Smartphones Blackberry Z3 und Q20 auf dem MWC vorgestellt

Das Blackberry-Smartphone Z3 (Spitzname Jakarta) verfügt über einen 5-Zoll-HD-Touchscreen, soll eine lange Akkulaufzeit bieten und unter 200 Dollar kosten. Das Blackberry Q20 kommt mit einer QWERTZ-Tastatur, einem 3,5-Zoll-Touchscreen und wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 zum Verkauf stehen.

Auch Blackberry hat auf dem MWC eine Pressekonferenz abgehalten und nach dem im September präsentierten Z30 mit dem Blackberry Z3 und dem Blackberry Q20 zwei weitere Smartphones mit BB10 vorgestellt. Das Z3, das auch unter dem Spitznamen Jakarta bekannt ist, verfügt über einen Touchscreen und wird für unter 200 Dollar zum Verkauf stehen. Das Q20 – oder “Blackberry Classic”, wie es CEO John Chen auch bezeichnete – ist wie das Q10 und Q5 mit einer QWERTZ-Tastatur ausgestattet.

Smartphones Blackberry Z3 und Q20 auf dem MWC vorgestellt

Das Blackberry-Smartphone Z3 (Spitzname Jakarta) verfügt über einen 5-Zoll-HD-Touchscreen, soll eine lange Akkulaufzeit bieten und unter 200 Dollar kosten (Bild: CNET.com).

Das günstige Z3 soll im April zunächst in Indonesien in den Handel kommen, ehe es auch in anderen Regionen verkauft wird. Es ist Teil von Chens Strategie, Blackberrys nach wie vor relativ starke Position in aufstrebenden Märkten zu erhalten oder sogar noch zu stärken. Das Z3 wird anfangs nur über UMTS verfügen, aber laut Chen ist für verschiedene Länder auch eine LTE-Version in Planung. Das Z3 verfügt über ein 5-Zoll–HD-Display und wird ab Werk mit der jüngsten Blackberry-OS-Version 10.2.1 ausgestattet sein. Außerdem soll es eine lange Akkulaufzeit bieten. Weitere Einzelheiten zu dem Einstiegsmodell will Blackberry erst zum offiziellen Launch-Event im April bekannt geben, das in Indonesiens Hauptstadt Jakarta stattfinden wird.

Das Q20 wird Blackberry zufolge in der zweiten Jahreshälfte 2014 in den Handel kommen. Es soll ebenfalls mit der aktuellen BB10-Version und einem leistungsstarken Akku ausgerüstet sein. Die vom Q10 bekannte QWERTZ-Tastatur samt Trackpad umfasst auch Hardware-Tasten für “Menü”, “Zurück”, “Senden”, und “Ende”. Der Touchscreen ist mit 3,5 Zoll etwas größer als beim Q10.

Smartphones Blackberry Z3 und Q20 auf dem MWC vorgestellt

Das Blackberry Q20 kommt mit einer QWERTZ-Tastatur, einem 3,5-Zoll-Touchscreen und wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 zum Verkauf stehen (Bild: Blackberry).

Entwickelt wurden beide Neuvorstellungen in Zusammenarbeit mit dem bekannten Apple-Zulieferer Foxconn. Allerdings werde man nicht mehr versuchen, im Consumer-Bereich mit Apple oder Samsung zu konkurrieren. Stattdessen konzentriere man sich mit den neuen Geräten auf den Business-Bereich. “Wir sind definitiv bestrebt, mit dem Wettbewerb mitzuhalten und verlorenen Boden gutzumachen”, so Chen.

Chen erwähnte in Barcelona auch eine Reihe von High-End-Modellen, an denen man derzeit arbeite, machte dazu aber keine genaueren Angaben. Berichten zufolge arbeitet Blackberry an einem Smartphone mit einem Octa-Core-Prozessor. Als Basis aller Blackberry-Geräte soll künftig Blackberry Enterprise Server 12 (BES 12) dienen, das Chen zufolge noch vor Jahresende verfügbar sein wird. Geplant sei zudem ein vereinfachtes Preismodell für BES 12 sowie eine sichere Version des Messaging-Dienstes BBM.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Smartphones Blackberry Z3 und Q20 auf dem MWC vorgestellt

  • Am 22. März 2014 um 15:49 von nobbi

    Ich freue mich schon auf das Q20. Bin mit meinem Q10 sehr zufrieden aber mit der neuen(alten) Tastaturreihe wird das Gerät noch besser benutzbar.

    Seit dem neuen Update ist die Software genial.

  • Am 11. April 2014 um 18:14 von Werner

    Hoffentlich kommt bald auch wieder ein SLIDER-Gerät mit entsprechend grösseren Bildschirm! Weiss jemand schon davon? Vielen Dank! Werner Dinkel

    • Am 11. April 2014 um 18:17 von Christian Schartel

      Hallo Werner,

      aktuell liegen uns leider noch keine Informationen zu einem Slider-Gerät vor. Es wäre aber gut möglich, dass Blackberry sich nun auch wieder diesen Modellen zuwendet.

      Beste Grüße, CNET.de-Redaktion

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