Samsung Galaxy Note 4: erste Bilder geben Ausblick auf das Design

Das Samsung Galaxy Note 4 kommt den Bildern zufolge mit einem Rahmen aus Metall, einem merklich kantigerem Gehäuse sowie einem dünneren Display-Rand. Die Rückseite ist flacher und nicht mehr aus lederartigem Kunststoff.

Das Samsung Galaxy Note 4, das am 3. September im Rahmen der Veranstaltung “Samsung Unpacked 2014 Episode 2“ im Vorfeld der IFA in Berlin vorgestellt wird, hat sich auf Fotos im Netz gezeigt, die einen Ausblick auf das Design des neuen Android-Phablets geben. Veröffentlicht wurden sie von der Webseite GSM Arena. Weitere Aufnahmen hält die Webseite PhoneArena bereit.

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Zum Vergleich: so sieht die Vorderseite des Samsung Galaxy Note 3 aus (Bild: CNET.com).

Zusehen ist auf den Bildern die Vorderseite (hier klicken) sowie die Rückseite (hier klicken) des kommenden Samsung-Gerätes. Zudem gibt es ein Foto der vermeintlichen Verpackung (hier klicken). Die Front sieht dem Vorgänger Galaxy Note 3 erst einmal recht ähnlich. Den Rand um das Display scheint Samsung im Vergleich aber nochmals etwas schmaler gestaltet zu haben. Zudem sind die Ecken des Gehäuses weniger abgerundet, was das Gerät doch merklich kantiger erscheinen lässt. Es wirkt als hätte Samsung auch den Home-Button etwas in die Breite gezogen, um diesen Effekt noch zu unterstützten. Der wohl nennenswerte Unterschied zum Note 3 ist aber der Rahmen, den Samsung offenbar wie beim Galaxy Alpha aus hochwertigem uns stabilem Aluminium gefertigt hat. Die abgeschliffenen Kanten erinnern an das HTC One (M7) sowie den Nachfolger One (M8) und machen definitiv einen edleren Eindruck.

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Zum Vergleich: so sieht die Rückseite des Samsung Galaxy Note 3 aus (Bild: CNET.com).

Neu gestaltet hat Samsung auch die Rückseite des Galaxy Note 4. Das erste, das sofort auffällt, ist das neue Material samt veränderter Textur (hier klicken), das Samsung statt der lederähnlichen Rückseite des Vorgängers beim Galaxy Note 4 einsetzt. Außerdem ist das Android-Phablet an den Seiten deutlich weniger abgeschrägt, was es insgesamt flacher wirken lässt. Die Ring um die Kamera ist dem Anschein nach nun ebenfalls aus Metall und deutlich kantiger als zuvor. Der LED-Blitz sitzt nun links neben der Linse anstatt darunter. Der Stift (hier klicken) weist übrigens dieselbe Textur auf wie das Rückcover und ist nun ebenfalls kantiger. Die Öffnung für den Stift sowie der Lautsprecherschlitz sitzen nach wie vor an der unteren Kante des Gerätes.

Anzumerken ist, dass es noch nicht zu 100 Prozent gesagt ist, dass die durchgesickerten Bilder auch das endgültige Design des übergroßen Smartphones zeigen. Insgesamt würde uns das schnittigere Design samt Metallrahmen und schärferen Kanten uns aber besser gefallen als beim Samsung Galaxy Note 3.

Zur Ausstattung des Samsung Galaxy Note 4 kursieren schon seit geraumer Zeit Gerüchte. Es soll bisherigen Spekulationen zufolge über ein 5,7 Zoll großes AMOLED-Display mit einer QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln verfügen. Berichten zufolge wird das Android-Phablet in zwei verschiedenen Versionen mit flachem sowie gekrümmtem Bildschirm erscheinen. Die “Flat-Version” soll für den Massenmarkt konzipiert sein, die gebogene Ausführung Nischenmärkte bedienen. Ob das neue Note tatsächlich mit einem gebogenen Display in den Handel kommt, bleibt aber noch abzuwarten.

Angetrieben wird das Phablet voraussichtlich von Qualcomms aktuellstem Chip Snapdragon 805, der mit vier Krait-450-Kernen ausgestattet ist. Der Arbeitsspeicher dürfte wie bisher eine Kapazität von 3 GByte umfassen. Folgt Samsung seinen bisherigen Gewohnheiten, wird es aber auch eine Variante mit dem hauseigenen Exynos-Prozessor – vermutlich Version 5433 – anbieten.

Der neue Snapdragon-Chip ist beispielsweise auch für die Wiedergabe und Ausgabe (per HDMI) von 4K-Auflösungen optimiert. Außerdem ist ein weiterentwickelter Bild-Prozessor integriert, der schnellere Kamera-Aufnahmen erlaubt sowie für eine bessere Low-Light-Performance sorgt. Bisherigen Informationen zufolge wird das Samsung Galaxy Note 4 eine 16-Megapixel-Kamera mit Sony-IMX-240-Sensor mitbringen.

Zudem ist der Snapdragon 805 dank einer verbesserten Hexagon-DSP energiesparender. Er unterstützt unter anderem auch 7.1-Surround-Sound sowie LTE Kategorie 6 mit Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s. Zwar sind die schnelleren 4G-Verbindungen noch bei weitem nicht überall in Deutschland verfügbar, erste Mobilfunkprovider wie Vodafone und O2 haben aber bereits Ende 2013 mit dem Ausbau ihrer Netze begonnen.

Mit dem Gobi 9×35 kommt der Snapdragon 805 auch mit dem ersten LTE-Modem, das Qualcomm in 20 Nanometer fertigt. Damit fällt es kleiner und sparsamer aus, was wiederum zu kompakteren Endgeräten beiträgt. die mit bis zu 2,7 GHz takten. Einen Leistungstest zum Snapdragon 805 hält der Beitrag Snapdragon 805: Qualcomms neue Mobil-CPU im Benchmark-Test bereit.

Bevor Samsung das Galaxy Note 4 vorstellt, wird es noch das Galaxy Alpha der Öffentlichkeit präsentieren. Enthüllt werden soll das Smartphone morgen, am 13. August. Weitere Informationen liefert folgender Artikel. Womöglich könnte die Vorstellung des neuen Samsung-Smartphones aber auch noch etwas länger auf sich warten lassen, als angenommen. Ein Bericht sprach auch von einer Präsentation gegen Ende August bis Anfang September.

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Autor: Christian Schartel
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