Moto E im Test: günstiges Android-Smartphone für Einsteiger

Das Android-Smartphone Moto E ist für günstige 119 Euro erhältlich und kommt mit einem 4,3-Zoll-qHD-Anzeige, einer 1,2-GHz-Snapdragon-Dual-Core-CPU, 1 GByte RAM, 4 GByte internem Speicher, einem microSD-Kartenslot, einer 5-Megapixel-Kamera, einem 1980-mAh-Akku und Android 4.4.2 KitKat als Betriebssystem. Der folgende Artikel verrät, wie sich das neue Moto E im Test schlägt.

Nach dem Moto G ist das Moto E das nächste Android-Smartphones von Motorola, das vor allem auf den preisbewussten Anwender abzielt. Mit 119 Euro ist das Gerät nochmals günstiger als das Moto G, das schon eines der besten Preis-/Leistungsverhältnisse am Markt bietet. Ob es ein ähnlich guter Kauf wie das etwas teurere Modell ist und wie es sich im  Einsatz schlägt, das verrät folgender Testbericht.

motorola-moto-e-2014

Das Android-Smartphone Moto E kostet 119 Euro und ist mit einem 4,3-Zoll-qHD-Display, einer Dual-Core-CPU, 1 GByte RAM, 4 GByte Speicher, microSD-Kartenslot, einer 5-Megapixel-Kamera, einem 1980-mAh-Akku und Android 4.4.2 KitKat ausgestattet. Es ist ab Anfang Juni in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich (Bild: CNET.com).

Preis & Verfügbarkeit

Das Android-Smartphone Moto E wird ab Anfang Juni in Deutschland zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 119 Euro in den Handel kommen. Vorbestellen lässt es sich aktuell beim Online-Versandhaus Amazon. Dort wird es voraussichtlich ab 3. Juni in den beiden Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Daneben steht es laut Motorola künftig auch bei Media Markt, Saturn, Expert oder Sparhandy zum Verkauf. Diese haben es bis auf Sparhandy aber bisher nicht in ihr Sortiment aufgenommen.

motorola-moto-e-2014-7

Die Rückseite des Moto E ist aus griffigem Kunststoff, der abnehmbare Gehäusedeckel hat aber etwas Spiel (Bild: CNET.com).

Design

Das Design des Moto E ähnelt grundlegend dem des Moto G und Moto X, da Motorola bei allen drei Smartphones auf eine gemeinsame Designsprache setzt. So kommt auch das günstigste der drei Geräte mit einer abgerundeten Rückseite, dank der das Smartphone komfortabel in der Hand liegt. Das Gehäuse misst 124,8 mal 64,8 Millimeter in der Höhe und Breite. Die Bauhöhe beträgt 12,3 Millimeter, womit es aber einen etwas klobigen Eindruck macht. Es wird zwar zu den Rändern hin dünner und misst an den Kanten nur noch 6,2 Millimeter, wirklich schlank macht dies das Moto E insgesamt aber trotzdem nicht. Mit einem Gewicht von 142 Gramm ist es genauso schwer wie das größere Moto G und damit auch kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Es ist beispielsweise ein gutes Stück schwerer als ein Samsung Galaxy S4 Mini (107 Gramm).

Wie bei den anderen Moto-Smartphones ziert die Rückseite eine runde Delle mit dem Motorola-Logo. Darüber sitzt die Kamera. Die Rückseite ist aus mattem Kunststoff gefertigt, der aber griffig und nicht etwa glatt und rutschig ist, wie man es von vielen Samsung-Geräten her kennt. Als Zubehör bietet Motorola eine Reihe an verschieden farbigen Covern, die sogenannten Motorola Shells, für die Rückseite an. Bei unserem Testgerät weist der abnehmbare Gehäusedeckel allerdings ein leichtes Spiel auf.

motorola-moto-e-2014-8

Der Power-Button und die Lautstärketasten heben sich etwas vom Gehäuse ab, benötigen aber etwas mehr Kraft zum Betätigen (Bild: CNET.com).

