Test: Samsung Galaxy Tab S 8.4 – das bessere Apple iPad Mini?

Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 macht mit 8,4-Zoll-AMOLED-Display, Achterkern-CPU, 3 GByte RAM, 16 GByte Speicher, MicroSD-Kartenslot, LTE, 8-Megapixel-Kamera, Fingerabdruckscanner und Android 4.4.2 KitKat als OS zumindest auf dem Papier schon einmal eine gute Figur. Folgender Test verrät, wie es sich in der Praxis schlägt und ob es das iPad Mini Retina von Apple übertreffen kann.

Das Galaxy S5 mag Samsungs Liebling und Flaggschiff sein, wem allerdings das 5 Zoll große Display zum Surfen auf der Couch doch etwas zu klein ist, der dürfte sich für das neue Galaxy Tab S 8.4 interessieren. Das Android-Tablet ist mit einem größeren 8,4-Zoll-AMOLED-Display ausgestattet und kommt mit der Octa-Core-CPU Exynos 5, 3 GByte RAM, 16 GByte Speicher, einem MicroSD-Kartenslot, LTE, einer 8-Megapixel-Kamera, dem Fingerabdruckscanner und Android 4.4.2 KitKat als OS.

Mit seinem neuen Android-Tablet zielt Samsung direkt auf das iPad Mini von Apple ab. Schon bei der Vorstellung Mitte Juni verglich Samsung es mit dem Gerät des großen Konkurrenten aus Cupertino. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Euro für das WLAN-Modell und 499 Euro für die LTE-Version ist das Samsung Galaxy Tab S 8.4 ähnlich teuer wie das iPad Mini mit Retina-Display. Obwohl es über eine größere Bildschirmdiagonale verfügt, ist es sogar noch dünner und leichter als das kleine iPad – und macht mit seiner Ausstattung auch auf dem Papier eine äußerst gute Figur. Doch ist es wirklich besser als das iPad Mini Retina? Folgender Testbericht nimmt das Galaxy Tab S 8.4 genau unter die Lupe.

Preis & Verfügbarkeit

Seit Mitte Juli ist das Galaxy Tab S 8.4 mit 16 GByte Speicher in Deutschland erhältlich. Die Ausführung mit 32 GByte Speicher gibt es aktuell noch nicht zu kaufen. Erwerben können es Interessierte im Einzelhandel sowie bei diversen Online-Shops. Zur Wahl stehen die zwei Farben “Titanium Bronze” und “Dazzling White”. Der Preis entspricht im Allgemeinen der unverbindlichen Preisempfehlung. Bei Amazon ist das Android-Tablet aber inzwischen schon etwas günstiger geworden. Mit WLAN kostet es bei einem Händler des Online-Versandhauses nur noch 370 Euro, mit LTE 470 Euro. Allerdings kommen bei diesem Angebot noch rund 10 Euro an Versandkosten hinzu. Trotzdem ist das Galaxy Tab S 8.4 damit einen Tick billiger als das iPad Mini Retina von Apple, das ohne zusätzliche Versandkosten 389 Euro (16 GByte, WLAN) respektive 509 Euro (16 GByte, LTE) kostet.

Design

Das Galaxy Tab S 8.4 kommt mit dem gleichen neuen Design, das Samsung auch schon dem Galaxy S5 verpasst hat. Die Rückseite ist in identischer Weise gemustert und aus gummiertem Kunststoff gefertigt. Das Material fasst sich zwar deutlich besser an, als der glänzende, sich eher nach billigem Plastik anfühlende Kunststoff früherer Samsung-Geräte, an das edlere Metall-Gehäuse des iPad Mini Retina kommt das Galaxy Tab S 8.4 damit aber nicht heran. Natürlich ist dies zum Großteil eine Frage des persönlichen Geschmacks, etwas robuster wirkt das iPad dadurch allerdings schon. Dafür hebt sich das Galaxy Tab S in Bronze durch seine eher außergewöhnliche Farbe etwas ab. Das iPad gibt es nur in Silber und Grau.

