Intel: Entwickler-Wettbewerb zu RealSense-3D-Kamera angekündigt

In der ersten Phase werden nur Ideen aus fünf Kategorien gesammelt. Die Finalisten bekommen gegebenenfalls eine solche 3D-Kamera und Entwicklerressourcen gestellt. Insgesamt wird eine Million Dollar Preisgeld für die RealSense-App-Challenge ausgeschüttet.

Den Wettbewerb hat Intel in Taipeh hat auf der Messe Computex angekündigt. Die RealSense App Challenge, so der Name, wird in fünf Kategorien eine Million Dollar Preisgeld ausschütten.

Mooly Eden hat die RealSense-Kamera auf der CES 2014 vorgestellt (Bild: News.com).

Mooly Eden hat die RealSense-Kamera auf der CES 2014 vorgestellt (Bild: News.com).

Die Kamera hatte der Konzern, der längst nicht mehr nur als Chiphersteller agiert, auf der CES im Januar vorgestellt. Manager Mooly Eden sprach damals von der ersten Lösung für „Perceptual Computing“, also solchem, das sich mit Wahrnehmung beschäftigt. Es birgt ihm zufolge Möglichkeiten, die Bedienung von Geräten mit Gesichts- und und Stimmerkennung sowie Gestensteuerung zu vereinfachen.

Als konkrete Beispiele für den Einsatz nannte Intel damals die Möglichkeit, Gegenstände in 3D zu scannen und anschließend in 3D zu drucken, also dreidimensionales Kopieren. Auch ließen sich mit RealSense Greenscreen-artige Effekte in Videokonferenzen realisieren. Weitere Ideen soll nun offenbar der Wettbewerb liefern.

3D-Scan mit RealSense (Bild: Intel)

3D-Scan mit RealSense (Bild: Intel)

Die fünf Kategorien sind Spiele, Lernen, natürliche Interaktion, Kollaboration und offene Innovation. Letzteres fängt alle Apps auf, die nicht in eine der anderen Schubladen passen. Teilnehmen können sowohl Studenten als auch professionelle Entwickler. Sie reichen zunächst – ab dem dritten Quartal – Grundideen ein. Die von Intel ausgewählten Finalisten erhalten abhängig vom Projekt eine Kamera, Zugriff aufs SDK und Zugriff auf Intels Entwicklerressourcen.

Auf der CES hatte Intel die 3D-Kamera übrigens demonstriert, indem es sie mit einem Greifautomaten verband. Standbesucher konnten durch Gestensteuerung versuchen, mit dem Greifer Spielzeug aus der Maschine zu holen, was für einigen Andrang sorgte.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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