Neuer Kickstarter-Rekord: 3D-Drucker für 299 Dollar erreicht Ziel in nur 11 Minuten

Der kompakte 3D-Drucker “The Micro” hat es mittlerweile schon auf knapp 9,500 Unterstützer und rund 2,7 Millionen Dollar Schwarmkapital geschafft. Er ist laut Hersteller für verschiedenste personalisierte Produkte oder die Herstellung von Spielzeug oder Schmuck gedacht.

Gerade einmal 11 Minuten hat der als “The Micro” bezeichnete 3D-Drucker in Würfelform benötigt, um die angepeilten 50.000 Dollar auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter zu erreichen. Der mit einer Seitenlänge von 18,5 Zentimetern, einem Gewicht von rund einem Kilogramm und einem Preis von 299 Dollar äußerst kompakte und erschwingliche 3D-Drucker hat es mittlerweile schon auf knapp 9,500 Unterstützer und rund 2,7 Millionen Dollar Schwarmkapital geschafft – und es sind noch 22 Tage Zeit, weitere Förderer zu gewinnen.

Neuer Kickstarter-Rekord: 3D-Drucker für 299 Dollar erreicht Ziel in nur 11 Minuten

Der kompakte 3D-Drucker “The Micro” hat es mittlerweile schon auf knapp 9,500 Unterstützer und rund 2,7 Millionen Dollar Schwarmkapital geschafft. Er ist laut Hersteller für verschiedenste personalisierte Produkte oder die Herstellung von Spielzeug oder Schmuck gedacht (Bild: M3D).

Das Projekt des Unternehmens M3D ist laut Hersteller für personalisierte Produkte, die Herstellung von Spielzeug oder Schmuck, für die Umsetzung kreativer Ideen oder die Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells gedacht. Sowohl Anfänger als auch Experten sollen den 3D-Drucker auspacken und sofort in Betrieb nehmen können, um eigene oder aus dem Internet bezogene 3D-Modelle auszudrucken.

Die Größe des Bauraums beträgt rund 10 Zentimeter in alle Richtungen, ist damit aber deutlich kleiner als bei ähnlichen Geräten. Der 3D-Drucker arbeitet aber mit gängigen Filamenten mit 1,75 Millimetern Durchmesser und kommt mit verschiedenen Materialien wie ABS, PLA oder Nylon zurecht. Die Positionierungsgenauigkeit in X- und Y-Richtung ist mit 15 Mikrometern angegeben.

Die Verbindung mit dem Computer erfolgt per USB. Der Anbieter will eine selbst entwickelte Software mitliefern, die unter Windows, Mac OS X sowie Linux läuft. Sie soll sich über eine minimalistische Oberfläche besonders einfach und auch mit einem Touchscreen bedienen lassen.

Der spätere reguläre Verkaufspreis steht noch nicht fest, aber erste Unterstützer konnten sich die Lieferzusage für einen Micro-3D-Drucker bereits für 199 Dollar erkaufen. Aktuell sind nur noch 3D-Drucker in Förderstufen über 299 Dollar im Angebot. Die Auslieferung soll ab August 2014 beginnen, wobei Förderer mit höheren Zusagen zuerst an die Reihe kommen. M3D heißt auch Förderer außerhalb der USA willkommen, die ihre Zahlung über ein Amazon-Payments-Konto leisten können. Internationale Interessenten müssen aber mit zusätzlichen Versandkosten zwischen 50 und 75 Dollar rechnen.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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