Microsoft nimmt MacBook Air beim Kauf eines Surface Pro 3 in Zahlung

Microsoft zahlt Surface-Pro-3-Käufern bis zu 650 Dollar für ihr MacBook Air. Die Werbeaktion läuft nur in den USA, Puerto Rico oder Kanada und endet am 31. Juli.

In den USA stehen seit kurzem die ersten Ausführungen des neuen Microsoft-Tablets Surface Pro 3 zum Verkauf. Ab dem 1. August werden alle Modelle verfügbar sein. Zum Verkaufsstart in Übersee hat Microsoft eine Werbeaktion ins Leben gerufen und geht direkt beim großen Konkurrenten Apple auf Kundenfang.

Microsoft nimmt MacBook Air beim Kauf eines Surface Pro 3 in Zahlung

Microsoft zahlt Surface-Pro-3-Käufern bis zu 650 Dollar für ihr MacBook Air. Die Werbeaktion läuft nur in den USA, Puerto Rico oder Kanada und endet am 31. Juli (Bild: CNET.com).

Besitzern eines MacBook Air zahlt der Windows-Macher bis zu 650 Dollar in Form eines Warengutscheins, wenn sie ihr Apple-Notebook beim Kauf eines Surface Pro 3 an Microsoft aushändigen. Dies gilt allerdings nur für ausgewählte Macbook-Air-Modelle und auch nur bis zum 31. Juli 2014 solange der Vorrat reicht. Welche MacBook-Air-Modelle sich zu den ausgewählten Geräten zählen, das spezifiziert Microsoft nicht.

Microsoft nimmt auch nur Geräte in Zahlung, die sich noch einschalten lassen und funktionsfähig sind. MacBooks die einen Wasserschaden oder ein gebrochenes Display aufweisen, werden nicht angenommen. Der Wert des Warengutscheins kann auch variieren. Um die vollen 650 Dollar als Gutschrift zu erhalten, müssen Kunden zwingend ein Surface Pro 3 kaufen. Pro Kauf kann nur ein Gerät in Zahlung gegeben werden und der Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen.

Ein MacBook Air kann nur in ausgewählten Microsoft-Ladengeschäften in den USA, Puerto Rico oder Kanada eingetauscht werden. Im Onlineshop ist das Trade-in-Programm nicht verfügbar.

Ob Microsoft damit MacBook-Air-Besitzer zum Kauf eines Surface Pro 3 bewegen kann, ist fraglich. Zudem dürfte man bei vielen MacBook-Air-Modellen auch einen besseren Preis erzielen, wenn man das Gerät selbst verkauft.

Microsoft hatte das Surface Pro 3 schon zur Vorstellung im Mai als vollwertigen Notebook-Ersatz beworben. Bei der Präsentation in New York hob es zudem die Vorzüge seines Tablets gegenüber dem MacBook Air hervor. Dazu zählt es die kompakteren Maße und das geringere Gewicht, das Multitouch-Display sowie die abnehmbare Tastatur.

Hierzulande kann das Surface Pro 3 auf der deutschsprachigen Ausgabe der Webseite Microsoftstore.com vorbestellt werden. Ausgeliefert wird es bis zum 28. August. Das Einstiegsmodell mit Core-i3-CPU, 4 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher kostet 799 Euro. Die zwei Modelle mit Core-i5- und Core-i7-Chip sind natürlich teurer. Die Core-i5-Varianten kommen mit 4 beziehungsweise 8 GByte RAM und 128 respektive 256 GByte SSD-Speicher. Die Preise betragen 999 und 1299 Euro. Die Core-i7-Versionen bieten 8 GByte RAM und eine SSD mit 256 oder 512 GByte Kapazität. Sie gibt es für 1549 beziehungsweise 1949 Euro.

Das neue Type Cover für Microsofts Surface Pro 3, das einen Hauch dünner ist, mit einem größeren sowie glatteren Touchpad kommt und sich auch in einer leicht gekippten Position am Tablet anbringen lässt, kostet knapp 129,99 Euro und steht in den Farben Rot, Violett, Blau, Schwarz, Hellblau zum Verkauf.

Das Microsoft Surface Pro 3 ist leichter und dünner als sein Vorgänger und kommt mit einem größeren 12-Zoll-Display, einer Intel-Core-i-CPU, bis zu 8 GByte RAM und 512 GByte SSD-Speicher, einem überarbeiteten mehrstufigen Kickstand, einer verbesserten Akkulaufzeit sowie einem neuen Type Cover und einem noch präziseren Surface Pen. Weitere Details hält folgender Artikel bereit.

Schon im September 2013 hatte Microsoft eine ähnliche Werbeaktion gestartet. Damals bot es iPad-Besitzern bis zu 200 Dollar Preisnachlass, wenn sie ihr Apple-Tablet gegen ein Surface eintauschten.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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