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Das Design der Rückseite des Galaxy Tab S 8.4 gleicht der des Galaxy S5 (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Das Samsung-Tablet ist außerdem äußerst dünn und kommt lediglich auf eine Bauhöhe von 6,6 Millimeter, womit es schlanker ist als das iPad Mini (7,5 Millimeter). Mit 294 Gramm wiegt es auch etwas weniger als die Konkurrenz von Apple. Das iPad Mini Retina bringt 331 Gramm auf die Waage, ist dafür aber wie erwähnt auch etwas robuster.

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Mit einer Bauhöhe von 6,6 Millimetern ist das Galaxy Tab S 8.4 dünner als das iPad Mini Retina von Apple (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Das Galaxy Tab 8.4 misst in der Höhe und Breite 212,8 mal 125,6 Millimeter. Damit ist es länger und etwas schmaler als das iPad Mini, da der Bildschirm ein Seitenverhältnis von 16:9 aufweist. Mit seinen Abmessungen ist es zwar gerade noch schmal genug, um in eine Jackentasche zu passen, empfehlenswerter ist es aber, das Tablet in Schutzhülle zu transportieren, nicht zuletzt um es vor alltäglichen Blessuren zu schützen.

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Der MicroSD-Kartenslot sitzt an der Seite des Galaxy Tab S 8.4 und erlaubt eine Erweiterung der Speicherkapazität um bis zu 128 GByte (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

An der rechten Seite sind die Tasten für die Reglung der Lautstärke, der Power-Button, der MicroSD-Karten- sowie SIM-Kartenslot verbaut. Letztere sind durch eine Abdeckung geschützt. Der Kopfhöreranschluss und die Micro-USB-Buchse sitzen an der unteren Seite des Gerätes. Die Stereo-Lautsprecher sind an der unteren beziehungsweise oberen Kante verbaut. Wer das Tablet beim Anschauen von Videos nach links dreht, der verdeckt sie möglicherweise genau mit seinen Handflächen. Allerdings ist das eine reine Gewöhnungssache, trotzdem finden wir ihre Positionierung nicht optimal.

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Beim Anschauen von Videos ist die Positionierung der Lautsprecher des Galaxy Tab S 8.4 unter Umständen nicht optimal (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Die Rückseite ist mit zwei Coverclips versehen, die zum Andocken einer Schutzhülle dienen. Sie stören nicht großartig, eine magnetische Befestigung wäre aber wohl die elegantere Lösung gewesen.

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Die Druckknöpfe auf der Rückseite des Galaxy Tab S 8.4 dienen zum Andocken einer Schutzhülle (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Display

Eine Besonderheit des Galaxy Tab S 8.4 – und auch seines größeren Burders – ist das Display. Samsung hat das erste Mal seit dem Galaxy Tab 7.7 wieder auf die AMOLED-Technologie bei einem Tablet gesetzt. Die Auflösung des 8,4 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreens beträgt beeindruckende 2.560 mal 1.600 Pixel (WQXGA). Das entspricht einer Pixeldichte von 359 ppi. Hier zieht das iPad Mini mit seinen 2,048 mal 1,538 Bildpunkten und einer Pixeldichte von 326 ppi trotz kleinerer Diagonale den Kürzeren. Allerdings sind beide Anzeigen äußerst scharf und stellen kleinen Text beim Surfen oder Fotos im Grunde identisch scharf dar.

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Das Display des Galaxy Tab S 8.4 löst mit 2.560 mal 1.600 Pixel auf und bietet eine gute Helligkeit (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Das Super-AMOLED-Panel des Galaxy Tab S kommt zudem auf eine höhere Helligkeit und ein höheres Kontrastverhältnis als das LCD des iPad Mini, mit dem sich Samsung auch schon bei der Vorstellung rühmte. Dank der hohen Helligkeit und einer speziellen Technologie, die die Sichtbarkeit des Displays im Freien noch verbessert, ist die Anzeige bei Bürobeleuchtung und hellem Sonnenlicht gut ablesbar.

