Panasonic Lumix FZ1000 mit 4K-Videoaufnahme vorgestellt

Die Panasonic Lumix FZ1000 ist mit einem 1 Zoll großen 20-Megapixel-MOS-Bildsensor und einem 16fachen Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 25 bis 400 Millimeter ausgestattet. Auf den Markt kommen soll die Bridgekamera Ende Juli.

Wer sich nicht zwischen einer digitalen Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera mit einem langen Zoomobjektiv entscheiden kann, für den könnte die neu vorgestellte Panasonic Lumix FZ1000 sich als die geeignete Kamera erwiesen.

Panasonic Lumix FZ1000 mit 4K-Videoaufnahme vorgestellt

Die Panasonic Lumix FZ1000 ist mit einem 1 Zoll großen 20-Megapixel-MOS-Bildsensor und einem 16fachen Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 25 bis 400 Millimeter ausgestattet. Auf den Markt kommen soll die Bridgekamera Ende Juli (Bild: CNET.com).

Digitale Spiegelreflexkameras liefern qualitativ hochwertige Fotos und HD-Videos, dürften vielen Anwendern aber zu teuer, zu groß und zu schwer sein – und das schon ohne ein langes Zoomobjektiv. Kleinere, leichtere, Kompaktkameras mit langen Zoomobjektiven gibt es schon zu niedrigeren Preisen, allerdings müssen Käufer Abstriche bei der Bildqualität in Kauf nehmen.

Die Lumix FZ1000 von Panasonic überbrückt dies mit einem 1 Zoll großen 20-Megapixel-MOS-Bildsensor, der vier Mal größer ist, als die 1/2.3-Zoll-Sensoren, die in den meisten Kameras mit langem Zoomobjektiv wie der Panasonic FZ200 zu finden sind, sowie einem 16fachen Zoomobjektiv (f2.8 bis 4.0, 25 bis 400 Millimeter) der Marke Leica.

Verglichen mit dem 50fachen Zoom anderer Bridgekameras mag der Zoombereich der FZ1000 vielleicht nicht beeindruckend wirken, sie liefert aber bessere Bildqualität. Zudem wäre ein Zoomobjektiv mit ähnlichen Leistungsdaten wie für eine DSLR groß, schwer und teuer.

Panasonic Lumix FZ1000 mit 4K-Videoaufnahme vorgestellt

(Bild: CNET.com).

Die FZ1000 ist die erste Kompaktkamera, die Videos mit einer Auflösungen von bis zu 4K (3,840 mal 2, 160) im MP4-Format mit 30 Frames pro Sekunde aufnimmt. Aufnahmen mit 1080p bei 60 oder 120 Frames sind genauso möglich wie 1080p-Videos mit 60 Bildern im AVCHD-Format.

Dazu gesellen sich ein vollständig manueller Videomodus, eine Mikrofon-Buchse (aber keine Kopfhörer-Buchse), eine optische Bildstabilisierung auf fünf Achsen sowie eine in fünf Stufen regelbare Zoom-Geschwindigkeit. Nach der Aufnahme von Videos in 4K ist es möglich, einzelne 8-Megapixel-Bilder abzugreifen.

Um Motive schnell in den Fokus zu bekommen, hat Panasonic der Lumix FZ1000 die DFD-Technologie seiner kompakten spiegellosen Systemkameras spendiert. In 0,09 Sekunden soll der Autofokus das Motiv scharf stellen. Panasonic zufolge beträgt die Startzeit ca. 0,66 Sekunden.

Während sich Panasonic bei der Vorstellung hauptsächlich auf Videoaufnahmen konzentrierte, scheint der 1-Zoll-20-Megapixel-MOS-Sensor auch für gute Fotos zu sorgen. In Kombinationen mit einem neuen Venus-Engine-Prozessor mit mehrfacher Geräuschreduzierung sollten selbst bei hohen ISO-Werten gute Fotos zu erwarten sein. Die Testfotos konnten mit der direkten Konkurrenz – Sonys RX10 – mithalten.

Bilder werden auch im RAW-Format gespeichert und können auf der Kamera in JPEG-Dateien umgewandelt und per WLAN oder NFC an ein Smartphone oder Tablet geschickt werden.

Panasonic Lumix FZ1000 mit 4K-Videoaufnahme vorgestellt

(Bild: CNET.com).

Vom Design her ist die FZ1000 mit zahlreichen programmierbaren Tasten und Drehknöpfen für Nutzer ausgelegt, die Wert auf Kontrolle legen. Das schwenk- und drehbare LCD ist für Videos und Standbilder praktisch. Der EVF ist groß, hell und scharf. Der einzige Kritikpunkt ist das Plastikgehäuse, das die Kamera ein wenig billig wirken lässt. Dafür dürfte es das Gewicht und den Preis begünstigen.

An Zubehör sind ein externer Blitz (DMW-FL580L), der sich drahtlos ansteuern lässt, sowie eine LED-Videoleuchte, eine Richt-Stereomikrofon (DMW-MS2) und 62 Millimeter ND- und PL-Filter erhältlich.

Auf den Markt kommen soll die Panasonic Lumix FZ1000 Ende Juli. Der Preis beträgt voraussichtlich um die 850 Euro.

[Mit Material von Joshua Goldman, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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