Microsoft Xbox One steht ab 9. Juni ohne Kinect für rund 400 Euro zum Verkauf

Microsoft verkauft die Xbox One ab 9. Juni auch ohne die Kinect-Kamera. Anstatt rund 500 Euro kostet die Konsole dann nur noch rund 400 Euro. Im Herbst soll dann die Kinect-Kamera als Zubehör in den Handel kommen.

Die Veröffentlichung des exklusiv für die Microsoft-Konsole erhältlichen First-Person-Shooters Titanfall hat die Verkäufe der Xbox One im Frühjahr zwar angekurbelt, die der PlayStation 4 von Sony konnte sie aber nicht übertreffen. Ein Grund dafür dürfte mitunter der höhere Preis der Xbox One sein. Sie ist ausschließlich im Bundle mit der Kinect-Kamera für rund 500 Euro erhältlich. Die PS4 hingegen gibt es schon ab rund 400 Euro ohne die Eye-Kamera zu kaufen.

Microsoft Xbox One steht ab Juni ohne Kinect für 400 Euro zum Verkauf

Microsoft verkauft die Xbox One ab 9. Juni auch ohne die Kinect-Kamera. Anstatt rund 500 Euro kostet die Konsole dann nur noch rund 400 Euro. Im Herbst soll die Kinect-Kamera als Zubehör in den Handel kommen (Bild: Microsoft).

Microsoft hat seine Strategie nun geändert und angekündigt, die Xbox One ab 9. Juni in allen Märkten auch ohne die Kinect-Kamera für günstigere 399 Euro anzubieten. Damit zieht Microsoft preislich mit der PlayStation 4 gleich. Im August betonte Microsoft noch, die Xbox One und Kinect seien eine Einheit und keine separaten Systeme. Daher werde es sie auch nicht getrennt voneinander verkaufen.

Im Herbst soll die Kinect-Kamera dann einzeln als Zubehör in den Handel kommen. Weitere Details wie den Preis will Microsoft noch bekannt geben. In dem Blogbeitrag betont es aber weiterhin, dass Kinect ein wichtiger Teil des Xbox-Systems ist. Ohne Kinect besteht nicht die Möglichkeit, die Konsole und seine TV-Features per Sprachsteuerung oder Gesten zu bedienen. Alternativ hat Microsoft aber auch die Fernbedienung Xbox One Media Remote im Angebot.

Noch in diesem Jahr im Oktober – zeitgleich mit dem Spiel Sunset Overdrive – soll Gerüchten zufolge auch die weiße Variante der Xbox One, die laut Microsoft nur für Mitarbeiter gedacht ist, die an der Entwicklung der Next-Gen-Konsole mitgewirkt haben, in den Handel kommen. Außerdem testet Microsoft angeblich eine Version der Xbox One, die anstatt eines Blu-ray-Laufwerks mit einem Blu-ray-Adapter ausgestattet ist. Wem der 500-GByte-Speicher der Xbox One nicht ausreicht, der soll künftig auch die Möglichkeit haben, die Konsole mit insgesamt einem TByte Speicher zu erstehen. Die 1-TByte-Version könnte im November herauskommen. Ob diese Ausführungen tatsächlich in den Handel kommen, das ist aber noch ungewiss.

[Mit Material von David Carnoy, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Microsoft Xbox One steht ab 9. Juni ohne Kinect für rund 400 Euro zum Verkauf

  • Am 14. Mai 2014 um 14:23 von Vincent M

    Es sind 399€ !!!!

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