Huawei Ascend Mate 3: Technische Details durchgesickert

Das Huawei Ascend Mate 3 ist voraussichtlich mit einem 6,1-Zoll-Full-HD-Display, der Achtkern-CPU Kirin 920 von HiSilicon, 2 oder 3 GByte RAM, einer 13-Megapixel-Kamera und Android 4.4.2 als OS ausgestattet. Vorstellen könnte Huawei sein neues Android-Phablet auf der IFA in Berlin.

Huawei arbeitet offenbar an der dritten Auflage seines Android-Phablets Ascend Mate. Zu dem Gerät sind nun technische Daten im Netz aufgetaucht. Das Ascend Mate 3 könnte Huawei nächsten Monat auf der IFA vorstellen, die vom 5. bis 10. September in Berlin stattfindet.

Huawei Ascend Mate 3: Technische Details durchgesickert

Das Huawei Ascend Mate 3 ist voraussichtlich mit einem 6,1-Zoll-Full-HD-Display, der Achtkern-CPU Kirin 920 von HiSilicon, 2 oder 3 GByte RAM, einer 13-Megapixel-Kamera und Android 4.4.2 als OS ausgestattet. Vorstellen könnte Huawei sein neues Android-Phablet auf der IFA in Berlin (Bild: CNET.com).

Das Huawei Ascend Mate 3 ist samt seiner grundlegenden Ausstattung auf der Webseite des Benchmark-Tools AnTuTu aufgetaucht. Ein Screenshot der technischen Daten wird aktuell über das chinesische Soziale Netzwerk Weibo verbreitet, wie GforGames berichtet.

Das Gerät trägt demnach die Modellbezeichnung MT7-TL00. An der Display-Größe ändert sich im Vergleich zum im Januar vorgestellten Vorgänger nichts. Wie das Ascend Mate 2 kommt es mit einer 6,1 Zoll großen Anzeige. Die Auflösung beträgt nun aber 1.920 mal 1.080 statt 1.280 mal 720  Pixel – also Full-HD. Der Bildschirm kommt damit auf eine höhere Pixeldichte von rund 361 ppi. Im Vergleich zu den bisherigen 241 Pixel pro Zoll dürfte dies eine merkliche Verbesserung sein.

Angetrieben wird das Android-Phablet von dem 1,3-GHz-Achterkern-Prozessor Kirin 920 von HiSilicon samt Mali-T624-MP4-GPU, der auch im Huawei Honor 6 zum Einsatz kommt. Er arbeitet nach der big.LITTLE-Technologie. Der Chip besteht aus zwei Quad-Core-CPUs (vier Cortex-A15- und vier Cortex-A7-Kernen). Einer davon ist leistungsstärker und für Anwendungen wie Spiele, die jede Menge Power benötigen, zuständig. Die zweite Einheit ist für alle Aufgaben gedacht, die weniger leistungsintensiv sind. Der Kirin 920 soll in etwa so schnell wie Qualcomms Snapdragon-805-Chip sein. Der Arbeitsspeicher ist 2 oder 3 GByte groß. Das Ascend Mate ist mit einer 1,6-GHz-Quad-Core-Snapdragon-CPU von Qualcomm und 2 GByte RAM ausgestattet.

Unverändert ist dem Screenshot zufolge auch die Auflösung der Kamera. Beim Nachfolger Ascend Mate 3 kommt wie bisher eine 13-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Die Front-Webcam löst ebenfalls unverändert mit 5-Megapixel auf. Weitere Ausstattungsmerkmale dürfen wieder WLAN 802.11 ac, Dual-Band-WiFi, UMTS und auch wieder LTE sein. Als OS ist Android 4.4.2 KitKat vorinstalliert, dem Huawei wie übliche seine Benutzeroberfläche Emotion UI überstülpen dürfte.

Ein interessanter Punkt, der noch offen bleibt, ist die Kapazität des Akkus. Das Android-Phablet kommt bisher mit 4050 mAh. Die lange Akkulaufzeit hat Huawei auch besonders betont. In einem Akkutest von GSMArena hatte es beispielsweis 18 Stunden bei der Videowiedergabe durchgehalten. Das Note 3 von Samsung schaffte im CNET-Labs-Videotest beispielsweise 15 Stunden. Das HTC One Max knapp 10 Stunden. Nur das LG G Flex kam auf eine ähnliche Akkulaufzeit beim Anschauen von Videos.

Neben dem Ascend Mate 3 wird auf der IFA in Berlin voraussichtlich auch das Samsung Galaxy Note 4 vorgestellt. Es soll eine QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln bieten und von Qualcomms Snapdragon-805-CPU angetrieben werden. Für Fotos und Videos soll eine 16-Megapixel-Kamera verbaut sein. Folgt Samsung seinen bisherigen Gewohnheiten, wird es aber auch eine Variante mit dem hauseigenen Exynos-Prozessor anbieten. Womöglich kommt es auch einer Ausführung mit gebogenem Display heraus. Nähere Details liefert folgender der Artikel.

Autor: Christian Schartel
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