Stylus Alpha: der Hightech-Eingabestift für Smartphones und Tablets im Praxistest

Der raffiniert konstruierte Stylus Alpha ist für den Einsatz mit Tablets oder Smartphones konzipiert und soll Schreiben und Zeichnen wie auf Papier ermöglichen. Im Praxistest muss er zeigen, was er wirklich kann und ob er die höheren Anschaffungskosten tatsächlich wert ist.

Die Entwickler von Morpheus Labs, hinter dem das Kölner Unternehmen Seven Media Systems steckt, zielen mit coolem Hightech-Zubehör auf die Bedürfnisse der mobilen Anwender ab. Ein Beispiel dafür ist der knapp 26 Euro teure Stylus Alpha, ein raffinierter Eingabestift für Tablets oder Smartphones mit kapazitivem Touchdisplay. Unsere Kollegen von ITespresso haben sich den Stylus genauer angesehen.

Gedacht ist der Stift für Kreative, die auf Smartphone oder Tablet Zeichnungen oder Skizzen anfertigen beziehungsweise handschriftliche Notizen machen wollen. In der Regel gibt es für solche Anwendungen auch spezielle Apps.

Der Stylus Alpha von Morpheus Labs kostet 25,90 Euro (Foto: Mehmet Toprak).

Der Stylus Alpha von Morpheus Labs kostet 25,90 Euro (Foto: Mehmet Toprak).

Dünne Gummispitze

Das Besondere am Alpha Stylus ist der Stiftkopf. Gewöhnliche Stifte haben eine Spitze aus Gummi. Bei manchen Modellen ist die Spitze auch mit einer netzartigen Gewebefaser umhüllt. Die Spitze ist in der Regel 6 bis 7 Millimeter dick. Diese Stifte sind unkompliziert und gleiten leicht über das Display. Aber beim Zeichnen oder Schreiben gelten sie wegen als nicht besonders präzise.

Der Alpha hingegen hat eine dünne Gummispitze, die allein deshalb höhere Genauigkeit verspricht. An der Spitze ist eine kleine transparente Kunststoffscheibe befestigt. Durch sie kann der Anwender die jeweilige Position des Stifts besser anvisieren. Durch den weichen und doch festen Gummi neigt sich der Stift in alle Richtungen, je nach Winkel, in dem er aufgesetzt wird. Die Scheibe bleibt dabei immer waagrecht auf dem Display. So hat man als Benutzer beides, eine dünne Spitze zur präzisen Führung des Stifts und eine kleine Scheibe zur optischen Kontrolle.

Die Spitze des Stylus Alpha ist austauschbar (Foto: Mehmet Toprak).

Die Spitze des Stylus Alpha ist austauschbar (Foto: Mehmet Toprak).

Außerdem dämpft der Gummi den Druck beim Aufsetzen auf das Display. Da die Spitze mit der Glasscheibe einem gewissen Verschleiß unterliegt, ist sie auswechselbar. Der Alpha Stylus funktioniert auf allen Geräten mit kapazitiven Displays. Ideal geeignet sind beispielsweise Apples iPad, Android-Tablets oder auch Mobilgeräte mit Windows Phone.

Von Design und Verarbeitung her ist der Stift gelungen. Durch die gleichmäßige Verteilung des Gewichts liegt er gut in der Hand, durch das gummierte Griffstück ist der runde Aluminiumstift auch angenehm zu halten.

Die empfindliche Stiftspitze ist durch eine Kappe mit Schraubverschluss geschützt. Beim Arbeiten schraubt man die Kappe auf das obere Ende des Stylus. Man muss nur aufpassen, die Schraubkappe nicht zu verlieren und auf geneigten Tischflächen rollt der Stift gerne mal runter. Ein Clip wäre hier gut gewesen. Unterwegs sollte man den Alpha immer in der mitgelieferten Metallschachtel aufbewahren.

Die Schutzkappe des Alpha lässt sich auf das obere Ende des Stifts schrauben (Foto: Mehmet Toprak).

Die Schutzkappe des Alpha lässt sich auf das obere Ende des Stifts schrauben (Foto: Mehmet Toprak).

Alpha im Praxistest

Im ITespresso-Test muss der Alpha zeigen, ob er tatsächlich besser zeichnet oder schreibt als ein „normaler“ Eingabestift. Ausprobiert haben es die Kollegen auf einem 10,1 Zoll großen Android-Tablet, dem Samsung Galaxy Tab 3 und dem Nokia Lumia 1320 mit Windows Phone, einem Phablet mit 6-Zoll-Display. Zusätzlich haben sie auch ein Android-Smartphone mit 5-Zoll-Display eingesetzt. Alle Notizen und Zeichnungen wurden parallel mit einem konventionellen Stift ausgeführt, dessen dicke Spitze von einer netzartigen Gewebefaser (Fibre Mesh) umhüllt ist. Als App wurde das von Morpheus Labs empfohlene Sketchbook Pro genutzt.

Weitere Details und Testergebnisse bietet der ausführliche Praxistest auf ITespresso.

Gut verarbeitet und aus edlem Aluminium gefertigt: der Eingabestift Alpha von Morpheus Labs. Durch den gummierten Griff liegt der Alpha gut in der Hand. (Foto: Mehmet Toprak)

Gut verarbeitet und aus edlem Aluminium gefertigt: der Eingabestift Alpha von Morpheus Labs. Durch den gummierten Griff liegt der Alpha gut in der Hand. (Foto: Mehmet Toprak)

[Mit Material von Mehmet Toprak, ITespresso.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Stylus Alpha: der Hightech-Eingabestift für Smartphones und Tablets im Praxistest

  • Am 20. August 2014 um 04:57 von Seven of Nine

    Das ist doch nicht ernst gemeint? So eine hässlich Spitze! Da für soll man 25 € zahlen. Und dann auch noch immer wider eine neue Spitze kaufen? Die Kosten sind da für meiner Meinung zu hoch, da bleibe ich bei meinem Samsung Note 3 mir sein Stylus da braucht ich nicht so einen hässlichen Eingabe Kopf ich meine das Transparente Teil.

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