Huawei Ascend Mate 7 vorgestellt: 6-Zoll-Android-Phablet für 499 Euro

Das Huawei Ascend Mate 7 kommt mit einem 6-Zoll-Full-HD-Bildschirm, dem Octa-Core-Prozessor Kirin 925, einem Fingerabdruckscanner, einer 13-Megapixel-Kamera und Android 4.4 als OS. Es kostet 499 Euro.

Huawei hat auf der IFA in Berlin das Ascend Mate 7 offiziell vorgestellt. Das Android-Phablet kommt mit einem 6 Zoll großen Display, einer Octa-Core-CPU und läuft mit Android 4.4 KitKat. Es wird in Deutschland ab Oktober in den Farben Schwarz und Silber zu einer UVP von 499 Euro erhältlich sein.

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Das Huawei Ascend Mate 7 kommt mit einem 6-Zoll-Full-HD-Bildschirm, dem Octa-Core-Prozessor Kirin 925, einem Fingerabdruckscanner, einer 13-Megapixel-Kamera und Android 4.4 als OS. Es kostet 499 Euro (CNET.com).

Das IPS-Display des Mate 7 ist mit 6 Zoll etwas kleiner als das des Vorgängers (6,1 Zoll). Die Auflösung beträgt nun aber 1.920 mal 1.080 statt 1.280 mal 720  Pixel – also Full-HD. Dank dünnen Display-Rändern nimmt die Anzeige 83 Prozent der gesamten Front ein. Angetrieben wird das Android-Phablet von dem 1,3-GHz-Achterkern-Prozessor Kirin 925 von HiSilicon samt einem Microkern vom Typ i3.

Er arbeitet nach der big.LITTLE-Technologie. Der Chip besteht aus zwei Quad-Core-CPUs (vier Cortex-A15- und vier Cortex-A7-Kernen). Einer davon ist leistungsstärker und für Anwendungen wie Spiele, die jede Menge Power benötigen, zuständig. Die zweite Einheit ist für alle Aufgaben gedacht, die weniger leistungsintensiv sind. Der Kirin 925 soll in etwa so schnell wie Qualcomms Snapdragon-805-Chip sein. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß. Der interne Speicher ist 16 GByte groß und kann per microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden. Der Akku fasst 4.100 mAh und versorgt das Mate 7 für 642 Stunden im Standby-Modus mit Strom.

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Der Vorgänger kommt mit 4050 mAh. Die lange Akkulaufzeit hat Huawei besonders betont. In einem Akkutest von GSMArena hatte es beispielsweis 18 Stunden bei der Videowiedergabe durchgehalten. Das Note 3 von Samsung schaffte im CNET-Labs-Videotest beispielsweise 15 Stunden. Das HTC One Max knapp 10 Stunden. Nur das LG G Flex kam auf eine ähnliche Akkulaufzeit beim Anschauen von Videos. Der Nachfolger dürfte sich in diesem Bereich also nochmals verbessert haben.

Beim Nachfolger Ascend Mate 7 kommt wie bisher eine 13-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Die Front-Webcam löst ebenfalls unverändert mit 5-Megapixel auf. Weitere Ausstattungsmerkmale sind WLAN 802.11 a/b/g/n, Dual-Band-WiFi, UMTS, Bluetooth 4.0, NFC, DLNA und nun auch LTE Kategorie 6 mit Downloadraten von bis zu 300 MBit/s.

Als besonderes Highlight bietet das Ascend Mate 7 einen Fingerabdruckscanner auf der Rückseite des Gerätes. Huawei betont, dass der Sensor in fast jeder Situation funktioniert: Ob man trockene oder nasse Finger hat, macht keinen Unterschied. Über den Fingerabdruckscanner soll sich das Gerät in weniger als einer Sekunde entsperren lassen. Außerdem kann der Nutzer damit Dateien und Apps sperren: Je nachdem, mit welchem Finger das Smartphone entsperrt wird, werden bestimmte Apps oder beispielsweise Bilder in der Galerie ausgeblendet. Über den Sensor lässt sich auch die eingebaute 13-Megapixel-Kamera auslösen. Persönlichen Daten speichert das Gerät in einer sogenannten Trustzone, die sich innerhalb des Chipsatzes befindet und dort durch SecureOS geschützt ist.

Als OS ist Android 4.4.2 KitKat vorinstalliert, dem Huawei wie übliche seine Benutzeroberfläche Emotion UI 3.0 überstülpt. Das Gehäuse ist vollständig aus Metall gefertigt und trägt neben der Größe des Geräts auch zum relativ hohen Gewicht von 185 Gramm bei. Die Abmessungen von Höhe und Breite betragen 157 mal 81 Millimeter. Mit nur 7,9 Millimetern Tiefe bleibt Huawei seiner Linie der sehr dünnen Smartphones treu.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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