Huawei Ascend Mate 7: Fotos zeigen das Android-Phablet in voller Pracht

Das Huawei Ascend Mate 7 kommt voraussichtlich mit einem dünnen Display-Rand, einem 6,1-Zoll-Full-HD-Bildschirm, dem Octa-Core-Prozessor Kirin 920 von HiSilicon, einem Fingerabdruckscanner, einer 13-Megapixel-Kamera und Android 4.4.2 als OS.

Nachdem Huawei erst kürzlich ein Teaser-Video zu seinem neuen Android-Phablet Ascend Mate 7 veröffentlicht hat, sind im Netz zwei Bilder aufgetaucht, die die Vorder- und Rückseite des Gerätes in voller Pracht zeigen. Veröffentlicht hat sie ein Nutzer des chinesischen Sozialen Netzwerks Weibo, wie die Webseite Phone Arena berichtet.

 (Foto: CNET).

So sieht der Vorgänger Huawei Ascend Mate 7 von vorne aus (Foto: CNET).

Dem Foto der Front zufolge (hier klicken) wird der Ascend-Mate-2-Nachfolger ähnlich wie das LG G3 über einen äußerst dünnen seitlichen Display-Rand verfügen. Auf der Rückseite des Android-Phablets (hier klicken) ist der Fingerabdruckscanner zu sehen, der Gerüchten zufolge erwartet wurde. Ob die Rückseite aus Kunststoff oder Metall gefertigt ist, das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Insgesamt wirkt das Design des Huawei-Phablets aber auch so schon deutlich ansprechender als das des Vorgängers.

Zur weiteren Ausstattung des Huawei Ascend Mate 7 kursieren schon seit längerem Gerüchte. Einem Screenshot des Benchmark-Tools AnTuTu zufolge kommt das Mate 7 wie sein Vorgänger mit einer 6,1 Zoll großen Anzeige. Die Auflösung beträgt nun aber 1.920 mal 1.080 statt 1.280 mal 720  Pixel – also Full-HD. Der Bildschirm kommt damit auf eine höhere Pixeldichte von rund 361 ppi. Im Vergleich zu den bisherigen 241 Pixel pro Zoll dürfte dies eine merkliche Verbesserung sein.

Angetrieben wird das Android-Phablet von dem 1,3-GHz-Achterkern-Prozessor Kirin 920 von HiSilicon samt Mali-T624-MP4-GPU, der auch im Huawei Honor 6 zum Einsatz kommt. Er arbeitet nach der big.LITTLE-Technologie. Der Chip besteht aus zwei Quad-Core-CPUs (vier Cortex-A15- und vier Cortex-A7-Kernen). Einer davon ist leistungsstärker und für Anwendungen wie Spiele, die jede Menge Power benötigen, zuständig. Die zweite Einheit ist für alle Aufgaben gedacht, die weniger leistungsintensiv sind. Der Kirin 920 soll in etwa so schnell wie Qualcomms Snapdragon-805-Chip sein. Der Arbeitsspeicher ist 2 oder 3 GByte groß. Das Ascend Mate ist mit einer 1,6-GHz-Quad-Core-Snapdragon-CPU von Qualcomm und 2 GByte RAM ausgestattet.

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Das Huawei Ascend Mate 2 von hinten (Foto: CNET).

Unverändert ist dem Screenshot zufolge auch die Auflösung der Kamera. Beim Nachfolger Ascend Mate 3 kommt wie bisher eine 13-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Die Front-Webcam löst ebenfalls unverändert mit 5-Megapixel auf. Weitere Ausstattungsmerkmale dürfen wieder WLAN 802.11 ac, Dual-Band-WiFi, UMTS und auch wieder LTE sein. Als OS ist Android 4.4.2 KitKat vorinstalliert, dem Huawei wie übliche seine Benutzeroberfläche Emotion UI überstülpen dürfte.

Ein interessanter Punkt, der noch offen bleibt, ist die Kapazität des Akkus. Das Android-Phablet kommt bisher mit 4050 mAh. Die lange Akkulaufzeit hat Huawei auch besonders betont. In einem Akkutest von GSMArena hatte es beispielsweis 18 Stunden bei der Videowiedergabe durchgehalten. Das Note 3 vonSamsung schaffte im CNET-Labs-Videotest beispielsweise 15 Stunden. Das HTC One Max knapp 10 Stunden. Nur das LG G Flex kam auf eine ähnliche Akkulaufzeit beim Anschauen von Videos.

Neben dem Ascend Mate 7 wird auf der IFA in Berlin auch das Samsung Galaxy Note 4 vorgestellt. Es soll eine QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln bieten und von Qualcomms Snapdragon-805-CPU angetrieben werden. Für Fotos und Videos soll eine 16-Megapixel-Kamera verbaut sein. Folgt Samsung seinen bisherigen Gewohnheiten, wird es aber auch eine Variante mit dem hauseigenen Exynos-Prozessor anbieten. Womöglich kommt es auch einer Ausführung mit gebogenem Display heraus. Nähere Details liefert folgender der Artikel.

Autor: Christian Schartel
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