Android-Smartphone Nexus 6 und Google-Smartwatch werden angeblich von LG gebaut

Beim Nexus 6 soll es sich um eine abgespeckte Version des Android-Smartphones LG G3 handeln. Die ebenfalls von LG gefertigte Google-Smartwatch soll im Juni auf der Entwickler-Messe Google I/O ihr Debüt feiern. Der Gizmodo-Quelle zufolge arbeitet LG auch an einem eigenen Prozessor für Smartphones und Tablets.

Schenkt man dem russischen Blogger namens Eldar Murtazin Glauben, wird Google seine Android-Smartphone-Serie „Nexus“ auslaufen lassen. 2014 sollen dem Blogger zufolge noch zwei bis drei Nexus-Geräte veröffentlicht werden, dann sollen die Google Play Editions die Reihe ersetzten. Das Nexus 6 soll aber jedenfalls noch erscheinen und auch wieder von LG gefertigt werden. Das berichtet CNETs Schwesterseite Gizmodo.de unter Berufung auf “unternehmensnahe Quellen”, die auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona aus dem Nähkästchen geplaudert haben. Bisherigen Gerüchten zufolge sollte Lenovo das kommende Nexus 6 bauen.

Android-Smartphone Nexus 6 und Google-Smartwatch werden angeblich von LG gebaut

Beim Nexus 6 soll es sich um eine abgespeckte Version des Android-Smartphones LG G3 handeln. Die ebenfalls von LG gefertigte Google-Smartwatch soll im Juni auf der Entwickler-Messe Google I/O ihr Debüt feiern. Der Gizmodo-Quelle zufolge arbeitet LG auch an einem eigenen Prozessor für Smartphones und Tablets (Bild: Google via CNET.com).

Das Nexus 6 soll auf dem LG G3 basieren und sozusagen eine abgespeckte Version des Android-Smartphones werden. Das G3 sollen die Südkoreaner den Quellen zufolge im Juni herausbringen. Bisherige Gerüchte besagten, es käme schon am 17. Mai heraus. Nach bisherigem Kenntnisstand wird das G3 mit einem 5,5-Zoll-Display ausgestattet sein, das eine QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln bietet. Ob LG beim G3 die Lautstärketasten und den Ein-/Ausschalter wieder auf der Rückseite unter der Kameralinse verbaut, ist noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich. Dieses Bedienkonzept hatte LG mit dem G2 eingeführt und beispielsweise auch beim gebogenen G Flex verwendet.

Der Gizmodo-Quelle zufolge arbeitet LG auch an einem eigenen Prozessor. Dieser sei zur Verwendung in Smartphones und Tablets gedacht und solle dem Konzern helfen, sich bei seinen Modellen stärker von der Konkurrenz zu differenzieren und sich gleichzeitig von Zulieferern unabhängiger zu machen. Damit geht LG dann zumindest in diesem Bereich einen ähnlichen Weg wie Apple.

LG soll nicht nur Googles nächstes Android-Smartphone, sondern auch die schon im letzten Jahr erwartete Smartwatch des Suchmaschinenbetreibers produzieren. Die smarte Armbanduhr soll auch demnächst auf den Markt kommen. In diesem Monat wird Google angeblich Pläne für ein auf Smartwatches ausgerichtetes Betriebssystem vorstellen. Die Uhr soll dann im Juni auf Googles Hausmesse I/O ihr Debüt feiern.

Dass LG auch die Fertigung der Google-Smartwatch übernimmt, ist keine große Überraschung. Schließlich haben sich die Koreaner in der Vergangenheit insbesondere bei der Produktion von Akkus und gebogenen Displays hervorgetan, was zwei wichtige Komponenten für Smartwatches sind. Und mit seinen Fitness-Armbändern hat LG bereits Erfahrung im noch jungen Wearable-Tech-Markt gesammelt.

[Mit Material von Matthias Sternkopf, Gizmodo.de & Roger Cheng, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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