Samsung Galaxy S5: Herstellungskosten des Android-Smartphones betragen 256 Dollar

Laut IHS ist das teuerste am Android-Smartphone Samsung Galaxy S5 das SuperAMOLED-Display. RAM und interner Speicher kosten Samsung zusammen 33 Dollar in der Herstellung. Der Fingerabdrucksensor ist mit 4 Dollar dagegen äußerst günstig. Zum Verkauf steht das Galaxy S5 für 650 Dollar ohne Vertrag.

Das seit 11. April erhältliche Android-Smartphone Samsung Galaxy S5  soll in der Herstellung 256 Dollar kosten – zumindest nach einer Schätzung der IHS, die die Marktforscher auf Basis der Komponenten- und Fertigungskosten gemacht haben. Zum Verkauft steht das Gerät ab 599 Euro beziehungsweise 650 Dollar ohne vertragliche Bindung.

Samsung Galaxy S5: Herstellungskosten des Android-Smartphones betragen 256 Dollar

Laut IHS ist das teuerste am Android-Smartphone Samsung Galaxy S5 das SuperAMOLED-Display. RAM und interner Speicher kosten Samsung zusammen 33 Dollar in der Herstellung. Der Fingerabdrucksensor ist mit 4 Dollar dagegen äußerst günstig. Zum Verkauf steht das Galaxy S5 für 650 Dollar ohne Vertrag (Bild: via ZDNet.de).

Laut der Webseite Recode, die sich in einem Artikel auf die Untersuchung des IHS bezieht, ist das Galaxy S5 damit teurer in der Herstellung als sein Vorgänger Galaxy S4. Die UVP hatte Samsung im Gegensatz dazu aber gegenüber dem letzten Jahr reduziert. Dem IHS-Analysten Andrew Rassweiler zufolge bewegt Samsung sich damit an das obere Ende des Kostenspektrums. Bisher hatte es sein Flaggschiff-Smartphone für 600 Dollar ohne Vertrag angeboten, aber nur rund 200 Dollar für die Materialien bezahlt. Jetzt liegen die Kosten für die einzelnen Komponenten regelmäßig bei mehr als 250 Dollar.

Laut Rassweiler weist das neue Samsung-Smartphone jedoch keine auffälligen Besonderheiten im Vergleich zum Galaxy S4 auf. „Im Inneren finden sich hauptsächlich eine Menge wiederverwendeter Komponenten, die wir schon zuvor gesehen haben“, so der IHS-Analyst. „Es gibt wirklich nichts Spezielles mit dem Samsung an die Grenzen geht. Da ist nichts Bahnbrechendes, nichts Weltbewegendes. Es ist einfach nur eine Fortführung des Altbewährten.“

Teuerstes Bauteil im Galaxy S5 ist laut IHS mit 63 Dollar das Display-Modul. DRAM- und Flashspeicher aus eigener Fertigung kosten Samsung zusammen 33 Dollar. Der Fingerabdrucksensor schlägt mit 4 Dollar zu Buche. Das sind 11 Dollar weniger als Apple für den Touch-ID-Sensor des aktuellen iPhone 5S ausgibt. Dessen Fertigungs- und Materialkosten hat IHS übrigens auf 199 Dollar geschätzt (für das 16-GByte-Modell). Für ein iPhone 5C zahlt Apple demnach je nach Speicherausstattung zwischen 173 Dollar und 183 Dollar.

Die reinen Kosten für die Endmontage des Galaxy S5 beziffert IHS mit 5 Dollar. In der Aufstellung nicht enthalten sind Ausgaben für Entwicklung, Software, Marketing und Vertrieb. Doch selbst wenn diese eingerechnet werden, dürfte Samsung noch eine ordentliche Gewinnspanne pro verkauften Galaxy S5 bleiben.

Das Android-Smartphone Samsung Galaxy S5 kommt mit einem 5,1-Zoll-FHD-Display, einer 2,5-GHz-Snapdragon-CPU, 2 GByte RAM, maximal 32 GByte Speicher, einem 2800-mAh-Akku, einer 16-Megapixel-Kamera, einem Fingerabdruckscanner, einem Herzfrequenzemesser, Android 4.4 KitKat und einer dem Nexus 7 (2012) ähnlichen Rückseite. Folgender Artikel verrät, wie sich das Android-Smartphone im Test schlägt.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Tipp: Wie gut kennen Sie das iPhone? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Samsung Galaxy S5: Herstellungskosten des Android-Smartphones betragen 256 Dollar

  • Am 15. April 2014 um 21:14 von unbekannt

    Es sollte lieber erwähnt werden, dass mit Android 4.4 kitkat keine Fotos etc. mehr auf der externen sdcard gespeichert werden können.

    • Am 17. April 2014 um 22:44 von Christian Schartel

      Hallo,

      das Speichern von Fotos auf der microSD-Karte ist mit einem Galaxy S5 unter Android 4.4.2 möglich. Lediglich Serienbildaufnahmen landen im internen Speicher.

      Beste Grüße,

      CNET.de-Redaktion

  • Am 16. April 2014 um 13:49 von Jürgen P

    Genau…

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *