Facebook Messenger: Update mit Android-Wear-Support

Version 9.0 des Facebook Messengers für Android erlaubt es Besitzern einer Smartwatch mit Android Wear, direkt von der Uhr aus auf Nachrichten zu antworten. Zudem enthält es eine Benachrichtigungs- und Like-Funktion.

Der Facebook Messenger ist mit dem neuesten Update für das Android-Smartphone wie inzwischen auch WhatsApp zu Smartwatches mit Googles Android Wear als Betriebssystem kompatibel.

Facebook Messenger: Update mit Android-Wear-Support (Bild: Facebook)

Wer eine  Samsung Gear Live oder LG G Watch besitzt, wird mit der neuen Version 9.0 über die smarte Armbanduhr benachrichtigt, falls eine neue Nachricht eingetroffen ist. Per Spracheingabe können Smartwatch-Besitzer direkt eine Antwort verfassen. Daneben können sie Nachrichten mit einem „Like“ versehen oder die Benachrichtigungen von der Uhr aus deaktivieren. Eine Antwort mittels Tastatureingabe ist unter Android Wear grundlegend nicht vorgesehen. Ein Entwickler hat allerdings bereits ein Keyboard für Android Wear herausgebracht, das eine winzige Tastatur auf der Smartwatch bereitstellt. Die App Minuum Keyboard steht im Play Store für 2,49 Euro zum Download bereit. Zudem bietet der Entwickler eine kostenlose Version seiner App an, die 30 Tage lang ausprobiert werden kann.

Das Update der Android-App des Facebook Messenger bringt auch auf dem Smartphone ein paar Neuerungen. Nutzer können Nachrichten nun ebenfalls mit einem „Gefällt mir“ markieren und Unterhaltungen in der Benachrichtigungsübersicht ausschalten. Zudem hat Facebook Verbesserungen integriert, die die App schneller und stabiler machen.

Die Android-Wear-Untersütztung hat Facebook vorerst nur in die Beta-Version des Messengers integriert. Um sie herunterladen zu können, müssen Anwender der Beta-Tester-Gruppe beitreten und sich als im Play Store als Tester registrieren. Erst dann kann die Messenger-Beta installiert werden. Was zutun ist, erklärt Facebook auch nochmals auf seiner Webseite.

Die Installation des Facebook Messengers ist mittlerweile zwingend von dem Sozialen Netzwerk vorausgesetzt, falls Nutzer mit Freunden am Smartphone chatten wollen. Ende Juli hatte Facebook die Chat-Funktion der Standard-App für mehr Nutzer abgeschaltet, nachdem es sein Vorhaben schon im April begonnen hatte. Facebook zufolge arbeitet die Messenger-App schneller und deutlich zuverlässiger. Mit dem erzwungenen Umstieg verfolgt Facebook allerdings auch seine neue Strategie, mehr eigenständige Apps zu entwickeln, um Nutzer stärker an seine Angebote zu binden. Details hält der Artikel Facebook stellt Chats in der Standard-App für mehr Nutzer ab bereit.

Ein Online-Aktivist bereitet aktuell eine Datenschutz-Sammelklage gegen Facebook vor. Die vorläufige Schadenersatzforderung beläuft sich auf insgesamt 12,5 Millionen Euro. Über die Zulassung der Klage will das Handelsgericht in Wien aber erst noch diese Woche entscheiden. Mittlerweile haben sich der Klage 25.000 Nutzer angeschlossen. Weitere Informationen können Interessierte in dem Artikel Facebook-Sammelklage: Aktivist erreicht Ziel von 25.000 Teilnehmern nachlesen.

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Autor: Christian Schartel
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