Der Bildschirm hat aber, wie für OLEDs üblich, eine äußerst satte und lebendige Farbdarstellung, was womöglich nicht jedermanns Sache ist. Bilder sehen dadurch beispielsweise ein wenig unnatürlicher aus als auf LCDs. Wer eher natürlichere Farbtöne bevorzugt, dem könnte das iPad-Display in Sachen Farben besser gefallen.

Android KitKat und Samsung-Extras

Auf dem Galaxy Tab S 8.4 ist Android 4.4.2 KitKat vorinstalliert. Zudem hat Samsung wie üblich seine TouchWiz-Oberfläche und – wie beim Galaxy Tab Pro – den Magazine-UX-Homescreen aufgespielt. Dieser belegt stets einen Platz des Homescreen. Komplett ausschalten lässt sich das Feature nicht. Das Magazine UX besteht aus sechs Widgets beziehungsweise Mini-Versionen von System-Apps, die beispielsweise Inhalte aus sozialen Netzwerken, News & Co. bereithalten. Als Feedreader dient Flipboard. Wem die Oberfläche nicht gefällt, der kann sie alternativ mithilfe eines Launchers wie Nova ersetzen oder das Gerät rooten und ein Custom ROM aufspielen. Eine Root-Anleitung hält das XDA-Developers-Forum bereit. Viele Custom ROMs gibt es für das Android-Tablet derzeit allerdings noch nicht. Über den aktuellen Stand der Entwicklung können sich Interessierte an folgender Stelle informieren.

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Als Betriebssystem kommt auf dem Galaxy Tab S 8.4 Android 4.4.2 KitKat samt Samsungs TouchWiz-Oberfläche und Magazine-UX zum Einsatz (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Wie üblich hat Samsung auch eine Menge an Anwendungen und Diensten vorinstalliert. Darunter die üblichen Google-Apps sowie seinen eigenen Internet-Browser, Kalender oder E-Mail-Client. Weiterhin sind WatchOn, Multi-Window, ein Kindermodus, Multi-User, Samsungs App-Store sowie einige Neuzugänge wie Paper Garden und SideSync 3,0 an Bord. Paper Garden ist im Grunde ein Pendant zu Google Play Kiosk, das Magazine und Zeitschriften bereithält. Mit SideSync können Nutzer das Tablet via WiFi Direct mit einem Galaxy S5 verbinden und den Screen des Smartphones auf das Tablet spiegeln, Dateien übertragen und Anrufe vom Tablet aus tätigen. Coole Sache, wie wir finden.

Wie auch schon bei seinem Smartphone legt Samsung noch eine Reihe kostenloser Software von Drittanbietern wie Evernote oder Hancom Office Viewer bei. Einige der Apps lassen sich entfernen, falls man sie nicht benötigt, allerdings kann man das System nur zu einem gewissen Grad entrümpeln, ohne tiefere Eingriffe vorzunehmen. Mit Root-Rechten und Apps wie App Quaratine lassen sich die überflüssigen Apps beispielsweise verstecken. Ein Custom ROM hilft natürlich auch.

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Das Einstellungsmenü des Galaxy Tab S 8.4 (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Die Einstellung hat Samsung beim Galaxy Tab S ähnlich wie beim S5 gestaltet. Hier bietet Samsung eine große Auswahl an Menüs und Einstellungsmöglichkeiten, in denen man sich aber erst einmal zurechtfinden muss.

Das iPad Mini ist mit Apples iOS 7 ausgestattet, das mit seinem neuen Design und zahlreichen Features wie dem Control Center oder dem neuen Lockscreen, der Zugriff auf das Benachrichtigungszentrum erlaubt, in Sachen Funktionsumfang auf Android aufgeholt hat. Apples iOS wirkt verglichen mit dem Samsung-Tablet weniger überladen, aufgeräumter und übersichtlicher. Allerdings hat sich Samsung im Vergleich zu früher mit dem Overload an Software schon gebessert.