An der oberen Kante des Android-Smartphones hat Motorola wie bei seinen weiteren Modellen die Kopfhörerbuchse verbaut. Der microUSB-Anschluss befindet sich unten am Gerät. Der Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärketasten sind auf der rechten Seite platziert und heben sich etwas vom Gehäuse ab, sodass sie leicht zu erfühlen sind. Zum Betätigen der Buttons muss man allerdings etwas mehr Kraft aufwenden. Der Lautsprecher und das Mikrofon sind hinter zwei chromfarbenen Leisten verborgen, was der sonst einfach gehaltenen Front etwas mehr Flair verleiht. Bedient wird das Smartphone mittels On-Screen-Buttons.

motorola-moto-e-2014-4

Der Lautsprecher und das Mikrofon sind hinter zwei chromfarbenen Leisten verborgen (Bild: CNET.com).

Die Technik im Inneren des Smartphones hat Motorola mit einer wasserfesten Nano-Beschichtung versehen. Diese schützt das Gerät vor Spritzern oder Regenwasser, falls der Smartphone-Besitzer mal etwas verschüttet oder beispielsweise bei schlechtem Wetter unterwegs ist. Mit in die Dusche nehmen oder unter Wasser tauchen sollte man das Gerät aber nicht. Einen umfassenderen Schutz wie bei einem Galaxy S5 oder Xperia Z2 gibt es beim Moto E nämlich nicht. Bei einem derart niedrigen Preis ist dies aber auch nicht zu erwarten und die Nano-Beschichtung schon ein Extra, das es bei ähnlich günstigen Geräten nicht gibt. Insgesamt fühlt sich das Moto E aber definitiv voluminöser und einen Grad weniger luxuriös an als das Moto G. Die Verarbeitung könnte auch etwas besser sein, aber bei einem derart günstigen Einsteiger-Gerät sollte man auch nicht zu hohe Erwartungen haben.

motorola-moto-e-2014-3

Das Moto E ist mit einem 4,3-Zoll-Display mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel ausgestattet (Bild: CNET.com).

Display

Das Moto E ist mit einem 4,3-Zoll-Display mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel ausgestattet. Das entspricht einer Pixeldichte von 256 ppi. Der Touchscreen registriert insgesamt fünf Finger gleichzeitig. Das Moto G verfügt über eine etwas größere Diagonale von 4,5 Zoll und mit einer höheren HD-Auflösung von 1,280 mal 720 Pixel und einer Pixeldichte von 329 ppi auch über die schärfere Anzeige. In seiner Preisklasse kann sich das Moto E aber sehen lassen und übertrifft in Sachen Auflösung die meisten seiner ähnlich günstigen Konkurrenten. Zudem ist der Bildschirm auch durch Cornings kratzfestes Gorilla Glass 3 geschützt.

Im Vergleich zu teureren Geräten mit größeren Full-HD-Bildschirmen macht sich ein spürbarer Unterschied aber bemerkbar. Das Zocken oder Anschauen von Videos macht auf dem Moto E jedenfalls weniger Spaß. Für die alltäglichen Aufgaben reicht aber auch die Größe und die Auflösung des Moto E aus. Das Display des Motorola-Smartphones ist auch recht hell und die Farbwiedergabe ist für seine Preisklasse über dem Durchschnitt. In Sachen Blickwinkelstabilität kann das Moto E zwar wieder nicht mit teureren Geräten mithalten, Text lässt sich aber auch noch bei Betrachtung des Displays aus einem gewissen Winkel ohne Probleme ablesen.

motorola-moto-e-2014-6

Das Moto E ist mit der neuesten Android-Version 4.4.2 KitKat ausgestattet (Bild: CNET.com).

Betriebssystem

Das Moto E kommt ab Werk mit der aktuellsten Android-Version 4.4.2 KitKat, womit es einen deutlichen Vorteil gegenüber vieler seiner direkten Konkurrenten besitzt. Für die Zukunft garantiert Motorola zudem, dass das Smartphone mindestens ein Update auf Android 4.4.3 erhalten wird. Wie es mit weiteren Aktualisierungen auf Android 4.5 beziehungsweise Android 5.0 aussieht, das Google aller Voraussicht nach bereits auf seiner Hausmesse Ende Juni vorstellen wird, bleibt allerdings offen.

moto_e_os_1

Das Android-System lässt Motorola weitgehend unberührt (Screenshot: CNET.de).

