Sony Xperia M2 Aqua: wasserdichtes Mittelklasse-Smartphone

Das Sony Xperia M2 Aqua ist nach der IP65- und IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt und wird im Herbst 2014 in Europa in den Handel kommen. Die Hardware ist im Grunde identisch zum Standard-Modell.

Sony hat am Dienstag das Xperia M2, das es im Februar zusammen mit dem Xperia Z2 auf dem MWC in Barcelona vorgestellt hat, in einer wasserfesten Variante angekündigt. Das Android-Smartphone wird in den Farben Schwarz und Weiß im Herbst 2014 in Europa in den Handel kommen, wie Sony in einem Blogbeitrag mitteilt. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

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Das Sony Xperia M2 Aqua ist nach der IP65- und IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt und wird im Herbst 2014 in Europa in den Handel kommen. Die weitere Ausstattung ist im Grunde identisch zum Standard-Modell (Bild: Sony).

Die Standard-Ausführung des Sony Xperia M2 ist aktuell zu einer UVP von 239 Euro auf Sonys Webseite erhältlich. Der Straßenpreis liegt inzwischen bei rund 180 Euro. Das gegen Staub und Wasser geschützte Modell dürfte etwas teurer werden, aber die 300 Euro wohl nicht allzu weit überschreiten.

Mit dem Sony Xperia M2 vergrößert sich die Auswahl an wasserdichten Android-Smartphones im Preissegment rund um die 300 Euro. Neben dem Samsung Galaxy S5 Mini, das mit rund 370 Euro zu Buche schlägt, den älteren Sony-Flaggschiffen wie dem Xperia Z oder Geräten von CAT wie dem B15Q gibt es in der Mittelklasse nicht allzu viele Alternativen mit diesem Ausstattungsmerkmal.

Beim Xperia M2 hat Sony den Schutz im Vergleich zum Z2 sogar noch etwas verbessert. Es ist anstatt nach der IP55- und IP58- nach der IP65- und IP68-Zertifizierung gegen Wasser, Staub, Schmutz & Co. geschützt. Das bedeutet, dass das Smartphone theoretisch ein dauerhaftes Untertauchen aushalten müsste. Das Z2 darf der Schutzklasse zufolge nur für 30 Minuten Unterwasser verharren. Zudem ist das Sony Xperia M2 damit komplett staubdicht. An den Maßen des Gehäuses ändert sich trotz verbessertem Schutz gegen Umwelteinflüsse mit 140 mal 72 mal 8.6 Millimeter und 149 Gramm so gut wie nichts.

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Das Sony Xperia M2 Aqua wird mit Android 4.4 KitKat ausgeliefert (Bild: Sony).

Bis auf das robustere Gehäuse ist die weitere Ausstattung des Sony Xperia M2 im Grunde identisch zum normalen Modell. Das Android-Smartphone ist mit einem 4,8-Zoll-qHD-IPS-Display mit einer Auflösung von 960 mal 540 Pixel, einer 1,2-GHz-Quad-Core-Snapdragon-400-Prozessor von Qualcomm samt Adreno-305-GPU, einem GByte RAM, 8 GByter Speicher, einem microSD-Kartenslot (bis zu 32 GByte), LTE, UMTS samt HSPA, WLAN, Miracast, Bluetooth 4.0, GPS, NFC und DLNA ausgestattet. Damit kann es beispielsweise auch mit einer Reihe an Fitness-Zubehör & Co. verwendet werden.

Die Stromversorgung übernimmt wie zuvor ein fest verbauter 2330-mAh-Akku. Die Gesprächszeit gibt Sony im Vergleich aber nur mit 11 Stunden 23 Minuten statt 12 Stunden 11 Minuten an. Für Fotos und Video kommt eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Sonys Exmor-RS-Sensor und LED-Blitzlicht zum Einsatz. Die Front-Cam für Videochats bietet 1,1 Megapixel. Videos nimmt die Hauptkamera mit 1080p auf.

Statt mit Android 4.3 wird das Sony Xperia M2 Aqua mit dem aktuelleren Android 4.4 KitKat ausgeliefert. Mit an Bord sind wie üblich Sonys Apps und Dienste wie ein Batteriesparmodus, Music Unlimited und Video Unlimited oder TrackID und Walkman. Das KitKat-Update für das normale Xperia M2, das wie beim Aqua App2SD mit sich bringen soll, hat Sony aber kürzlich auch schon angekündigt.

Autor: Christian Schartel
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