Google Fit SDK: Wearable-Toolkit für Entwickler vorgestellt

Mit der Preview ist – eine Zustimmung des Anwenders vorausgesetzt – zunächst nur der Zugriff auf lokal gespeicherte Fitnessdaten möglich. In Kürze solle eine Cloud-Anbindung folgen. Programmierer können so bis zur Veröffentlichung der Final komplette Coaching-Apps vorbereiten.

Im Juni hatte Google das Google Fit SDK auf der Veranstaltung I/O angekündigt, jetzt hat das Unternehmen das Toolkit für Entwickler verfügbar gemacht. Es handelt sich um Programmierwerkzeuge, um Daten von Fitness-Apps und Sensoren unter Android zusammenzutragen.

Logo Google Fit

Android bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht nur auf Smartphones und Tablets, sondern auch sogenannte Wearables. Google erwähnt als Beispiel für Informationsquellen auch Pulsmessgeräte oder netzwerkfähige Personenwaagen.

Das SDK gilt noch als Preview. Es stellt drei Applikationsschnittstellen zur Verfügung, die Sensoren fokussieren, die Aufzeichnung von Daten und ihre Archivierung. Damit ist der laufende Betrieb ebenso abgedeckt wie eine Synchronisierung mit der Cloud.

„Das heißt, dass Sie mit Einverständnis des Anwenders Zugang zu seinen historischen Fitnessdaten bekommen, was Ihnen interessantere Funktionen in Ihrer App ermöglicht – etwa persönliches Coaching, tiefere Einsichten, Fitness-Empfehlungen und mehr“, schreibt Angana Ghosh, Produktmanagerin für Google Fit, in einem Blogbeitrag.

Unterstützung für die Google-Fit-APIs steckt zum einen in dem Developer-Preview-Images von Android L für Nexus 5 und Nexus 7, aber auch (für alle anderen Android-Geräte) in der aktuellen Version von „Google Play-Dienste„, die Entwickler für die Nutzung des SDK darum ebenfalls installiert haben müssen. Dann können sie auf die lokal gespeicherten Fitnessdaten zugreifen. Cloudanbindung soll bald folgen.

Mit der Preview will Google es den Entwicklern ermöglichen, zur Verfügbarkeit des fertigen SDK bereits vollständige Fitness-Apps vorweisen zu können. Im Jahresverlauf soll die Final für Smartphones und Tablets, Android Wear und Webapplikationen verfügbar werden.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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