Gear VR: Samsung soll sein Virtual-Reality-Headset auf der IFA vorstellen

Samsungs Virtual-Reality-Brille Gear VR soll im Grunde wie Googles Cardboard VR funktionieren, das es auf der Google I/O vorgestellt hat – nur mit einem höherwertigen und komfortableren Gehäuse. Ein Galaxy-Smartphone wird als Display eingesetzt.

Samsung wird auf der Internationalen Funkausstellung (IFA), die vom 5. bis 10. September in Berlin stattfindet, sein Virtual-Reality-Headset vorstellen, über das schon seit Ende Mai spekuliert wird. Zumindest berichtet dies die auf Samsung spezialisierte Webseite SamMobile. Es soll wie bereits vermutet unter dem Namen Gear VR verkauft werden.

Gear VR: Samsung soll sein Virtual-Reality-Headset auf der IFA vorstellen

Samsungs Virtual-Reality-Brille Gear VR soll im Grunde wie Googles Cardboard VR funktionieren, das es auf der Google I/O vorgestellt hat – nur mit einem höherwertigen und komfortableren Gehäuse. Ein Galaxy-Smartphone wird als Display eingesetzt (Bild: Google).

Dem Artikel zufolge wird die VR-Brille kein eigenständiges Gerät werden, sondern ähnlich wie Samsungs Android-Wear-Smartwatch Gear Live in Kombination mit einem Galaxy-Gerät betrieben. Das Smartphone wird in die Gear VR eingesetzt und via USB 3.0 verbunden. Das Virtual-Reality-Headset nutzt dann den Beschleunigungsmesser und Gyroskop des Galaxy-Geräts, um mittels Erfassen der Kopfbewegungen des Trägers den Virtual-Reality-Effekt zu erzeugen. Das Display des Smartphones dient als Bildschirm für die Gear VR.

SamMobile hält auf seiner Webseite auch eine Abbildung des Gerätes bereit, die zeigen soll, wie es in etwa aussehen wird. Auf dem Bild ist auch eine Taste zusehen, die es Gear-VR-Trägern erlaubt, mithilfe der Kamera des Galaxy-Smartphones die reale Umgebung auf den Schirm zu holen, ohne das Headset absetzen müssen. Ein Touchpad an der Seite der Brille soll zur Bedienung dienen.

Die Technologie, die Samsung verwendet, soll im Grunde Googles Cardboard VR entsprechen, das es auf der Google I/O gezeigt hat – nur eben in einem deutlich komfortableren und höherwertigen Gestell. In Theorie könnte das bedeuten, dass die Gear VR nicht allzu teuer wird. Wie bereits Anfang Juni von Engadget berichtet, wird Samsung für die Hardware und Oculus VR für die Software zuständig sein. Oculus gewährt Samsung vorab Zugriff auf sein Software Development Kit und hilft bei der Entwicklung der User-Interface-Software. Im Gegenzug erhält Oculus Samsungs neueste Techniken für OLED-Displays. Wie für seine Gear-Smartwatches soll Samsung auch für Gear VR eigens entwickelte Apps herausbringen – darunter Theatre, 360 Player und eine Galerie für Fotos & Co.

Neben Samsung und Facebooks Oculus VR arbeitet auch Sony an einer Virtual-Reality-Brille. Project Morpheus bietet ein Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel und einem Sichtfeld von 90 Grad, Sensoren zur Erfassung der Kopfbewegungen und eine neue 3D-Audio-Technologie. Zur Bedienungen dienen die PlayStation Eye Camera sowie der DualShock-4- und PlayStation-Move-Controller. Unterstützer der neuen Technologie sind unter anderem Crytek, Epic Games, Autodesk, Unity und Havok. Auf der E3 zeigte es mit Jurassic Encounter und Street Luge zwei neue Spiele-Demos. Ein Release-Datum hat der Elektronik-Konzern aber noch nicht verraten.

[Mit Material von Don Reisinger, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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