Features & Apps

Motorola hat ähnlich wie Google bei den Nexus-Geräten kaum Anpassungen an der Oberfläche vorgenommen. Im Grunde kommt es bis auf ein paar Änderungen und vorinstallierten Apps mit Stock-Android. Ab Werk mit dabei sind Motorola Alert für schnelle Anrufe oder Benachrichtigungen bei Notfällen, Motorola Assist für automatische Aktionen wie das Stummschalten des Handys während einer Besprechung und Motorola Migrieren zum Übertragen von Daten von alten Smartphones aufs Moto E. Zudem ist noch der Support- und Hilfe-Dienst Moto Care an Bord, der für Android-Einsteiger praktisch sein dürfte. Über die App können Smartphone-Besitzer auch direkt mit einem Support-Mitarbeiter chatten oder telefonieren. Ansonsten sind die üblichen Google-Apps wie Maps, Drive, Play Books, Play Movies, Play Music, Kalender & Co. sowie Quickoffice und ein UKW-Radio vorinstalliert. Die Funktion “Active Updates” des Moto X, die Benachrichtigungen auf dem Display anzeigt, auch wenn sich das Smartphone im Standby-Modus befindet, ist beispielsweise nicht vorhanden. Auch die Always-on-Sprachsteuerung ist nicht mit an Bord. Angesichts des aktuellen Überwachungsskandals dürfte diese aber auch niemand wirklich vermissen.

motorola-moto-e-2014-13

Einige Apps des Herstellers wie Motorola Alert, Assist oder Migrieren sind ab Werk auf dem Moto E vorinstalliert (Bild: CNET.com).

Hardware & Leistung

Die Hardware des Moto E kann sich für seine Preisklasse sehen lassen und übertrifft in einem Punkt auch ähnlich günstige Geräte der Konkurrenz. Als Prozessor verbaut Motorola wie viele andere Hersteller einen 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Chip. Zum Einsatz kommt der Snapdragon 200 von Qualcomm samt Adreno-302-GPU. Der CPU stehen aber wie beim Moto G 1 GByte RAM zur Seite. Das Acer Liquid Z4 (119 Euro), das Sony Xperia E1 (129 Euro) oder Huaweis Ascend Y530 (119 Euro) kommen beispielsweise mit nur 512 MByte RAM. Auch beim Samsung Galaxy Ace Style (159 Euro) oder Archos 40B Titanium (129 Euro) ist der Arbeitsspeicher kleiner.

moto_e_bench_1

Das Moto E erreicht im AnTuTu-X-Benchmark 12.612 und im Quadrant-Bench 5359 Punkte (Screenshot: CNET.de).

In Sachen Geschwindigkeit bewegt sich das Moto E in etwa auf einem Niveau mit dem Samsung Galaxy S3 oder HTC One X aus dem Jahr 2012. An das Moto G kommt es nicht heran, geschweige denn an die aktuellen High-End-Geräte. Im AnTuTu-X-Benchmark, der unter anderem CPU-, RAM- und Grafikleistung ermittelt, kommt das Moto E auf 12.612 Punkte. Das Moto G erreicht rund 17.00 Punkte. Aktuelle High-End-Smartphones wie das HTC One (M8), das Sony Xperia Z2 oder das Samsung Galaxy S5 kommen auf rund 33.000 bis 35.000 Punkte. Im Quadrant-Bench, der ebenfalls Prozessor– und 3D-Grafikperformance analysiert, erreicht das neue Moto-Smartphone einen Score von 5359. Das Moto G kommt auf rund 8500 Punkte. HTC One (M8) & Co schaffen um die 25.000 Punkte.

Eine lahme Ente ist das Moto E aber trotzdem nicht. Dank Android 4.4.2 und der fast unberührten Benutzeroberfläche, die weniger Ressourcen verbraucht, als die von Herstellern angepassten UIs, läuft das System des Smartphones zum Großteil flüssig. Ruckler sind beim Bildschirmwechsel beispielsweise nicht feststellbar. Auch das Öffnen von Anwendungen geht flott. Im Vergleich zwar nicht so schnell wie bei einem HTC One (M8) oder Galaxy S5, angesichts des Preisunterschieds ist dies aber verschmerzbar. Beim Browsen fällt die geringere Leistung des Moto E dann schon eher auf. Das Zoomen klappt beispielsweise nicht ganz so reibungslos wie bei schnelleren Smartphones. Anspruchsvolle Aufgaben wie Bildbearbeitung mit der App Snapseed oder Video-Streaming sind aber auch möglich. Etwas überraschend ist, wie gut es beim Gaming abschneidet. Auch grafisch aufwendigere Spiele wie Riptide GP 2 sind auf dem Moto E noch spielbar, auch wenn die Frameraten des Öfteren deutlich in den Keller gehen. Das neue FIFA 14 zur WM in Brasilien läuft beispielsweise ebenfalls auf dem Moto E.

moto_e_speicher

Der interne Speicher ist 4 GByte groß, wovon nur 2,16 GByte für Daten übrig bleiben (Bild: CNET.de).

Allerdings wird der interne Speicher nach der Installation von FIFA 14 knapp. Das Moto E bietet ab Werk nämlich nur 4 GByte internen Speicher, wovon auch nur 2,16 GByte für Daten & Co. zur Verfügung stehen. Mit einem Spiel wie FIFA 14, das 1,3 GByte groß ist, einigen weiteren Apps, Videos und Bildern ist der Speicher schnell voll. Da hilft auch nicht immer der microSD-Kartenslot, der eine Erweiterung um zusätzliche 32 GByte erlaubt. Bilder, Videos und andere Daten lassen sich zwar problemlos auslagern und auch einige Daten von Apps und Spielen ab Werk auf die Speicherkarte verschieben, der Großteil von FIFA 14 landet aber beispielsweise im Telefonspeicher. Das Moto G kommt hingegen mit 8 oder 16 GByte internem Speicher und bietet in der neuen LTE-Version auch einen Speicherkarteneinschub.

motorola-moto-e-2014-10

Das Moto E verfügt aber über einen Speicherkartenslot zur Erweiterung der Kapazität (Bild: CNET.com).

Kamera

Für Fotos und Videos bringt das Moto E wie das Moto G eine 5-Megapixel-Kamera mit, von der man keine allzu beeindruckenden Aufnahmen erwarten sollte. Die Schnappschüsse mit Standardeinstellungen sind häufig etwas unklar und wirken leicht unterbelichtet. Die Farben  erscheinen eher als kalt. Im HDR-Modus gelingen dann schon bessere Fotos wie nachfolgender Vergleich zeigt. Der Himmel ist deutlich heller und das Bild insgesamt detailreicher.

motorola-moto-e-2014-11

Das Moto E kommt mit einer 5-Megapixel-Kamera. Ein Blitzlicht oder eine Front-Webcam bietet das günstige Android-Smartphone nicht (Bild: CNET.com).

Ein Problem der Kamera des Moto E ist auch der Fokus bei Makroaufnahmen. Hier versagt die Kamera und liefert keine scharfen Bilder. Und auch bei schlechten Lichtverhältnissen macht sie keine gute Figur. Da hilft auch nicht der Blitz, denn das Moto E hat gar keinen an Bord. Eine Front-Kamera für Videochats oder Selbstportraits ist ebenfalls nicht vorhanden. Darüber hinaus lassen sich Videos nur in einer FWVGA-Auflösung von 854 mal 480 Pixel aufnehmen. Die Wiedergabe ist mit maximal 720p möglich.

moto-e-camera-st-pauls

Testfoto des Moto E mit Standard-Einstellungen (Bild: CNET.com).

moto-e-camera-st-pauls-hdr

Mit HDR-Modus gelingen deutlich bessere Aufnahmen (Bild: CNET.com).

moto-e-camera-street

Auch das zweite Testfoto, bei dem die Kamera-Einstellungen des Moto E unberührt blieben, kann in Sachen Belichtung und Details nicht überzeugen (Bild: CNET.com).

moto-e-camera-street-hdr

Der HDR-Modus bügelt diese Schwächen aus (Bild: CNET.com).

