Twitter: hinter 8,5 Prozent der aktiven Nutzer stecken Bots

Damit arbeiten hinter den Kulissen von 23 der insgesamt 271 Millionen regelmäßig genutzten Twitter-Konten Bots, die ohne erkennbaren Eingriff eines Nutzers Informationen von Twitter beziehen oder Inhalte veröffentlichen. Beispiele sind die Android-Oberflächen Samsung Touchwiz und HTC Sense.

Wie Twitter jetzt ermittelt hat, nutzen rund 23 der insgesamt 271 Millionen aktiven Konten Anwendungen von Drittanbietern, um sich automatisch mit Twitter zu verbinden und Inhalte zu veröffentlichen. Das entspricht rund 8,5 Prozent der aktiven Twitter-Nutzer. Einem Bericht von Quartz zufolge bezieht sich diese Zahl einer gestern veröffentlichten Börsenmitteilung auf die Monate April bis Juni.

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Mit den Zahlen will Twitter über die Nutzung seines Diensts aufklären. Die Daten können Investoren helfen, die Wachstumsrate der aktiven Nutzer einzuschätzen. Die Wall Street hat seit Twitters Börsengang im vergangenen Jahr ein Auge auf die Entwicklung der Nutzerzahlen sowie die Aktivitäten der Mitglieder.

Rund 11 Prozent der Konten verbinden sich der Börsenmeldung zufolge über Drittanbieter-Clients – also nicht über den Browser oder Twitters eigene Apps – mit dem Mikroblogging-Dienst. Die genannten 8,5 Prozent nutzen Technologien von Dritten, um direkt Informationen aus dem Stream eines Twitter-Nutzers zu auszulesen, ohne dass eine Anwendung geöffnet wird. Beispiele sind die Android-Benutzeroberflächen Samsung Touchwiz und HTC Sense. Darüber hinaus verbreiten einige Nachrichten-Websites ihre aktuellen Schlagzeilen automatisch via Twitter.

„Früher haben wir in diesem Bereich alle Nutzer gemeldet, die auf Twitter über eine Anwendung von Dritten zugreifen“, heißt es in der Pflichtmeldung. „Wir haben das Verfahren überprüft und verfeinert, um eine neue Kennzahl zu errechnen, die sich nur aus aktiven Nutzern zusammensetzt, die Anwendungen verwendet haben, die automatisch und ohne erkennbaren Eingriff eines Nutzers unsere Server für regelmäßige Updates kontaktieren.“

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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