Smarte Schuhe: mit Google Maps und Vibrationen zum Ziel

Per Vibrationen im rechten oder linken Schuh weisen die Lechal-Smart-Shoes dem Träger die Richtung. Ursprünglich wurden sie für Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt. Die smarten Schuhe oder Einlagen dienen auch als Fitness-Tracker oder Diebstahlschutz fürs Smartphone.

Beim Laufen, Gehen oder Radfahren ist es nicht allzu praktisch oder sogar potenziell gefährlich die Augen ständig auf die Landkarte am Smartphone zu richten. Deshalb hat die Firma Ducere Technologies sich etwas einfallen lassen und unter der Bezeichnung Lechal smarte Schuhe und Einlagen entwickelt, die dem Träger den Weg weisen, ohne dass seine Aufmerksamkeit von der Straße abgelenkt wird.

Smarte Schuhe: mit Google Maps und Vibrationen zum Ziel

Per Vibrationen im rechten oder linken Schuh weisen die Lechal-Smart-Shoes dem Träger die Richtung. Ursprünglich wurden sie für Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt. Die smarten Schuhe oder Einlagen dienen auch als Fitness-Tracker oder Diebstahlschutz fürs Smartphone (Bild: Lechal, Screenshot: CNET.de).

Die Schuhe kommunizieren via Bluetooth mit einer entsprechenden App fürs Smartphone, die den Anwender mithilfe von Google Maps zum gewünschten Ziel lotst. Per Vibrationen in den Schuhen wird dem Träger die richtige Richtung vorgegeben. Ein Vibrieren im rechten Schuh bedeutet, es geht nach rechts, ein Vibrieren im linken Schuh heißt dementsprechend, es geht nach links.

Ursprünglich wurden die Lechal Smart Shoes für Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt. Sie sollten ihnen das Navigieren erleichtern. Allerdings dachte der Firmengründer wohl, die Schuhe haben weit mehr Potential. Die Navigation ist auch nicht das einzige, was sie können.

Sie dienen weiterhin als Fitness-Tracker und zählen wie Fitness-Armbänder oder Smartwatches die Schritte des Trägers sowie die verbrauchten Kalorien. Außerdem können sie auf Sehenswürdigkeiten hinweisen und als Diebstahlschutz verwendet werden. Befindet sich das Smartphone außerhalb der Reichweite, wird der Nutzer alarmiert. So einige Funktionen des Smartphones sollen sich mit Gesten steuern lassen.

Mit Strom versorgt werden die Schuhe durch einen 8 Millimeter dünnen Akku, der an der Verse des Schuhs beziehungsweise in den hinteren Teil der Innensohle eingesetzt wird. Er soll eine Standby-Zeit von rund 10 Stunden ermöglichen. Im Betrieb soll er drei Stunden durchhalten. Den Akkustand sollen Anwender per Schnippen mit den Fingern abrufen können. Per Sprachausgabe der Ladezustand mitgeteilt.

Die smarten Schuhe und Einlagen sollen um die 135 Dollar kosten und ab September dieses Jahres erhältlich sein. Es gibt ein Modell für Männer und Frauen, das in Rot oder Schwarz verfügbar ist.

[Mit Material von Amanda Kooser, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Smarte Schuhe: mit Google Maps und Vibrationen zum Ziel

  • Am 31. Juli 2014 um 01:19 von Gast

    werden die Schuhe auch in Deutschland erhältlich sein?

    • Am 31. Juli 2014 um 08:34 von Christian Schartel

      Hallo,

      voraussichtlich werden die Schuhe auch nach Deutschland verschickt. Sie können sich auf der Webseite des Herstellers (http://lechal.com/) bereits auf die Vorbestellerliste setzen lassen (oben, rechts auf „Preorder“ klicken). Über das Fenster können Sie Deutschland sowie eine europäische Schuhgröße auswählen.

      Beste Grüße,

      CNET.de-Redaktion

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