Android-Anteile: Android 4.4 KitKat läuft auf 2,5 Prozent aller Google-Smartphones

Im Vergleich zu den im Februar veröffentlichten Zahlen konnte Android 4.4 KitKat um 0,7 Prozent zulegen. Angeführt wird die Statistik weiterhin von Android 4.1.x mit einem Anteil von 35,3 Prozent. Danach folgen Android Gingerbread 2.3.x mit 19,0 und Jelly Bean 4.2.x mit 17,1 Prozent.

Google hat eine neue Statistik zur Verbreitung der verschiedenen Versionen seines mobilen Betriebssystems Android veröffentlicht. Im Vergleich zu den im Februar herausgegebenen Zahlen konnte die aktuellste Version 4.4 KitKat um 0,7 Prozent zulegen. Sie läuft nun auf 2,5 Prozent aller Google-Smartphones, die im einwöchigen Beobachtungszeitrum bis zum 3. März den Play Store besucht haben.

Android-Anteile: Android 4.4 KitKat läuft auf 2,5 Prozent aller Google-Smartphones

Der Zuwachs ist darauf zurückzuführen, dass mittlerweile auch Hersteller wie HTC, Samsung oder Motorola damit begonnen haben, ihre Flaggschiffe auf die anfangs nur für Googles Nexus-Geräte und die hierzulande nicht erhältlichen Google Play Editions verfügbare Android-KitKat-Version zu aktualisieren. Das Update auf Android 4.4.2 KitKat steht in Deutschland beispielsweise schon für das Motorola Moto G, das Samsung Galaxy Note 3 sowie das Galaxy S4 und HTC One zum Download bereit.

Der Vorgänger Android Jelly Bean, der die Versionen 4.1 bis 4.3 umfasst, läuft aktuell auf über 60 Prozent aller Android-Smartphones. Mit einem Anteil von 62 Prozent ist es die am weitesten verbreitete Android-Version. Geht man nur nach einzelnen Versionsnummern, führt Android 4.1.x mit 35,3 Prozent die Statistik an, verliert gegenüber Februar aber leicht. Die Nachfolger 4.2.x sowie 4.3 verzeichnen hingegen ein Plus von 0,8 respektive 0,7 Prozentpunkten.

Allein schon unter Jelly-Bean-Geräten gibt es eine bedeutende Fragmentierung. Den meisten Anwendern stehen mit Android-Versionen ab 4.2.x eingeführte Funktionen noch nicht zur Verfügung. Allerdings werden neue Smartphones und Tablets meist mindestens mit Android 4.2.x ausgeliefert. Ein Update auf 4.3 oder höher bleibt aber meist nur High-End-Modellen vorbehalten.

Größter interner Konkurrent für Jelly Bean ist weiterhin das knapp drei Jahre alte Android 2.3.x Gingerbread, das nach wie vor auf einen Anteil von 19 Prozent kommt. Es verliert zwar von Monat zu Monat weiter an Boden auf die neueren Versionen, dürfte aber mindestens noch ein Jahr von Bedeutung sein, da ältere Smartphones keine neuere OS-Ausgabe unterstützen.

Android-Anteile: Android 4.4 KitKat läuft auf 2,5 Prozent aller Google-Smartphones

Im Vergleich zu den im Februar veröffentlichten Zahlen konnte Android 4.4 KitKat um 0,7 Prozent zulegen. Angeführt wird die Statistik weiterhin von Android 4.1.x mit einem Anteil von 35,3 Prozent. Danach folgen Android Gingerbread 2.3.x mit 19,0 und Jelly Bean 4.2.x mit 17,1 Prozent (Bild: Google).

Das Problem der Fragmentierung ist zu weiten Teilen auf den Update-Prozess von Android zurückzuführen. Wenn Google eine neue Version seines Mobilbetriebssystems freigibt, müssen Gerätehersteller sie zunächst an ihre Oberflächen oder Zusatzprogramme anpassen. Danach folgt eventuell noch ein Branding durch Mobilfunkbetreiber, die Smartphones und Tablets mit einem Vertrag anbieten. Zudem sehen offenbar weder Hersteller noch Carrier einen Nutzen in kostenlosen Software-Updates und würden den Kunden lieber neue Geräte verkaufen.

Die von Google veröffentlichten Statistiken sollen vor allem Android-Entwicklern Informationen zur Zielgruppe liefern. Sie umfassen auch Daten zur Bildschirmgröße, -dichte und verwendeten Version von Open GL ES. 91,1 Prozent der Geräte sind demnach mindestens zu OpenGL ES 2.0 kompatibel, 8,8 Prozent unterstützen sogar schon OpenGL ES 3.0. Und 79,3 Prozent aller Displays weisen eine Auflösung von mindestens 470 mal 320, aber höchstens 640 mal 480 Pixeln auf.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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