Google Now: Unterstützung für mehrere Sprachen dauert länger

Das für die nächsten Tage geplante Update für den Sprachassistenten Google Now verzögert sich. Aufgrund einer Reihe von Fehlern wird es erst im „Lauf des Sommers“ herauskommen.

Das Update für Google Now, das Nutzern des Sprachassistenten die Möglichkeit bieten sollte, weitere Sprachen anzugeben, um Anfragen in diesen gleichzeitig stellen zu können, verzögert sich. Das Feature enthielt bei einem finalen Test noch zu viele Fehler, wie der Internetkonzern gegenüber unseren amerikanischen Kollegen von CNET.com erklärte.

Google Now: Unterstützung für mehrere Sprachen dauert länger

Das für die nächsten Tage geplante Update für den Sprachassistenten Google Now verzögert sich. Aufgrund einer Reihe von Fehlern wird es erst im „Lauf des Sommers“ herauskommen (Bild: CNET.com).

Laut einem Sprecher des Unternehmens ist die “Unterstützung für mehrere Sprachen äußerst kompliziert“. Die in der finalen Testphase entdeckten Fehler will Google erst noch beheben, bevor es das Update der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Eigentlich wollte Google die neue Neuheit schon in wenigen Tagen einführen. Einen konkreten Termin, wann die Funktion nun zu erwarten ist, konnte Google nicht nennen. Es hieß lediglich “im Lauf des Sommers”.

Angekündigt hatte Google das neue Feature parallel zur Entwicklermesse Google I/O. Mit der Funktion sind Anwender in der Lage, bis zu sieben Sprachen zusätzlich zur Sprache ihres Geräts anzugeben. Dann könnten sie in einer beliebigen dieser Sprachen Fragen an Googles digitalen Assistenten richten.

Die Anpassung einer Spracherkennung gehört ohnehin zu den anspruchsvollen Aufgaben. So ist es kein Wunder, dass etwa die deutsche Version von Google Now immer etwas hinter der englischen zurückbleibt. Google lässt aber bei seinem internationalen Rollout dieser Technik die Konkurrenz weit hinter sich: Microsofts Cortana versteht zunächst nur Englisch. Dieses Jahr werden voraussichtlich noch britisches Englisch und Chinesisch folgen. Andere Sprachen bietet Microsoft frühestens 2015 an.

Eine noch entscheidendere Rolle als auf dem Smartphone oder Tablet spielt Googles Sprachassistent Now bei dem speziell für Wearables modifizierten Betriebssystem Android Wear. Android Wear basiert auf Google Now beziehungsweise seinen Karten und soll am Handgelenk schnell und zu jeder Zeit relevante und kontextbezogene Informationen für den Träger bereithalten. Weitere Informationen zu Android Wear hält folgender Artikel bereit.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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