Samsung Galaxy S5 Active von amerikanischen Provider enthüllt

Die Hardware-Ausstattung des Samsung Galaxy S5 Active entspricht zum Großteil dem des Galaxy S5. Der Fingerabdruckscanner scheint nicht an Bord zu sein. Dafür gibt es physische Tasten und einen „Active Key“ zum Starten von Apps und Auslösen der Kamera. Bisher steht das Android-Smartphone nur in den USA zum Verkauf.

Der Samsung Galaxy-S5-Ableger mit dem Beinamen „Active“ wurde sozusagen offiziell enthüllt. Allerdings nicht von Samsung, sondern von dem amerikanischen Mobilfunkprovider AT&T. Er bietet das Galaxy S5 Active bereits auf seiner Webseite in drei verschiedenen Farben zum Kauf an.

Samsung Galaxy S5 Active von amerikanischen Provider enthüllt

Die Hardware-Ausstattung des Samsung Galaxy S5 Active entspricht zum Großteil dem des Galaxy S5. Der Fingerabdruckscanner scheint nicht an Bord zu sein. Dafür gibt es physische Tasten und einen „Active Key“ zum Starten von Apps und Auslösen der Kamera. Bisher steht das Android-Smartphone nur in den USA zum Verkauf (Bild: AT&T via CNET.com).

Das S5 Active kommt mit einem kantigeren Gehäuse als das Standard-Modell und verfügt über drei physische Tasten, die unter dem Display sitzen. Zudem gibt es eine konfigurierbare Taste zum Starten von Apps. Das Gehäuse ist nach der IP67- und MIL-STD-810G-Zertifizerung gegen Staub und Wasser geschützt und kann bis zu 30 Minuten bei einer maximalen Tiefe von einem Meter unter Wasser aushalten. Stürze soll es aus rund 1,20 Meter überstehen.

Die Hardware-Ausstattung des Smartphones entspricht weitgehend dem des Galaxy S5. Das Display ist 5,1 Zoll groß und bietet eine Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Angetrieben wird von Qualcomms Snapdragon-801-CPU mit 2,5 GHz. An RAM sind 2 GByte integriert. Der interne Speicher ist 16 GByte groß. Wie beim Galaxy S5 lässt sich die Kapazität dank eines microSD-Kartenslots um bis zu 128 GByte erweitern. Der Akku bietet eine identische Kapazität von 2.800 mAh. Im CNET-Labs-Test hat das Galaxy S5  beeindruckende 15 Stunden und 18 Minuten durchgehalten.

Die Kamera des Samsung Galaxy S5 Active löst wie beim im Februar vorgestellten Modell mit 16 Megapixel auf und unterstützt UltraHD-Aufnahmen. Der spezielle Kamera-Modus des Vorgängers für Unterwasseraufnahmen ist nicht mehr vorhanden. Fotos lassen sich aber immer noch über den sogenannten „Active Key“ auslösen. Für Videotelefonie oder Selbstportraits ist eine 2-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite verbaut. An Bord ist auch der Herzfrequenzmesser. Auf den Fingerabdruckscanner scheint Samsung beim Galaxy S5 Active aber verzichtet zu haben.

In Sachen Kommunikation bietet das Samsung Galaxy S5 Active wie sein Vorbild LTE (Kategorie 4), UMTS samt Datenturbo HSPA+, WLAN 802.11ac, NFC, USB 3.0, Bluetooth 4.0 und natürlich auch  GPS. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat samt Samsungs TouchWiz-Oberfläche zum Einsatz.

Bis auf ein anderes Design, drei physische Tasten und den Active Key, scheint das Galaxy S5 Active dem mittlerweile auch wasserdichten Standard-Modell aber kaum etwas an Outdoor-spezifischen Features voraus zu haben. Wie auch beim Vorgänger Galaxy S4 Active dürfte das auffälligere, robust wirkende Design samt Verstärkungen an den Kanten auch nicht den Schutz eines echten Outdoor-Handys bieten.

Bisher steht das Android-Smartphone auch nur in den USA beim amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T zum Verkauf. Es ist in „Camo Green“, „Ruby Red“ und „Titanium Gray“ für 200 Dollar mit Vertrag erhältlich. Ob Samsung das Galaxy S5 Active auch nach Deutschland bringt, das bleibt abzuwarten.

[Mit Material von Jessica Dolcourt, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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