Nokia Here: Kartendienst kommt auf Android-Geräte von Samsung

Nokia Here für Android wird exklusiv auf Samsung-Galaxy-Smartphones sowie Smartwatches und Wearables mit Tizen laufen. Der Kartendienst erscheint mit dem Release der Samsung Gear S im Oktober und wird kostenlos nutzbar sein.

Der Kartendienst Nokia Here wird künftig auch auf Android-Geräten von Samsung zur Verfügung stehen. Das hat Nokia in einem Blogbeitrag mitgeteilt. Die Android-Ausgabe des Google-Maps-Konkurrenten wird dank eines Lizenzabkommens beider Unternehmen für Galaxy-Smartphones sowie Smartwatches und Wearables mit Tizen kostenlos erhältlich sein.

Nokia Here: Kartendienst kommt auf Android-Geräte von Samsung

Erscheinen soll Nokia Here für Android im Samsung Galaxy Store mit dem Marktstart der kürzlich vorgestellten Smartwatch Samsung Gear S. Sie verfügt über ein Mobilfunkmodul und soll im Oktober in den Handel kommen. Ob Nokia Here später auch auf andere Geräte mit Android kommt, das ist noch nicht bekannt.

Here bietet Offline-Navigation für Autos und Fußgänger mit Routenführung für annähernd 100 Länder. Hierfür steht entsprechendes Kartenmaterial kostenlos zum Download bereit. Außerdem bietet Here Karten mit Streckennetzen und Routenführung für öffentlichen Personennahverkehr für mehr als 750 Städte in mehr als 40 Ländern, sowie Echtzeit-Verkehrsinformationen für mehr als 40 Länder. Außerdem ist in Here der Location-Sharing-Dienst Glympse integriert. Damit lassen sich Standortdaten mit Freunden teilen.

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Für die Gear S gibt es die angepasste Navigationsanwendung Navigator. Sie bietet Navigation mit Routenführung für Fußgänger und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln. Die App basiert auf Karten und Technologie von Nokia Here und ist eine komplett eigenständige Lösung. Das heißt, dass Kartendaten lokal auf dem Gerät gespeichert werden können, um diese dann offline zum Navigieren, für Wegbeschreibungen und für Suchen zu nutzen. Noch mehr Funktionen stehen zur Verfügung, wenn man die App mit der Here-App auf einem Galaxy-Smartphone verknüpft. Dann lassen sich Routen für Spaziergänge oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs bequem auf dem Smartphone planen und dann auf die Smartwatch schicken. Here (beta) soll pünktlich zum Verkaufsstart der Samsung Gear S im Oktober über den Samsung Galaxy Store zum Download erhältlich sein.

Nokia Here Maps erhält neues Kartendesign

Das aktualisierte Kartendesign von Here Maps ist auf der offiziellen Webseite und via Yahoo Maps ab sofort verfügbar. Für Android, iOS sowie Windows Phone wird es im Laufe des Jahres eingeführt (Bild: Nokia).

Im Juni hatte Nokia das Design seines Kartendienstes Here Maps überarbeitet. Mit der neuen Version Nokia Here Maps lassen sich verschiedene Straßentypen auf den ersten Blick besser voneinander unterscheiden – unabhängig von der Zoomstufe. Nokia grenzt sie durch kräftigere Farben und deutlichere Unterschiede in der Dicke nun noch etwas offensichtlicher voneinander ab. Autobahnen färbt es zum Beispiel pink, Bundesstraßen lachsfarben, Hauptstraßen gelb und Nebenstraßen weiß ein.

Die Lesbarkeit der Karten verbessert auch eine überarbeitete Geländeschattierung. Dank ihr sind hügelige Landschaften oder Berge einfacher zu erkennen. Auch andere Kartenelemente wie Waldlandschaften, Parks oder Golfplätze stellt Nokia mit dem Update farblich anders dar, so dass sie besser zu unterscheiden sind.

“Die besten Karten entfernen unnötige Elemente, um die Antwort klar zu illustrieren. Ob es sich um eine Karte der Londoner U-Bahn oder eines Schlachtfelds im Krieg handelt, sie folgen demselben Prinzip: sie geben eine Antwort auf eine zentrale Frage mit dem richtigen Maß an Reduktion und der richtigen Visualisierung”, sagt Here-Chefdesigner Peter Skillman. “Das war unser primäres Ziel bei unseren Redesign-Bemühungen – wir wollen Informationen auf eine Weise darstellen, die für die Leute Sinn ergibt und der sie einfach folgen können.”Daher habe man sich bemüht, auf Kartenvarianten wie Nahverkehrs- oder Outdoor-Karten relevante Informationen hervorzuheben und unwichtige Details auszublenden. Dadurch fallen störende Elemente weg, und die Karte wird für den Betrachter einfacher lesbar.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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