Apple iWatch: Release angeblich im dritten Quartal 2014

Gerüchte aus China besagen, dass Apple seine iOS-Armbanduhr iWatch im dritten Quartal 2014 auf den Markt bringt und bis Ende des Jahres rund 65 Millionen Exemplare der Smartwatch produzieren lässt. Die CPU soll Samsung fertigen, das Saphirglas-Touchpanel TPK liefern und Quanta Computer schließlich alles zusammenbauen.

Während Konkurrenten wie Samsung oder Sony schon die zweite Generation ihrer Smartwatches vorgestellt haben, lässt Apples iWatch noch auf sich warten. Aus China gibt es nun neue Gerüchte über den Release-Termin der iOS-Armbanduhr. Laut der Webseite Economic Daily News wird es die Smartwatch im dritten Quartal des Jahres endlich zu kaufen geben. Verraten haben das dem Bericht zufolge Quellen aus der Zulieferkette.

Apple iWatch: Release angeblich im dritten Quartal 2014

Außerdem sei eine Materialliste durchgesickert, die darauf hinweist, dass Apple bis Ende 2014 rund 65 Millionen Exemplare der Smartwatch fertigen lassen will. Für den Zusammenbau der einzelnen Komponenten soll den Quellen zufolge Quanta Computer zuständig sein. Richtek Technology übernehme die Produktion der integrierten Chips. Die Saphirglas-Touchpanels soll TPK liefern. Die CPU der iWatch soll Apple selbst entwickeln, allerdings Samsung mit der Fertigung beauftragen.

Quanta Computer und TPK wurden bereits in früheren Berichten über Apples iWatch genannt. Im August kursierten Gerüchte, laut denen Quanta neben Inventec ein Teil der iWatch-Produktion übernehmen sollte. Später hieß es, der Auftrag wäre an das taiwanische Unternehmen gegangen, das Apple auch für die Fertigung eines iPads mit 12,9-Zoll-Display engagiert habe. Und im Februar war die Rede davon, dass TPK Apple mit flexiblen AMOLED-Displays für seine iWatch versorgen soll.

Wie üblich sind solche Meldungen asiatischer Medien über kommende Apple-Geräte mit Vorsicht zu genießen. Allerdings häuften sich zuletzt die Hinweise auf einen Start der iWatch im laufenden Jahr.

Auch wenn Apple mit seinem Einstieg in den Wearable-Markt relativ spät dran ist, ist es dem iPhone-Hersteller zuzutrauen, dass er den noch jungen Markt mit einem ausgereifteren Produkt im Sturm erobert. Die iWatch soll sich nicht nur mit dem iPhone verbinden lassen, sondern in Kombination mit der erwarteten iOS-8-App Healthbook auch als Fitness-Tracker dienen.

Wie die New York Times berichtet, hat Apple angeblich mit verschiedenen Ladetechniken für seine iWatch experimentiert. Demnach wurden drahtloses Laden per elektromagnetischer Induktion und der Einsatz von Solarzellen getestet. Die Akkulaufzeit ist auch ein Hauptkritikpunkt an aktuellen Smartwatch-Modellen. Samsungs Galaxy Gear hält etwa nur rund eine Tag durch. Sonys SmartWatch 2 schafft immerhin drei bis vier Tage, und die über Kickstarter finanzierte Pebble bringt es auf rund eine Woche Laufzeit.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Apple iWatch: Release angeblich im dritten Quartal 2014

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *