Strategiewechsel bei Blackberry: neues Tastatur-Smartphone Q20 heißt jetzt Blackberry Classic

Das Blackberry Q20 mit 3,5-Zoll-Touchscreen und QWERTZ-Tastatur wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 unter dem Namen „Blackberry Classic“ in den Verkauf gehen. Zudem will Blackberry sich generell wieder verstärkt auf Smartphones mit Tastaturen konzentrieren.

Das im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellte Smartphone Blackberry Q20 mit QWERTZ-Tastatur wird offiziell als „Blackberry Classic“ in den Verkauf gehen. Den Namen hatte John Chen, BlackBerrys CEO, eher scherzhaft im Rahmen der Messe in den Raum geworfen, nun aber offenbar zur Realität werden lassen. Dies geht aus einem nachträglich abgeänderten Blogpost aus dem Monat März hervor. Zeitgleich mit der Namensänderung verkündet Chen einen Strategiewechsel des Unternehmens. So will Blackberry sich wieder auf seine Wurzeln konzentrieren und künftig verstärkt auf Smartphones mit Tastatur setzen. Reine Touchscreen-Geräte wird es aber weiterhin anbieten.

Strategiewechsel bei Blackberry: neues Tastatur-Smartphone Q2 heißt jetzt Blackberry Classic

Das Blackberry Q20 mit 3,5-Zoll-Touchscreen und QWERTZ-Tastatur wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 unter dem Namen „Blackberry Classic“ in den Verkauf gehen. Zudem will Blackberry sich generell wieder verstärkt auf Smartphones mit Tastaturen konzentrieren (Bild: Blackberry).

Bereits auf dem MWC hatte der Blackberry-CEO das Q20 “Blackberry Classic” genannt, da es ein ähnliches Format wie das Bold sowie eine vollwertige QWERTZ-Tastatur besitzt. Berichten von Medienvertretern zufolge, die bei der Vorstellungen des Q20 anwesend waren, habe die PR-Abteilung Chen des Öfteren auf die korrekte Bezeichnung des Smartphones aufmerksam machen müssen.

Der Name scheint Chen aber so gut gefallen zu haben, dass das Unternehmen jetzt von seinem bisherigen Namensschema abweicht. Bis dato trugen bei Blackberry Tastaturmodelle ein Q, Touchscreen-Modelle ein Z, gefolgt von einer ein- bis zweistelligen Modellnummer, die Schlüsse auf Preis und Ausstattung zuließ – je höher, desto besser. So ist das Z3 ein geplantes Low-end-Modell mit Touchscreen für Entwicklungsmärkte. Dies galt seit dem Start des Betriebssystems Blackberry 10, war also von Chens Vorgänger Thorsten Heins eingerichtet worden.

Chen gesteht auch ein, er ziehe selbst Smartphones mit vollwertiger Tastatur vor. Schon in den letzten Tagen hatte sich abgezeichnet, dass Chen derzeit intensiv über Blackberrys Position im Smartphone-Geschäft nachdenkt. Reuters gegenüber deutete er sogar einen möglichen Ausstieg an, bezeichnete seine unzweideutige Äußerung aber später als aus dem Kontext gerissen und schrieb, es werde in näherer Zukunft keinen Verkauf des Smartphone-Geschäfts geben.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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