Google: Angleichung der Sprachbefehle in Android-Suche an Glass

Google hat seine Suchanwendung für Android aktualisiert und gibt US-Nutzern ab sofort die Möglichkeit, mit den gleichen Befehlen wie bei Glass und Android Wear Foto- und Videoaufnahmen oder auch die Erkennung eines gerade laufenden Songs zu starten.

Die Funktion ist dabei nicht neu, es handelt sich nur um alternative Formulierungen, die den bei Glass üblichen entsprechen. Hintergrund der Maßnahme könnte die laufende Portierung von Android 4.4 KitKat auf Google Glass sein.

Google Suche

Auf Google+ informiert das Unternehmen, man könne nun einfach „OK Google“ und anschließend „take a photo“ (mach ein Foto) oder „take a video“ (nimm ein Video auf) sagen. Die Suchanwendung starte dann die vom Nutzer eingestellte bevorzugte Anwendung für den jeweiligen Vorgang. Alternativ kann weiterhin auch „Open camera“ verwendet werden, das auch auf Deutsch funktioniert: „Kamera öffnen“. Und statt „OK Google“ wird übrigens auch Antippen des Mikrofons verstanden.

Die Formulierungen verlängern nur eine existierende Liste von Befehlen: beispielsweise „open twitter“ oder Deutsch „Twitter öffnen“. Das Beispiel zeigt auch, dass gelegentlich Feinheiten zu beachten sind: „Auf Twitter posten“ wird nicht verstanden, wohl aber „Auf Google+ posten“.

Im Google-Supportbereich findet sich die vollständige Liste der verstandenen Sprachbefehle. Ihr lässt sich auch entnehmen, dass es bereits komplett ohne Tastatur möglich ist, eine E-Mail zu schreiben. Googles Beispiel dafür lautet: „E-Mail senden an Anna Wegener, Betreff, Neue Schuhe, Nachricht, Kann es kaum erwarten Komma dir meine neuen Schuhe zu zeigen Punkt.“

Mit dem jetzigen Update ist zudem der Befehl „listen to TV“ hinzugekommen – für eine längst existierende Funktion, die an die App Shazam erinnert. „Wenn Sie beim Fernsehen nicht mitbekommen haben, wie ein Song heißt, klicken Sie in der Google-Suche aufs Mikrofon oder sagen ‚OK Google‘ sowie anschließend ‚listen to TV‘. Sie werden herausfinden, wie der Titel lautet, wer ihn singt und ob es noch andere Versionen davon gibt.“ Alternativ funktioniert „Welcher Song ist das?“ jetzt schon.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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