Apple Patent: Fingerabdruckscanner des iPhone 5S soll künftig Kommunikation zwischen Geräten sicherer machen

Das Apple-Patent sieht vor, die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops mithilfe biometrischer Daten des Nutzers sicherer zu machen. Apple zieht dabei auch eine Kombination verschiedener Verfahren wie Iris-Scan oder Gesichtserkennung in Betracht.

Den Fingerabdruckscanner TouchID hat Apple mit dem im September vorgestellten iPhone 5S eingeführt. Derzeit beschränkt seine Nutzung sich allerdings auf das neueste Apple-Smartphone. Womöglich hat das Unternehmen aus Cupertino aber künftig vor, die biometrischen Daten des Scanners auch zu verwenden, um Nutzern eine schnellere und sicherere Kommunikation zwischen all ihren Geräten zu ermöglichen.

Apple Patent: Fingerabdruckscanner des iPhone 5S soll künftig Kommunikation zwischen verschiedenen Geräte sicherer machen

Das Apple-Patent sieht vor, die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops mithilfe biometrischer Daten des Nutzers sicherer zu machen. Apple zieht dabei auch eine Kombination verschiedener Verfahren wie Iris-Scan oder Gesichtserkennung in Betracht (Bild: CNET.com).

Am Donnerstag hat das US-Patentamt jedenfalls einen entsprechenden Patentantrag von Apple mit dem Titel „ein System zur drahtlosen Koppelung und Kommunikation von Geräten mit Biometrik“ veröffentlicht. Ursprünglich eingereicht hatte Apple das Patent am 31. August 2012.

Der Patentantrag beschreibt, dass Menschen in der Regel eine Handvoll Geräte wie ein Smartphone, Tablet oder Laptop besitzen und häufig Daten auf sichere Weise zwischen diesen übertragen müssen. Ein schnelles und sicheres Verfahren ließe sich laut Apple mithilfe von biometrischen Daten verwirklichen.

Das Patent führt einige Beispiele an, in welchen Fällen der Einsatz der biometrischen Daten beim Dateiaustausch hilfreich sein könnte. So könnte ein Anwender beispielsweise auf einem Laptop und Smartphone mit den gleichen biometrischen Daten eingeloggt sein und sobald sich diese in Reichweite befinden, sie so konfigurieren, dass Ordner und Daten wie Musik und Fotos sich synchronisieren lassen.

Apple spezifiziert eigentlich nicht, welche Art von biometrischen Daten sie dazu verwenden möchten, sondern listet verschiedene Möglichkeiten wie Fingerabdruckscanner, Handabdruck, Gesichtserkennung, Iris-Scan oder Sprachsignatur auf. Zudem zieht Apple auch die Kombination mehrerer biometrischer Verfahren in Betracht, um für bestimmte Ordner oder Anwendungen noch höhere Sicherheitsvorkehrungen bieten zu können.

Ein Antrag bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass auch ein Produkt mit der beschriebenen Technik in Planung ist. Ein Patent, das bereits Realität geworden ist, ist Apple iOS in the Car, das es vor kurzem auf dem Genfer Autosalon in Zusammenarbeit mit Mercedes Benz vorgestellt hat. Nähere Details hält folgender Artikel bereit.

[Mit Material von Dara Kerr, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Apple Patent: Fingerabdruckscanner des iPhone 5S soll künftig Kommunikation zwischen Geräten sicherer machen

  • Am 10. März 2014 um 06:17 von chris

    um es noch sicherer zu machen? Also will man die biometrischen Daten zur Verschlüsselung heranziehen?? fänd ich gut.

    Die Synchronisierung zwischen iPhone und anderen Mac’s lauft doch schon länger reibungslos. Sobald man mit seinen Geräten in WiFi-Kontakt kommt, werden Daten auf allen meinen Accounts gesynct.

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