Fingerabdruckscanner

Wie bereits im Vorfeld spekuliert wurde, ist das Galaxy Tab S Samsungs erstes Tablet, das das Unternehmen auch mit einem Fingerabdruckscanner ausstattet. Dabei handelt es sich um dieselbe Technologie, die Samsung auch beim S5 verwendet. Diese haben wir schon ausführlich im Testbericht zum Galaxy S5 besprochen. Die Mini-Version des iPads hat Apple bisher noch nicht mit seinem Touch-ID-Scanner ausgestattet.

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Das Galaxy Tab S 8.4 kommt mit dem Fingerabdruckscanner des Galaxy S5 und ist eines der wenigen Tablets am Markt, das mit diesem Feature ausgestattet ist (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Leistung & Akkulaufzeit

Angetrieben wird das Android-Tablet von Samsungs hauseigener Achtkern-CPU Exynos 5 (5420) mit ARMs Big.LITTLE-Technologie samt vier 1,9 GHz schnellen Cortex-A15-Kernen für Anwendungen wie Spiele, die jede Menge Power benötigen, und vier 1,3 GHz schnellen Cortex-A7 Kernen für Aufgaben, die weniger leistungsintensiv sind. Für die Grafik sorgt eine Mail-T628-MP6-CPU. An RAM sind 3 GByte integriert. Das iPad Mini Retina kommt mit Apples 1,3 GHz-64-Bit-Dual-Core-CPU A7, einer PowerVR G6430 und einem GByte RAM.

Grundlegend ist das Samsung Galaxy Tab S richtig flott. Im AnTuTu-Benchmark, der unter anderem CPU-, RAM- und Grafikleistung ermittelt, schafft es rund 33.000 Punkte und ist damit beispielsweise noch etwas schneller als das LG G Pad 8.3. Beim GFXBench, der auch für das iPad Mini erhältlich ist und im speziellen die Leistung der Grafikeinheit auf den Prüfstand stellt, muss es sich dagegen knapp geschlagen geben. Das höher auflösende Display benötigt mehr Rechenaufwand.

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GFXBench: das Galaxy Tab S 8.4 im Vergleich mit dem Apple iPad Mini Retina (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Der interne Speicher des Galaxy Tab S 8.4 ist 16 GByte groß und kann per MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitert werden. Einen Speicherkartenslot gibt es beim iPad Mini dagegen nicht.

Mit seinem 4.900-mAh-Akku soll das Android-Tablet auf eine Akkulaufzeit von rund 12 Stunden beim Anschauen von Videos kommen. Das iPad schafft den offiziellen Angaben zufolge zum Vergleich rund 10 Stunden. Im CNET-Labs-Akkutest kommt das Galaxy Tab S 8.4 auf 8,5 Stunden bei der Videowiedergabe, womit es eher im Mittelfeld liegt. Das iPad Mini bringt einen stärkeren 6.471-mAh-Akku mit, der das Apple-Tablet für knapp 14,2 Stunden mit Strom versorgt. Der Artikel Tablets: Akkulaufzeiten im Vergleich erlaubt einen Vergleich mit zahlreichen weiteren Modellen.

Im Alltag kommt man mit dem Galaxy Tab S aber dennoch gut über den Tag. Über Nacht verliert der Akku im Standby-Modus nur wenig Strom, womit das Tablet einige Tage im Ruhezustand durchhält. An das iPad Mini Retina kommt es aber nicht ganz heran. Dieses kann man auch gut einmal eine Woche ohne Aufladen im Standby-Betrieb liegen lassen.

Kommunikation

In Sachen Kommunikation bietet das Samsung Galaxy Tab S wahlweise LTE (Kategorie 4, 150/50MBit/s) und UMTS samt Datenturbo HSPA+ oder nur WLAN 802.11 a/b/g/n/ac samt MIMO und WiFi Direct. Mit an Bord sind auch Bluetooth 4.0, MHL, GPS und Glonass sowie eine Infrarot-LED. DLNA und NFC unterstützt es beispielsweise nicht. Natürlich lässt es sich auch mit Samsungs Smartwatch Gear 2 verbinden. Das iPad Mini bietet im Prinzip dieselben Kommunikationsmöglichkeiten, unterstützt aber nicht den neuesten WLAN-Standard 802.11 ac.

