Amazon präsentiert Chromecast-Konkurrenten am 2. April

Eine Einladung zu einem Presse-Event weist darauf hin, dass Amazon seinen Streaming-Stick nach Vorbild von Googles Chromecast nächste Woche präsentiert. Er wird wie Googles Lösung via HDMI mit dem TV verbunden und streamt Inhalte von Android-Geräten wie den Kindle-Fire-Tablets sowie angeblich auch komplette PC-Spiele.

Amazons erwartete Settop-Box im Stil von Apple TV, die jüngsten Informationen zufolge wohl eher ein Streaming-Stick nach Vorbild von Googles Chromecast ist, wird voraussichtlich nächsten Mittwoch, am 2. April, offiziell enthüllt. Darauf lässt eine Einladung von Amazon zu einem Presse-Event schließen. Darin kündigt das Versandhaus mit den Worten “Please join us for an update on our Video business“  für besagtes Datum eine Neuheit aus dem Videobereich an.

Amazon präsentiert Chromecast-Konkurrenten am 2. April

Eine Einladung zu einem Presse-Event weist darauf hin, dass Amazon seinen Streaming-Stick nach Vorbild von Googles Chromecast nächste Woche präsentiert. Er wird wie Googles Lösung via HDMI mit dem TV verbunden und streamt Inhalte von Android-Geräten wie den Kindle-Fire-Tablets sowie angeblich auch komplette PC-Spiele (Bild: CNET.com via ZDNet.de).

Amazons Streaming-Stick kommt vermutlich mit demselben Formfaktor wie Googles Chromecast oder das Pendant von Roku. Er wird sich bisherigen Informationen zufolge ebenfalls via HDMI mit einem Fernseher verbinden lassen und Inhalte wie Videos oder Browser-Tabs von Android-Geräten wie den Kindle-Fire-Tablets auf das TV-Gerät übertragen.

Das soll aber auch für komplette PC-Games gelten, womit Amazon sich auch als direkter Konkurrent einer Microsoft Xbox One oder Sony Playstation 4 positionieren würde. Denkbar ist dies allemal, da Amazon auch die Möglichkeit hat, Spiele für PC und Mac direkt als Download anzubieten.

Für die Unterstützung von Videospielen spricht auch ein kürzlich aufgetauchter Amazon-Controller, der sich vom Design her an Microsofts Xbox-Controller orientiert. Die Form sowie die Anordnung der Tasten sind jedenfalls ähnlich. Auch die beiden Analogsticks hat es wie bei Microsoft versetzt positioniert und dazwischen noch ein digitales Steuerkreuz untergebracht. Darüber hinaus verfügt es auch über je vier Haupt- und Schultertasten. Mittig sitzen dann noch drei Funktionstasten für Zurück, Home und Menü, um die Android-Oberfläche wie vom Tablet gewohnt bedienen zu können. Außerdem hat Amazon drei Multimediatasten an der Vorderseite des Controllers verbaut. Sie dienen zum Starten, Pausieren sowie zum Vor- beziehungsweise Zurückspulen von Filmen & Co. Für Strom sorgen zwei AA-Batterien. Eine seitlich angebrachte LED-Anzeige informiert über den aktuellen Ladestatus. Als Verbindungstechnik nutzt der Controller voraussichtlich Bluetooth.

Der Game-Streaming-Service soll dem von OnLive gleichen. Eventuell integriert Amazon ihn in sein bestehendes Angebot GameCircle, das bisher Titel für die Kindle-Fire-Tablets umfasst. Der TechCrunch-Quelle zufolge werden die Spiele mit 30 Bildern pro Sekunde übertragen.

Das Wall Street Journal hatte schon vor knapp zwei Wochen berichtet, dass Amazons Streaming-Stick im April auf den Markt kommen werde. Er soll in den USA neben Amazons eigenem Angebot auch Videodienste wie Netflix und Hulu Plus unterstützen. Möglicherweise erhalten Amazon-Prime-Mitglieder ihn zu vergünstigten Konditionen und werden auch Amazons neuen Video-Streaming-Dienst Prime Instant Video nutzen können.

Möglicherweise wird Amazon kommende Woche auch Pläne für einen werbefinanzierten TV-Streaming- und Musikvideodienst nach Vorbild von Hulu vorstellen, wie das Wall Street Journal nahelegt. Er könnte demnach das abobasierte On-Demand-Angebot ergänzen. Gegenüber News.com erklärte Amazon-Sprecherin Sally Fouts allerdings: “Wir haben ein Videoanzeigengeschäft, das aktuelle Programme wie First Episode Free und mit Film- oder Spiele-Trailern verknüpfte Anzeigen bietet. Wir experimentieren häufig mit neuen Dingen, aber wir haben keine Pläne für einen kostenlosen Streaming-Media-Service.”

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Amazon präsentiert Chromecast-Konkurrenten am 2. April

  • Am 28. März 2014 um 18:27 von liscnet7

    Unsinnig.

    Ehrlich der Chrome-Stick ist raus. Die meisten haben keinen HDMI mehr frei. Amazon soll endlich das eigene Android aufgeben und das Lovefilm angebot auf orginal Android portieren. Statt hier die eigene Suppe zu kochen.

    Auf dem iPad klappt das seltsamerweise. Technisch ist das kein Problem. Aber „Firmenpolitisch“ wohl doch :-( — tztztz.

    Es wäre so viel schöner, wenn die sich doch mal endlich dazu durchringen. Denn die Kindles taugen gar nichts. Haben keinen HDMI-Anschluss, sind zu klein und der Amazon-Store ist sowas von unwirklich. Auch die Leistsung ist mit einem TOP-Android-Tablett absolut nicht vergleichbar. Ich frag mich echt was das soll.

    • Am 29. März 2014 um 11:53 von Eduard

      Wie würdest du denn den Kindlefire mit Hdmi anschließen, wo du doch gar keinen Hdmi Anschluß mehr frei hast?

    • Am 31. März 2014 um 21:08 von robo

      Ja, die Kindle sind Schrott, da zu klein und zu langsam aber wozu um Gottes willen braucht ein Tablet einen hdmi Anschluss???

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *