OmniROM: Spracheingabe unter Android optimiert

Die Entwickler der Custom Rom haben die Spracheingabe unter Android verbessert. So lassen sich bestimmte Funktionen wie der Start einer App frei definierten Hotwords zuordnen. Allerdings funktioniert die Spracheingabe nicht, wenn eine App aktiv ist.

Die OmniROM-Entwickler haben die Spracheingabe unter Android verbessert. In Verbindung mit Launcher 3 ist es möglich, frei definierten Hotwords bestimmte Aktionen zuzuordnen, ohne dass man zuvor mit O.K Google die Spracheingabe aktivieren muss. Das Feature steht seit gestern in aktuellen Builds für zahlreiche Smartphones zur Verfügung.

Konfiguriert wird das Feature über das Einstellungsmenü des Launcher 3. Hier muss zunächst die Option „Enable hotword recognition“ aktiviert werden. Anschließend lassen sich unter „Customize hotwords“ Sätze oder Wörter hinzufügen, denen man eine bestimmte Aktion wie den Start eine App zuordnet. Sobald man sich auf dem Homescreen befindet, lassen sich diese Aktionen per Spracheingabe aktivieren. Unter einer Anwendung funktioniert die Spracheingabe nicht. Für einen Sprachbefehl muss also der Homescreen aktiviert werden.

Omnirom

OmniROM ist eine relativ junge Entwicklergemeinschaft, die erst im Oktober 2013 gegründet wurde. Zahlreiche Mitglieder wie der Hauptinitiator Guillaume Lesniak alias xplodwild, der auch für die verbesserte Spracheingabe verantwortlich ist, waren zuvor bei CyanogenMod engagiert, haben das Projekt aber verlassen, nachdem sich die von Steve Kondik gegründete Community als Firma konstituiert hat. Offenbar wollten die OmniROM-Gründer den Weg in die Kommerzialisierung nicht mitgehen.

Dank zahlreicher nützlicher Funktionen und der Unterstützung der wichtigsten Smartphones und Tablets erfreut sich OmniROM großer Beliebtheit. Im Vergleich zu Standard-Android fällt die deutlich längere Akkulaufzeit positiv auf. Begrüßenswert sind auch die Optionen für den Schutz persönlicher Daten. Mit der integrierten Updatefunktion bleibt das Betriebssystem aktuell. Gut gelungen sind auch die systemweite Vollbildansicht, Active Display, OmniSwitch, sowie die vielfachen Möglichkeit zur Individualisierung der Oberfläche.

Weitere Informationen zu OmniROM bietet auch der ZDNet-Beitrag Android-Alternative OmniROM im Überblick.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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