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Das Galaxy Tab S 8.4 bietet eine 8-Megapixel-Kamera (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Kamera

Für Fotos und Videos verbaut Samsung auf der Rückseite des Galaxy Tab S 8.4 eine 8-Megapixel-Kamera samt Autofokus und Blitzlicht. Videochats sind dank einer 2,1-Megapixel-Webcam möglich. Das iPad Mini Retina kommt mit einer 5-Megapixel-Haupt- und einer 1,2-Megapixel-Frontkamera. Die Leistung der Kamera wird zwar vermutlich für die wenigsten Nutzer ein wirklich ausschlaggebendes Kriterium beim Kauf eines Tablets sein, aber hin und wieder schießt man auch mit dem Tablet Fotos. Eine Kamera, die ansehnliche Aufnahmen macht, kann also nicht schaden. Die 8-Megapixel-Knipse des Galaxy Tab S 8.4 macht auch auf den ersten Blick auch einen ordentlichen Eindruck, wie nachfolgende Testbilder zeigen:

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Bei diesem Schnappschuss stellt die Kamera die Farben natürlich dar und kann auch mit einer anständigen Detailfülle überzeugen (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

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Bei schwachem Licht macht die Kamera des Samsung-Tablets auch keine allzu schlechte Figur. Allerdings zeigt sich in den schattigen Bereichen der Szene ein typisches Bildrauschen. Kritikpunkte bei mäßigem Licht sind auch der Weißabgleich und eine weniger natürliche Farbdarstellung. Im Allgemeinen ist die Kamera aber völlig ausreichend, wenn man nicht unbedingt bei deutlich weniger Licht fotografieren möchte (Bild: Andrew Hoyle/CNET.com).

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab 8.4 S hat viel zu bieten. Es ist dünn, leicht, hat ein hochauflösendes Display, einen MicroSD-Kartenslot und jede Menge Power unter der Haube. Zudem biete es einen Fingerabdruckscanner zum schnelleren Entsperren des Gerätes und eine 8-Megapixel-Kamera. Den Touch-ID-Scanner hat Apple beim Mini-Tablet nicht verbaut. Damit ist das Galaxy Tab S eine tolle und auch noch etwas günstigere Alternative zu Apples iPad Mini Retina, insbesondere für alle Nutzer, die bereits ein Android-Smartphone besitzen und mit Googles Ökosystem verzahnt sind.

Perfekt ist das Android-Tablet aber nicht. Es muss sich im Vergleich in einigen Bereichen dem iPad Mini geschlagen geben. Apple setzt auf die höherwertigen Materialien und hat seinem Tablet einen stärkeren Akku verpasst. Die Laufzeit des Galaxy Tab S ist nicht schlecht, liegt aber eher im Mittelfeld. Auch in der Grafikleistung zieht das iPad Mini am Samsung-Tablet vorbei.

Die Benutzer-Oberfläche des Galaxy Tab S 8.4 ist zudem mit jeder Menge zusätzlicher Samsung-Software und einer Vielzahl von Drittanbieter-Anwendungen vollgepackt, was durchaus nützlich sein kann, aber nicht zwingend für jeden Anwender praktisch sein muss. Apples iOS wirkt dagegen schon aufgeräumter und übersichtlicher. Nichtsdestotrotz ist das Galaxy Tab S 8.4 ein gelungenes Android-Tablet, das besonders für Besitzer eines Galaxy S5 eine gute Wahl ist.

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
Redakteur
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

8 Kommentare zu Test: Samsung Galaxy Tab S 8.4 – das bessere Apple iPad Mini?

  • Am 1. August 2014 um 17:30 von Richard

    Schöner Vergleich, und bloß immer das LG G-PAD 8.3 außen vor lassen. Bietet absolut vergleichbares (was bringt mehr als Full-HD auf 8“?) zum halben Preis!

