Nike FuelBand: App jetzt auch fürs Android-Smartphone erhältlich

Nikes FuelBand-App für das Android-Smartphone funktioniert mit der neuen SE-Version des Fitness-Trackers und steht ab sofort in englischer Sprache im Google Play Store zum Download bereit.

Nike stellt seine App Nike+ FuelBand nun auch Besitzern eines Android-Smartphones zur Verfügung und macht damit sein Fitness-Armand auch zu Google-Geräten kompatibel. Die App funktioniert ausschließlich mit der neuen SE-Version des Fitness-Trackers. Die erste Generation, die in Deutschland allerdings auch nicht verkauft wurde, wird nicht unterstützt.

Nike FuelBand: App jetzt auch fürs Android-Smartphone erhältlich

Die App steht aktuell nur in englischer Sprache zum Download im Google Play Store bereit, kann aber auch hierzulande genutzt werden. Der Funktionsumfang dürfte weitgehende der iOS-App entsprechen. Nike+ FuelBand ist laut Hersteller besonders für die Smartphones Samsung Galaxy S5, S4 und S3, das HTC One, Googles Nexus 5 sowie das Motorola Moto X optimiert, das ab 1. Juli auch in Deutschland mithilfe des Moto Makers online konfiguriert werden kann.

Nikes Fitness-Armband wird via Bluetooth Low Energy mit einem Smartphone verbunden. Als das FuelBand im Jahr 2012 auf den Markt kam, waren aber noch kaum Android-Modelle mit diesem Funkstandard ausgerüstet, was Nike wiederholt als Grund für seine Beschränkung auf iOS-Geräte anführte. Eine Exklusivvereinbarung mit Apple, mit dem es schon seit 2006 (mit Nike+iPod) kooperiert, habe es laut Vizepräsident Stefan Olander nicht gegeben.

Nike hatte zuletzt angekündigt, sich auf Software und seine Plattform Nike+ anstelle von Hardware konzentrieren zu wollen. Damit reagiert es auf die mutmaßlich anstehenden Starts einer iWatch und von Android-Wear-Uhren mehrerer Hersteller. Im April bestätigte Nike-CEO Mark Parker gegenüber CNBC, Apple sei weiter ein zentraler Partner: “Ich kann sagen, dass die Beziehung zwischen Nike und Apple fortgeführt wird. Und ich persönlich bin – wie alle bei Nike – schwer begeistert von dem, was kommen wird.”

Dass es Hardware ganz aufgeben wird, hat Nike allerdings nicht mitgeteilt. Zumindest plant es neue Farbversionen seines Armbands. Zur Fußballweltmeisterschaft brachte es etwa eine goldene heraus. Parallel wurde der US-Preis auf 99 Dollar gesenkt, und auch im deutschsprachigen Online-Store von Nike zahlt man nur noch 99 Euro. Im Kontext der jetzt verfügbaren Android-Software steht zumindest fest, dass Nike hofft, noch etliche Exemplare zu verkaufen.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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