GMail, Drive, Hangouts, Google+ & Co.: Google-Dienste auf der Festplatte sichern

Mit Google Takeout können Nutzer ihre Google-Mails, Kontakte, Kalendereinträge, Hangout-Chats, Drive-Dateien oder auch ihr Google+-Profil als ZIP-Datei auf der Festplatte sichern. Folgender Artikel erklärt, wie man ein Backup der Google-Dienste anlegt.

Wer an eine Datensicherung denkt, dem dürfte in der Regel eher das Speichern von Dokumenten, Fotos & Co. in der Cloud in den Sinn kommen, als anders herum. Allerdings ist es auch keine schlechte Idee, ein Backup seiner Cloud-Daten auf der Festplatte des Rechners abzulegen. Ein praktisches Tool um die Daten der Google-Dienste zu sichern, ist Google Takeout.

GMail, Drive, Hangouts, Google+ & Co.: Backup der Google-Dienste auf der Festplatte

Mit Google Takeout können Nutzer ihre Google-Mails, Kontakte, Kalendereinträge, Hangout-Chats, Drive-Dateien oder auch ihr Google+-Profil als ZIP-Datei auf der Festplatte sichern. Folgender Artikel erklärt, wie man ein Backup der Google-Dienste anlegt (Screenshot: CNET.de).

Takout ist über die Google-Einstellungen im Webbrowser zu erreichen und fertigt ein Archiv der Daten von Google-Diensten wie GMail, Kalender, Kontakte, Drive, Hangouts, den Fotos, dem Standortverlauf, den Lesezeichen, dem Google- oder auch Google+-Profil, dem Stream sowie den Kontakten aus dem Sozialen Netzwerk an. Hier geht’s zur Takeout-Webseite.

Nach einem Klick auf „Archiv erstellen“ können Nutzer bequem die Dienste über das Webinterface auswählen, die sie sichern möchten – oder auch einfach von allen ein Backup anfertigen.

GMail, Drive, Hangouts, Google+ & Co.: Backup der Google-Dienste auf der Festplatte

Welche Dienste das Backup umfassen soll, lässt sich individuell festlegen (Screenshot: CNET.de).

Für Mail, Kalender, Kontakte, Drive und weitere Dienste hält Takeout noch Einstellungsmöglichkeiten parat, die Anwender vornehmen können. Bei GMail besteht beispielsweise die Möglichkeit, zu spezifizieren, ob alle Mails oder nur bestimmte Nachrichten eines Ordners beziehungsweise Labels in eigenen MBOX-Dateien gesichert werden sollen. Ähnlich beim Kalender. Beim Sichern von Kontakten können Nutzer dann zwischen dem Dateiformat – ob vCard, CVS oder HTML – wählen, indem Takeout die Adressen speichert.

GMail, Drive, Hangouts, Google+ & Co.: Backup der Google-Dienste auf der Festplatte

Bei GMail können Nutzer nur bestimmte Ordner beziehungsweise Labels sichern. Takeout legt dann einzelne MBOX-Dateien an (Screenshot: CNET.de).

Die Daten aus Drive lassen sich ebenfalls jeweils nach gewünschten Ordnern sichern. Die Datei-Formate von Dokumenten, Zeichnungen, Formularen, Präsentationen und Tabellen können Nutzer wieder selbst festlegen. Neben den Microsoft-typischen Dateiformaten DOCX, XLSX oder PPTX stehen beispielsweise auch die OpenDocument-Formate ODF, ODS und ODP sowie RTF (Rich Textformat) für Texte und PDF für Tabellen, Formulare und Präsentationen zur Auswahl.

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Bei Drive lassen sich ebenfalls einzelne Ordner auswählen sowie das Dateiformat für Dokumente,Tabellen & Co. bestimmen (Screenshot: CNET.de).

Die Google+-Kreise lassen sich mithilfe von Takeout nicht nur sichern, sondern auch bequem auf einen anderen Account übertragen. Bei Fotos und Büchern samt Metadaten wie Notizen können wiederum einzelne Alben respektive Bücher ausgewählt werden.

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Google+-Kreise lassen sich auch auf einen anderen Account transferieren (Screenshot: CNET.de).

Hat man alle gewünschten Dienste mit einem Häkchen versehen, kann vor einem Klick auf „Archiv erstellen“ noch zwischen den Formaten ZIP, TGZ und TBZ gewählt werden.

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Bei uns haben rund 250 MByte nur wenige Minuten gedauert (Screenshot: CNET.de).

Danach legt Takeout das Backup an und stellt es je nach Datenmenge nach mehreren Minuten zum Download bereit. Das Backup steht noch eine Woche nach dem Erstellen zur Verfügung, wird dann automatisch gelöscht.

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Anschließend kann das Archiv auf der Festplatte gespeichert werden (Screenshot: CNET.de).

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Autor: Christian Schartel
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