Google Glass wird einen Tag lang US-weit verkauft

Am 15. April erfolgt der Verkauf einer „begrenzten“ Stückzahl der Explorer Edition von Glass. Der Preis liegt bei 1500 Dollar inklusive einem Brillengestell nach Wahl. Käufer benötigen erstmals weder eine Einladung noch eine Bewerbung als Entwickler.

Durch ein von The Verge publiziertes internes Dokument ist bekannt geworden, dass Google seine Augmented-Reality-Brille Glass am 15. April für einen Tag US-weit verkaufen wird – ohne dass eine Einladung oder Bewerbung als Entwickler nötig wäre. Google hat die Echtheit inzwischen bestätigt.

Google-Mitarbeiterin Katie Matsushima mit Titanrahmen Spilt (Bild: News.com)

Google-Mitarbeiterin Katie Matsushima mit Titanrahmen Spilt (Bild: News.com)

Der Preis für die „Explorer Edition“ wird wie bisher 1500 Dollar betragen, allerdings ein reguläres Brillengestell oder Sonnenbrillengestell im Wert von bis zu 225 Dollar einschließen. Wer optische Linsen benötigt, muss diese natürlich zusätzlich vom Optiker anfertigen lassen.

Zum Start der Explorer Edition auf der Veranstaltung Google I/O 2012 waren etwa 10.000 Google-Brillen verkauft worden. Durch kleinere Programme sind Google zufolge mehrere Tausend Exemplare unter die US-Bevölkerung gekommen. Einer Studie von Toluna zufolge wollen aber 72 Prozent der Amerikaner aufgrund ihrer Sorge um die Privatsphäre keine Google-Brille kaufen.

Wie viele Brillen Google für den einen Verkaufstag produzieren hat lassen, ist unbekannt, die Stückzahl ist ihn zufolge aber „beschränkt“. Möglicherweise will das Unternehmen die Explorer Edition rechtzeitig abverkaufen, bevor im Herbst oder Winter ein günstigeres Serienmodell erscheint. Zugleich hofft es sicherlich, die Neugier auf das Produkt anzustacheln und durch größere Verbreitung die Akzeptanz zu erhöhen.

Diesen Monat war schon bekannt geworden, dass Google beim US Patent and Trademark Office einen Markenschutz für den Begriff „Glass“ in der von ihm verwendeten Schriftart beantragt hat. Während die Behörde die Kombination „Google Glass“ für die Datenbrille des Internetkonzerns anstandslos genehmigte, wies sie dies für den allgemeinen Ausdruck „Glass“ zunächst ab.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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