Konto @evleaks konnte in der Vergangenheit mehrfach hochwertige Marketing-Bilder von Lumia-Geräten vorab veröffentlichen, die sich hinterher als echt erwiesen. Derzeit gilt das Augenmerk vor allem dem Android-Modell Nokia X alias Normandy, das voraussichtlich auf einer Pressekonferenz am 24. Februar vorgestellt werden wird.

Bei Verizon Wireless wird das Lumia Icon ab 20. Februar lieferbar sein. Mit zwei Jahren Vertrag kostet es 199 Dollar. Bei CNET ist bereits ein Test verfügbar. Demnach ist das Gerät sehr schnell. Besonders Kamera- und Bildschirmqualität führen zur Note „exzellent“ beziehungsweise 8,3 von 10 Punkten. Bemängelt werden die nur mittelmäßige Sprachqualität, das Fehlen eines SD-Card-Slots und das etwas langweilige Design.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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