Microsoft Xbox Music soll OneDrive-Integration zum Synchronisieren eigener Musik erhalten

Verweise im Quellcode des Microsoft-Cloud-Dienstes OneDrive deuten auf einen „Musik-Ordner“ hin, in den Xbox-Music-Nutzer eigene Musik zur Synchronisation mit anderen Geräten hochladen können.

Microsoft Xbox Music wird voraussichtlich mit dem Cloud-Dienst OneDrive verknüpft und um ein Feature erweitert, das dem Musik-Streaming-Dienst im Vergleich zu Konkurrenten wie Google Play Music & Co. noch fehlte: die Möglichkeit eigene Musik, die nicht im Xbox Music Store erhältlich ist, in der Cloud zu speichern und von allen Geräten darauf zuzugreifen. Das berichtet die Webseite The Verge.

Microsoft Xbox Music soll OneDrive-Integration zum Synchronisieren eigener Musik erhalten

Verweise im Quellcode des Microsoft-Cloud-Dienstes OneDrive deuten auf einen „Musik-Ordner“ hin, in den Xbox-Music-Nutzer eigene Musik zur Synchronisation mit anderen Geräten hochladen können (Bild: via CNET.com).

Die chinesische Website LiveSino hat dem Artikel zufolge einen Verweis auf einen „OneDrive-Musik-Ordner“ im Quellcode des Cloud-Dienstes entdeckt. Der Eintrag lässt eindeutig darauf schließen, dass Nutzer ihre eigenen Musik-Dateien künftig in den OneDrive-Ordner hochladen und die Musik von allen beliebigen Geräten aus abspielen können. Das Hinzufügen von Musikstücken soll von der Xbox-Music-Anwendung sowie der OneDrive-Applikation aus funktionieren.

Amazon und Google bieten das Feature, eigene Inhalte in der Cloud zu speichern und per Streaming auf verschiedenen Geräten abzurufen, beispielsweise an. Microsoft OneDrive und Xbox Music sind derzeit noch getrennt. Bisher war eine Synchronisation nur mit Musik aus dem Microsoft-Store möglich.

Auf Nachfrage unserer US-Kollegen von CNET.com wollte Microsoft sich nicht konkret zu den Gerüchten äußern. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte lediglich, dass Microsoft „stets bemüht ist, Xbox Music durch neue Funktionen zu verbessern, es derzeit ab nichts anzukündigen gibt“.

[Mit Material von Don Reisinger, CNET.com]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
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