Apple: Sicherheitslöcher in Safari und Quicktime geschlossen und iTunes auf 11.1.5 aktualisiert

Die Quicktime-Version 7.7.5 für Windows beseitigt zehn Schwachstellen. Weitere vier Lücken verbergen sich in Safari 6 und 7. Die Aktualisierung auf iTunes 11.1.5 verhindert, dass iTunes beim Anschluss eines Geräts abstürzt.

Nachdem Apple die Sicherheitslücken im Desktop-Betriebssystem Mac OS X Mavericks, iOS 6 und iOS 7 durch entsprechende Software-Aktualisierungen geschlossen hat, hat das Unternehmen jetzt auch Sicherheitsupdates für seinen Browser Safari und die Multimedia-Software Quicktime veröffentlicht. Sie schließen insgesamt 14 Sicherheitslücken. Nach Angaben des Unternehmens können sie unter anderem benutzt werden, um einen Absturz der jeweiligen Anwendung auszulösen oder auch Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Ein weiterer nicht sicherheitsrelevanter Patch steht seit gestern für iTunes zur Verfügung.

Apple-Logo

In Safaris Browserengine WebKit stecken einer Sicherheitsmeldung zufolge insgesamt vier Speicherfehler. Einer davon wurde vom Nutzer „cloudfuzzer“ entdeckt und schon im Dezember 2013 von Google in seinem eigenen Browser Chrome behoben. Apple beseitigt die Anfälligkeit nun in Safari 7.0.1 und früher sowie Safari 6.1.1 und früher für OS X Lion 10.7.5 und Mountain Lion 10.8.5. Zudem ist die fehlerbereinigte Browserversion 7.0.2 in OS X Mavericks 10.9.2. integriert.

Das Quicktime-Update hingegen richtet sich ausschließlich an Windows-Nutzer. Quicktime 7.7.5 für Windows 7, Vista und XP SP2 oder später beseitigt zehn Anfälligkeiten. In der Vorgängerversion traten unter anderem Probleme bei der Verarbeitung von Wiedergabelisten, Videodateien im H.264-Format und Bildern im PSD-Format auf. Alle Fehler wurden Apple alle von externen Sicherheitsforschern gemeldet.

Darüber hinaus verteilt Apple iTunes 11.1.5 an Nutzer von OS X und Windows. Das Update soll verhindern, dass die Anwendung unerwartet beendet wird, sobald ein Gerät mit iTunes verbunden wird. Mac-Nutzer profitieren auch von einer besseren Unterstützung von iBooks unter OS X Mavericks. Unter Windows wurde zudem ein nicht näher genanntes Problem bei der Eingabe japanischer Schriftzeichen korrigiert.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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