Microsoft Office 2013: Juni-Updates können Probleme verursachen

Das Problem hängt mit der Virtualisierungstechnologie Click-to-Run zusammen. Lässt sich Microsoft Office 2013 nicht mehr starten, sollte die Software mittels eines Fix-it-Tools gelöscht und neuinstalliert werden. Klappt dies nicht, muss das Windows-System auf einen Stand von vor dem 11. Juni zurückgesetzt werden.

Microsoft Office 2013 lässt sich nach den im Juni von Microsoft veröffentlichten Updates für seine Office-Suite aufgrund von Problemen mit der Virtualisierungstechnologie Click-to-Run unter Umständen nicht mehr verwenden. Einige betroffene Anwender meldeten, dass sie Word, Excel, PowerPoint, Outlook und andere Office-Programme nach dem Einspielen der Juni-Patches nicht mehr starten können. Stattdessen erhalten sie eine Fehlermeldung.

Microsoft Office 2013: Juni-Updates können Probleme verursachen

Microsoft hat mittlerweile zu dem Fehler Stellung genommen. Er soll nur weniger als ein Prozent aller Office-Nutzer betreffen. Microsoft räumt dem Problem aber eine hohe Priorität ein und arbeitet derzeit an einer Lösung.

Der Fehler hängt offenbar mit Click-to-Run zusammen, das es ermöglicht, Office-Programme auszuführen, ohne dass diese vollständig lokal auf dem Computer installiert sind. Zudem sorgt es für automatische Updates der Programme. Microsoft zufolge sollen betroffene Office-Nutzer die Bürosoftware zunächst mittels eines Fix-it-Tools deinstallieren, da eine herkömmliche De- beziehungsweise Neuinstallation durch den Fehler nicht mehr möglich ist.

Anschließend können sie Office über die Microsoft-Konto-Seite erneut aufspielen. Sollte auch das nicht helfen, bleibt nur die Möglichkeit, den Rechner über die Systemwiederherstellung auf einen Stand vor dem 11. Juni zurückzusetzen und die automatischen Updates in den Systemeinstellungen zu deaktivieren.

An seinem Juni-Patchday hatte Microsoft sieben Sicherheitsupdates veröffentlicht, die insgesamt 66 Schwachstellen beseitigen. Allein 59 als kritisch eingestufte Lücken wurden im Internet Explorer geschlossen.

Office-Nutzer mussten sich schon zuvor mit fehlerhaften Updates herumschlagen. Im September 2013 zog Microsoft einen Patch für Office 2013 zurück, weil er in einigen Fällen den Navigationsbereich von Outlook unbrauchbar machte und zu einer Installationsschleife führte.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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