    • Am 2. August 2014 um 12:10 von Wolfgang Neher

      Dieser Redakteur ist aus meiber Sicht inkompetent und i-Befangen, denn er bringt immer das Blech als Vorzu, damit ist er befanen bei Bewertungen und Verleichen
      Hat ja auch en typisches Apple-Gesicht das im Gefännos i sitzt

      • Am 4. August 2014 um 19:06 von uv

        Erst mal RICHTIG schreiben lernen !
        Dann erst kommentieren !

  • Am 2. August 2014 um 12:00 von Wolfgang Neher

    Wohl von „blinden“ „Apple Freaks“ höre ich immer wieder, dass ein Metall- Gehäuse hochwertiger wäre als Platik / Kunsstoff.
    Diese Aussage diszqaliiziert Sie, weil Sie damit klarlegen dass Sie keine Ahnung von Materialien haben
    Der Kunststoff der z. B. bei Samsung verwendet ist x-mal hochwertiger als Metall bei mechanischer und elektrischer Qualität und Eigenschaften.
    Es wäre besser endlich mal die Untauglichkeit der Smartphones und Tablets im Freien bei Sonnenschein zu beurteilen, denn da ist selbst bei Apple Fehlanzeige und Unbrauchbar.

    • Am 6. Februar 2015 um 05:09 von chris

      ach jo

      meines Wissens liegt der Vorteil eines Aluminiumgehäuses in der besseren Wärmeableitung,
      welches wohl auch nur eine kleine Komponente aus dem Zusammenspiel zwischen Software und Hardware hervor rührt. Darüber hinaus wird bei der Farbintensität bei Sonneneinstrahlung bei Appleprodukten eher auf die Echtheit der Farben geachtet, statt das Auge fürs Dauerschauen zu schonen.

  • Am 9. August 2014 um 09:38 von Paul

    Danke für den Test!

    Zeigt er doch, dass nichts dem iPad das Wasser reichen kann. Denn wer will schon unnatürliche Farben und einen Sack voll nicht löschbarer Bloatware!??

    Ich möchte noch hinzufügen, dass beide neuen Tab S im beim Internetsurfen RUCKELN! Zwar nicht massiv, aber deutlich wahrnehmbar!

    Und dann noch das schlechtere Plaste-und-Elaste-Gehäuse – nein danke!

    Schade, wieder einmal hat es Samsung nicht geschafft, dem Meister aus Cupertino etwas Ebenbürtiges entgegenzusetzen. Wann ist es endlich soweit?

    • Am 22. August 2014 um 21:42 von Lostex

      Ich hatte noch vor kurzem das „bessere“ iPad Mini Retina. War mit Kleinigkeiten unzufrieden, die mich aber sehr gestört haben. Besonders beim Surfen im Internet, ob es Safari oder Chrome war, mehr als 2 Tabs gleichzeitig zu öffnen war schon eine Zumutung, weil die ständig automatisch neuladen. Willst du App wechseln und wieder auf Browser zurück – und schon muss man warten bis die Seite wieder lädt. Ich meine, im Internet surfen ist die häufigste „Aufgabe“ für ein Tablet.

  • Am 5. Februar 2015 um 16:19 von Thomas

    Meiner Meinung nach haben sowohl Apple- als auch Samsunggeräte ihre Vor- und Nachteile. Beide sind nicht perfekt. Für mich persönlich ist eine Speichererweiterung ein ausschlaggebendes Kriterium. Zumal ich dann auch ganz schnell die SD Card wechseln und in den PC schieben kann. So kann man schnell Daten aufspielen oder löschen. Für ein Apple Gerät muß man immer erst iTunes aktivieren. Ganz zu schweigen von den Schattenkopien. Darüber hilft dann auch keine Gehäuserückseite aus hochwertigem Glas hinweg. Früher hatten alle Handys Kunststoffgehäuse. Das störte auch niemanden. Selbst die mp3 Player mit Apfel waren Plaste.
    Apple läßt sich leichter bedienen, weil weniger Einstellungen getätigt werden können. Da ist Android schon umfangreicher. Dennoch habe ich mich vor einem Jahr für das Galaxy Note 3 entschieden. Hatte vorher Apple 4S und benutze bis heute beide Geräte; weil wie schon oben erwähnt beide ihre Vor- und Nachteile haben.

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