Gemeinsam gegen Facebook Paper: Flipboard und CNN schließen Partnerschaft

Die Kooperation von Flipboard und CNN sieht eine Integration von Inhalten des US-amerikanischen Fernsehsenders in die News-Reader-App vor. Zudem hat Flipboard die Nachrichten-App Zite von CNN übernommen und wird dessen Technologie in seine Anwendung integrieren.

Flipboard ist eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CNN eingegangen und hat dessen News-Reader-App Zite, die aktuell für Android-Smartphones und Geräte mit Apple iOS verfügbar ist, aufgekauft. Die Partnerschaft zwischen beiden Parteien sieht zudem eine Integration von CNN-Inhalten wie Reportagen, Videos und Fotos in Flipboard vor. Damit will Flipboard offenbar ein deutliches Zeichen in Richtung Facebooks Ende Januar vorgestellten News-Reader Paper setzen.

Gemeinsam gegen Facebook Paper: Flipboard und CNN schließen Partnerschaft

Die Kooperation von Flipboard und CNN sieht eine Integration von Inhalten des US-amerikanischen Fernsehsenders in die News-Reader-App vor. Zudem hat Flipboard die Nachrichten-App Zite von CNN übernommen und wird dessen Technologie in seine Anwendung integrieren (Bild: Flipboard via CNET.com).

Flipboard wird die Zite-App nicht als eigenständige Anwendung weiterbetreiben. Sie wird demnächst eingestellt, wie der Gründer Mike Klaas in einem Blogbeitrag erklärt. Es werde lediglich die Technologie von Zite, die auf den Nutzer zugeschnittene Inhalte liefert, verwenden und in das eigene Angebot integrieren.

Zite, das 2005 an den Start ging, hatte CNN selbst 2011 übernommen. Zum Preis, den Flipboard bezahlt, gibt es keine offizielle Angabe. Laut Fortune ist aber nur wenig mehr als die 20 Millionen Dollar, die CNN damals für den News-Reader ausgab. Allerdings hat es Zite auch nie geschafft, so bekannt wie etwa die Flipboard-App zu werden.

Mit der Partnerschaft zeigt Flipboard, dass es nach dem Start von Facebook Paper längst nicht abgeschrieben werden muss. Schließlich ist Facebook Paper weiter nur für eine Plattform – das iPhone – verfügbar. Ein aufs iPad abgestimmter Ableger lässt ebenso auf sich warten wie ein Angebot für Android. Flipboard hingegen bedient sogar Windows Phone. Mit Quellen wie Twitter, Tumblr, Blogs und Zeitschriften hat es auch das größere Angebot an Inhalten.

Sowohl Flipboard als auch sein Nachahmer Facebook Paper gelten als “digitale Zeitschrift”, die Artikel und Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen attraktiv aufbereitet. Diesen Markt bedient zudem Google mit Play Kiosk beziehungsweise dem Vorgänger Currents. Und auch LinkedIn hat mit Pulse eine Reader-App zugekauft.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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