HTC schreibt dank One (M8) wieder schwarze Zahlen

Die HTC Corporation konnte im zweite Geschäftsquartal 2014 einen Nettogewinn von 2,26 und einen operativen Gewinn von 2,43 Milliarden Taiwan-Dollar verbuchen. Der Umsatz sank im Jahresvergleich jedoch leicht auf 65,06 Milliarden Taiwan-Dollar. Die Kehrtwende ist noch nicht sicher geschafft.

Die HTC Corporation macht wieder Gewinne. Das geht aus der vorläufigen Bilanz des Smartphone-Herstellers für das zweite Geschäftsquartal 2014 hervor. Das im März vorgestellte HTC One (M8) scheint zu großen Teilen zu HTCs Ergebnis im Quartal bis zum 30. Juni beigetragen zu haben. Zudem sind auch Kosteneinsparungen für die Gewinne mitverantwortlich.

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Die HTC Corporation verzeichnet einen Nettogewinn von 2,26 Milliarden Taiwan-Dollar (75,6 Millionen US-Dollar). Damit hat es sich im Vergleich zum identischen Quartal des Jahres 2013 um 80 Prozent gesteigert. Das Unternehmen hat damit die Erwartungen der Analysten übertroffen, die mit 2,09 Milliarden Taiwan-Dollar rechneten.

Der Smartphone-Hersteller konnte nach drei defizitären Quartalen in Folge auch erstmals wieder einen operativen Gewinn verbuchen. Dieser beläuft sich auf 2,43 Milliarden Taiwan-Dollar.

Der Umsatz sank im Jahresvergleich hingegen leicht auf 65,06 Milliarden Taiwan-Dollar. Damit erreichte HTC knapp die Zielspanne von 65 bis 70 Milliarden Taiwan-Dollar. Daran wird deutlich, dass HTC die Kehrtwende noch nicht sicher geschafft hat.

Dies wird zum Großteil davon abhängen, ob sich das im März eingeführte Android-Smartphone HTC One (M8), das Flaggschiff des Unternehmens, weiterhin gut verkauft. Kürzlich hat HTC auch eine Dual-SIM-Version des Gerätes angekündigt. Das HTC One Mini 2 würde bereits Mitte Mai vorgestellt. CFO Chang Chialin hatte schon im Mai bei einer Telefonkonferenz mit Investoren angekündigt, dass man im Juni-Quartal in die Gewinnzone zurückkehren werde, dank der stetig steigenden Verkäufe des One (M8).

HTC-CEO Peter Chou sagte bei gleicher Gelegenheit, dass man eine “positive Reaktion der Verbraucher” auf das neue Flaggschiff-Telefon festgestellt habe: “Wir haben unsere betriebliche Effizienz und die Bereitschaft der Lieferkette bedeutend verbessert, um die sofortige Verfügbarkeit am Starttag sicherzustellen.”

Trotz des besseren Ergebnisses haben die Taiwaner nach wie vor Probleme, mit den Branchenführern Apple und Samsung zu konkurrieren, deren nächste Smartphone-Generation noch für dieses Jahr erwartet wird.

War HTC anfangs noch der Liebling der Android-Community, hat inzwischen Samsung diese Rolle übernommen. Das größte Problem für die Mitbewerber ist das Marketing: Samsung gab letztes Jahr allein in den USA 363 Millionen Dollar für Werbung aus, Apple 350,9 Millionen Dollar. HTCs Marketingbudget betrug hingegen nur 75,8 Millionen Dollar.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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