CyanogenMod: erste Nightlies fürs HTC One (M8) und keine „Stable Releases“ mehr

Erste Testversionen von CyanogenMod 11 auf Basis von Android 4.4.2 KitKat stehen für das HTC One (M8) zum Download bereit. In einem Blogbeitrag erklärt das CyanogenMod-Team zudem, warum es keine Builds mit den Bezeichnungen “Stable” und “RC” (Release Candidate) mehr geben wird.

Die Entwickler des beliebten Custom ROMs CyanogenMod haben per Google+-Beitrag angekündigt, erste Nightly-Builds von CyanogenMod 11 auf Basis von Android 4.4.2 KitKat für das neue HTC-Smartphone HTC One (M8) herausgebracht zu haben. Sie stehen ab sofort auf der Webseite der Entwickler zum Download bereit. Zudem erklärt das CyanogenMod-Team in einem Blogbeitrag zum Release der M6-Builds von CyanogenMod 11, weshalb sie keine Builds mit den Bezeichnungen “Stable” und “RC” (Release Candidate) mehr herausgeben werden.

Erste Testversionen von CyanogenMod 11 auf Basis von Android 4.4.2 KitKat steht für das HTC One (M8) zum Download bereit. In einem Blogbeitrag erklärt das CyanogenMod-Team zudem, warum es keine Builds mit den Bezeichnungen “Stable” und “RC” (Release Candidate) mehr geben wird.

Erste Testversionen von CyanogenMod 11 auf Basis von Android 4.4.2 KitKat stehen für das HTC One (M8) zum Download bereit. In einem Blogbeitrag erklärt das CyanogenMod-Team zudem, warum es keine Builds mit den Bezeichnungen “Stable” und “RC” (Release Candidate) mehr geben wird (Bild: CNET.com).

Die rund 220 Mbyte großen ZIP-Files für das HTC One (M8) sind kompatibel zu der internationalen Ausführungen des Android-Smartphones (0P6B10000) sowie der Developer-Edition (0P6B12000) und den Ausgaben der US-amerikanischen Mobilfunkprovider AT&T (0P6B12000), T-Mobile (0P6B13000), Verizon (0P6B20000), Sprint (0P6B70000) sowie Telus/Rogers (0P6B16000) aus Kanada. Die Model-ID können Smartphone-Besitzer mithilfe des ADB-Befehls ‚adb shell getprop ro.boot.mid‘ überprüfen. Ein möglicherweise bereits installiertes Recovery muss zu den Varianten m8, m8wl, m8wlv, m8vzw, m8whl und  m8spr kompatibel sein.

Die Nightly-Builds von CyanogenMod sind als erste Testversionen anzusehen, die zwar in der Regel schon sehr stabil laufen, aber auch noch Fehler enthalten können. Erste Milestone-Builds sind voraussichtlich in rund vier Wochen im Rahmen des üblichen Release-Zyklus zu erwarten.

Wie die Entwickler in einem Blogbeitrag zum Release der M6-Builds von CyanogenMod 11 ankündigten, streben sie allerdings eine Veröffentlichung neuer Milestone-Builds alle zwei statt vier Wochen an. Von “Stable Releases” oder “Release Candidates” (RC) verabschiedet sich das Team rundum das Custom ROM allerdings.

“Erwartet keinen mit ‘stable’ bezeichneten Build”, heißt in dem Blogbeitrag. “Die ‘M’-Builds haben ein solches Release überflüssig gemacht. Das bedeutet zugleich, dass ihr keine ‘RC’Builds mehr sehen werdet.”

Die M-Builds laufen im “Snapshot”-Stream, erfahren ein monatliches Update und sind stabiler als die täglichen “Nightlies”. Das CyanogenMod-Team argumentiert, dass “stable” den falschen Eindruck von Bug-Freiheit weckte und für zu lange Abstände bei den Patches sorgte: “Mit einer Gliederung, die nur ‘stable’ und ‘nightly’ kannte, musste man entweder Monate auf einen Fix warten oder auf einen Nightly aktualisieren. Und mit dem Risiko von Schwachstellen in der Art von ‘Master Key’ und ‘Heartbleed’ wurde das ein nicht mehr annehmbares Risiko für alle.”

M-Build-Nutzer können von einem verlässlich ausgelieferten monatlichen Update ausgehen, das für den ersten Freitag oder Samstag jedes Monats angesetzt ist. Diese Builds sind schon länger nicht mehr “besonders bezeichnete Nightlies”. Seit KitKat basieren sie vielmehr auf einem eigenen Code-Entwicklungspfad, der hinter den Nightlies folgt. Aus diesem Grund ist auch besondere Vorsicht beim Wechsel zwischen den beiden Streams anzuraten.

Das Ziel der Umstellung ist letztendlich ein schnelleres Vorankommen. Das CyanogenMod-Team hofft sogar darauf, den Rhythmus der M-Builds auf vierzehntäglich drücken zu können: “Mit dem gegenwärtigen M-Zyklus haben wir unsere Abläufe auf alle vier Wochen bringen können. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, sie auf zwei Wochen zu reduzieren, aber wir können es schaffen, und alle werden davon profitieren.” Ein vierzehntäglicher Rhythmus erlaube dem Team außerdem, umgehender auf Berichte im Projektmanagementsystem JIRA zu reagieren. “Und da es CyanogenMod ist, kann sich jeder für ein bestimmtes Update entscheiden oder es ignorieren, wie es ihm gefällt.”

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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