Neben einem HDR-Modus gibt es auch kaum weitere Kamera-Features. Lediglich Geo-Tagging, ein Panorama-Modus und die Möglichkeit, die Belichtung per Fingertipp festzulegen, sind noch mit an Bord.

moto_e_os_kamera

Die Kamera-App des Moto E bietet kaum Features und Einstellungsmöglichkeiten (Bild: CNET.de)

Ohne Zweifel hat Motorola die Kamera zu großen Teilen abgespeckt, um die Kosten zu reduzieren. Im Grunde reichen die Fotos nur für Facebook aus und auch nur dann, wenn gute Lichtverhältnisse herrschen. Für Instagram-Fans ist das Moto E damit nicht zu empfehlen. Sie sollten etwas mehr investieren und sich nach einem anderen Gerät umschauen. Wer allerdings keinen besonderen Wert auf die Kamera legt und nur selten Fotos schießt, der dürfte mit dem Moto E auch so zufrieden sein.

Kommunikation

Im Bereich der Kommunikation bietet das Android-Smartphone Moto E WLAN 802.11 b/g/n (2,4-GHz-Band), UMTS, GPS, Glonass, USB 2.0 sowie Bluetooth 4.0 LE. NFC gibt es wie beim Moto G nicht. LTE ist ebenfalls nicht vorhanden. Integriert hat Motorola noch ein UKW-Radio. Das SIM-Kartenformat ist microSIM.

Sensoren

An Sensoren hat Motorola einen Beschleunigungs-, Näherungs- und Umgebungslichtsensor sowie einen digitalen Kompass integriert. Ein Gyroskop oder ein Barometer gibt es beispielsweise nicht.

motorola-moto-e-2014-9

Der Akku des Moto enttäuscht im CNET-Labs-Test etwas (Bild: CNET.com).

Akku

Der Akku des Moto E bietet eine Kapazität von 1980 mAh und soll das Smartphone problemlos über einen Tag mit Strom versorgen. Bei normaler Nutzung gibt Motorola die Akkulaufzeit mit bis zu 24 Stunden an. Im CNET-Labs-Test, bei dem unter anderem ein HD-Video in einer Dauerschleife über das Display flimmert, kommt das Moto E allerdings nur auf knapp unter 7 Stunden. Das ist etwas enttäuschend. Das Moto G verfügt über einen 2,070-mAh-Akku und schafft beispielsweise 9 Stunden, obwohl es ein höher auflösenderes Display und eine leistungsstärkere CPU mit Strom versorgen muss. Zum weiteren Vergleich: das Sony Xperia Z2 hält 11 Stunden und 41 Minuten durch, das HTC One (M8) 9 Stunden und 52 Minuten und Samsungs Galaxy S5 15 Stunden und 18 Minuten. Beim Zocken geht der Akku des Moto E sogar noch schneller zur Neige. Hier war er nach rund 4 Stunden und 20 Minuten schon leer. Im Standby-Modus hält das Moto E gute 10 Tage durch. Bei normaler Nutzung kommt man damit aber auch mit dem Moto E gut über den Tag, wenn man nicht gerade mehrere Stunden zockt oder Videos anschaut.

Fazit

Wie schon das Moto G zählt sich das Moto E zu den preisgünstigen Geräten. Gedacht ist es für Android-Einsteiger, die nicht viel Geld für ein Smartphone ausgeben möchten. Für 119 Euro bekommen Moto-E-Käufer ein durchaus flottes Gerät mit einem ordentlichen Display und der derzeit aktuellsten Android-Version. Das Smartphone wird auch nicht gleich wieder zum alten Eisen gehören, denn Motorola garantiert mindestens ein Update auf die nächste Android-Version. Im Vergleich zu etwas teureren Geräten müssen Käufer Abstriche beim Speicher, der Akkulaufzeit, der Verarbeitung, ganz besonders der Kamera und auch der langsameren Internetverbindung hinnehmen.

[Mit Material von Andrew Hoyle, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Moto E im Test: günstiges Android-Smartphone für Einsteiger

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *