Apple iWatch: Vorstellung zusammen mit dem iPhone 6 am 9. September?

Die Apple iWatch soll John Paczkowski zufolge zusammen mit dem Apple iPhone 6 am 9. September vorgestellt werden. Er hatte auch den Termin für Apples Keynote vorausgesagt und gilt aufgrund seiner engen Kontakte zu Apple als sehr gut informiert.

Die Apple iWatch könnte die Öffentlichkeit bereits auf der für den 9. September geplanten Keynote zu sehen bekommen, auf der das Unternehmen aus Cupertino auch das neue iPhone 6 enthüllen soll. Das berichtet John Paczkowski von der Webseite Recode, der als äußerst gut informiert gilt, da er über enge Kontakte zu Apple verfüget. Er hatte als erster vorausgesagt, dass Apple das iPhone am Dienstag, dem 9. September, vorstellen wird. Inzwischen hat Apple auch Einladungen für ein Event an diesem Tag verschickt.

Apple iWatch: Vorstellung zusammen mit dem iPhone 6 am 9. September?

Mock-ups von Apples iWatch (Bild: Todd Hamilton via CNET.com)

Erwartet wurde bisher, dass Apple für seine Smartwatch eine eigene Veranstaltung abhält. John Paczkowski hat seine frühere Aussage jedoch revidiert und berichtet, dass Apple das ursprünglich für Oktober geplante Event vorgezogen hat.

Einen Hinweis darauf hatte auch schon der für seine guten Beziehungen zum iPhone-Macher bekannte John Gruber gegeben. In einem Beitrag in seinem auf Apple-Themen spezialisierten Blog Daring Fireball hatte er sich schon Anfang August etwas verplappert. Er gab einen eindeutigen Hinweis auf die Vorstellung der Apple iWatch, verpackt in einen Seitenhieb auf Motorola und dessen angekündigte Smartwatch Moto 360: “Es sieht so aus, als versuchten Motorolas Designer so viel Aufmerksamkeit wie nur möglich auf die dumme Displayform der 360 zu ziehen, die einem platten Reifen gleicht. Das könnte nur dann noch witziger werden, wenn sie erst erscheint, nachdem Apple sein Wearable-Ding im nächsten Monat ankündigt.”

Kurze Zeit später versuchte er seine Aussage zu relativieren, wie MacRoumors schreibt. Seine Äußerungen wären nur ein Witz gewesen und er habe keine Ahnung, ob Apple die Smartwatch im September oder Oktober herausbringe, so der Bericht.

Die iWatch soll bisherigen Spekulationen zufolge in zwei verschiedenen Größen erscheinen – unter anderem mit einem 2,5 Zoll großen Display. Damit wäre dieses iWatch-Modell größer als beispielsweise die neue Tizen-Smartwatches Gear S von Samsung oder LGs neue G Watch R.

Der Bildschirm der Apple iWatch soll wie schon früher berichtet gebogenen sein. Womöglich in ähnlicher Weise wie bei Samsung neuer Smartwatch. Das Display soll etwas über das Armband herausragen. Ob die Anzeige auf der AMOLED-Technologie basiert und von Saphirglas geschützt ist, wird von den Quellen nicht erwähnt.

Weiterhin soll sich die Apple iWatch kabellos laden und – wie heute alle Mobilgeräte – natürlich per Touch bedienen lassen. Zudem sollen über zehn Sensoren zum Erfassen verschiedener Daten an Bord sein. Unter anderem zum Fitness- und Gesundheits-Tracking wie schon mehrfach berichtet wurde und aufgrund der mit iOS 8 eingeführten App Health auch zu vermuten ist.

Wie auch die meisten bereits erhältlichen Smartwatches wird die iWatch Reuters zufolge einige Funktionen unabhängig von einem iPhone ausführen können, allerdings für Messaging oder Voice-Chat wie üblich eine Verbindung zum Smartphone voraussetzen. Kaum überraschend: die iWatch soll natürlich nur mit iOS-Geräten zusammenarbeiten. Samsungs Gear S bringt hingegen ein eigenes Mobilfunkmodul mit und kann unabhängig von einem Smartphone Anrufe entgegen nehmen oder E-Mails versenden.

Zur Verbindung der iWatch mit einem iOS-Gerät soll die NFC-Technologie in Kombination mit einem Sicherheitsmodul (Secure Element) und biometrischer Erkennung dienen. Bisher hatte Apple die NFC-Technologie allerdings stets gemieden. Womöglich ist aber auch iBeacon gemeint, das auf Bluetooth aufbaut und als Apples Antwort auf NFC gilt. Um eine dünne Bauhöhe zu garantieren, soll die Bauweise auf dem SiP-Ansatz (System-in-Package) basieren.

Nach einem früheren Bericht von Reuters soll Apple 50 Millionen Exemplare innerhalb eines Jahres absetzen wolle. Die Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty geht ebenfalls von Verkaufszahlen in einer solchen Größenordnung aus. Sie erwartet, dass Apple seine Computeruhr iWatch zum Preis von 300 Dollar einführen und erfolgreich verkaufen wird. Nach ihrer Prognose wird es innerhalb der ersten zwölf Monate wahrscheinlich 30 Millionen Stück verkaufen – und vielleicht sogar bis zu 60 Millionen.

Zuletzt hieß es, die Produktion der iWatch beginne nun doch erst im November, womit sich der Verkauf verzögern sollte. Das berichtete der KGI-Securities-Analysten Ming-Chi Kuo, einer der bekannteren Apple-Beobachter, der mit seinen Vorhersagen in der Vergangenheit schon oft richtig lag.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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