Sony Digital Paper: E-Ink-Reader mit großem 13,3-Zoll-Display und Stifteingabe vorgestellt

Der neue E-Book-Reader Sony Digital Paper kommt mit einem 13,3-Zoll-E-Ink-Display mit einer Auflösung von 1.600 mal 1.200 mal Pixel und ist für Unternehmen, Hochschulen & Co. gedacht. Per Stifteingabe lassen PDF-Dokumente sich mit handschriftlichen Kommentaren und Notizen versehen. Der Preis beträgt 1100 Dollar.

Der E-Book-Reader Sony Digital Paper ist mit einem vergleichsweise großen 13,3-Zoll-E-Ink-Display mit einer Auflösung von 1.600 mal 1.200 mal Pixel ausgestattet und zeigt eine Seite im US-Letter-Format (21,6 mal 27,9 Zentimeter) vollständig an, sodass kein Scrollen nötig ist.

Sony Digital Paper: E-Ink-Reader mit großem 13,3-Zoll-Display vorgestellt

Der neue E-Book-Reader Sony Digital Paper kommt mit einem 13,3-Zoll-E-Ink-Display mit einer Auflösung von 1.600 mal 1.200 mal Pixel und ist für Unternehmen, Hochschulen & Co. gedacht. Per Stifteingabe lassen PDF-Dokumente sich mit handschriftlichen Kommentaren und Notizen versehen. Der Preis beträgt 1100 Dollar (Bild: Sony).

Sony zufolge ist der Digital Paper für Unternehmen, Hochschulen, Justizbehörden oder auch Regierungseinrichtungen konzipiert. Er soll mit seinem großen Format als ein echter Ersatz für die riesige Papiermenge dienen, die sich in vielen Büros und Einrichtungen ansammelt.

Dafür macht Sony den Touchscreen des E-Book-Readers neben Fingereingaben auch mittels Stift bedienbar. Der Stylus kann dazu verwendet werden, PDF-Dokumente mit handschriftlichen Notizen und Kommentaren zu versehen. Die Anmerkungen können Nutzer abspeichern und an Kollegen, Kommilitonen, Kunden & Co. weiterleiten.

Wie bei E-Ink-Geräten üblich, ist die Darstellung des Digital Paper ähnlich klar und kontrastreich wie auf echtem Papier. Der Bildschirm lässt sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Da er jedoch auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet, wird eine externe Lichtquelle bei Dunkelheit benötigt.

Der interne Speicher des E-Book-Reader Sony Digital Paper ist 4 GByte groß. Laut Sony bietet er Platz für rund 2800 PDF-Dokumente mit einer Dateigröße von 1 MByte. Eine Erweiterung ist bei Bedarf aber mittels einer microSD-Karte möglich. Die Anbindung ans Netzwerk erfolgt via WLAN nach den Standards IEEE 802.11b/g/n.

Mit einer vollen Akkuladung soll das Gerät sich rund drei Wochen ohne eingeschaltetem WLAN (24.000 Mal umblättern) und rund zwei Wochen mit aktiver WiFi-Verbindung betreiben lassen. Die Häufigkeit der Synchronisierung von Dokumenten über das Netzwerk oder der Verwendung des Stifts beeinflusst die Akkulaufzeit allerdings. Die Aufladung ist per Netzteil (2,5 Stunden) oder am Computer via USB-Kabel (3,5 Stunden) möglich.

Sony Digital Paper: E-Ink-Reader mit großem 13,3-Zoll-Display vorgestellt

Der E-Book-Reader Sony Digital Paper ist mit 6,6 Millimetern so dick wie dreißig Blatt Papier und wiegt knapp 360 Gramm (Bild: Sony).

Der E-Reader ist 23,5 mal 31,1 Zentimeter groß und 6,6 Millimeter dick, was laut Hersteller rund 30 Blatt Papier entspricht. Das Gewicht beträgt knapp 360 Gramm.

“Es ist einfach zu nutzen und zum Lesen sowie Kommentieren von Verträgen, Whitepapern, wissenschaftlichen Artikeln und Rechtsvorschriften gedacht”, fasst Bob Nell, Director Digital Paper Solutions bei Sony. zusammen. “Die Notizbuch-Funktion wird jedem gefallen, und Notizen können mit Kunden, Geschäftskollegen und Mitarbeitern geteilt werden. Digital Paper liefert eine einfache, intuitive Nutzererfahrung und kombiniert Mobilität und Flexibilität mit der Möglichkeit, drahtlos auf Dokumentenmanagement und andere Content Repositories zuzugreifen.”

Auf den Markt kommen soll der E-Book-Reader Sony Digital Paper im Mai zu einem Preis von 1100 Dollar.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Sony Digital Paper: E-Ink-Reader mit großem 13,3-Zoll-Display und Stifteingabe vorgestellt

  • Am 1. April 2014 um 04:02 von Patrick Dobronz

    Na dann wünsch ich Sony viel erfolg mit diesem Preis.
    Der maximale Verkaufspreis, sollte wohl eher die 300 nicht überschreiten.
    Sonst ist eine scheitern, unausweichlich!

    E-bookreader wie sie heute existieren, sind super für Belletristik und co. aber für Fach- und Sachbücher reicht es nicht aus, einfach das Display zu vergrößern!

    Ein erster sinnvoller Kompromiss, währe ein zweiseitiges Modell eine Seite für den Blick ins Buch und die andere, für die Übersicht der Relevanten Kapittel, Artikel und anderer Bücher! Um schnell zwischen den Seiten hin und her zu springen oder um eine Weitere Seite darzustellen.

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