Asus ZenWatch mit Android Wear im Hands-on

Die Asus ZenWatch kommt mit einem hochwertigen Äußeren mit Designelementen aus Rose-Gold, einem Armband aus genähtem Leder, einem leicht gewölbten AMOLED-Display und Android Wear als OS. Wir haben die Asus ZenWatch auf der IFA in die Hand genommen.

Neben Motorola, Samsung und LG hat auch Asus mit der ZenWatch eine Smartwatch auf der IFA vorgestellt. Sie ist mit einem vorläufigen Preis von 199 Euro zwar nicht so günstig wie erwartet, aber dennoch etwas preiswerter als die Uhren der Konkurrenz. Sie kommt mit einem hochwertigen und schicken Äußeren, einem dünnen Edelstahlgehäuse sowie Googles Android Wear als OS. Wir haben uns die Asus ZenWatch auf der IFA etwas genauer angeschaut.

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Die Asus ZenWatch kommt mit einem hochwertigen Äußeren mit Designelementen aus Rose-Gold, einem Armband aus genähtem Leder, einem leicht gewölbten AMOLED-Display und Android Wear als OS. Wir haben die Asus ZenWatch auf der IFA in die Hand genommen (Bild: CNET.de).

Bei der ZenWatch setzt Asus wie Samsung und LG auf eine AMOLED-Anzeige, die in der Regel weniger Strom verbraucht als ein LCD. Der Bildschirm ist 1,63 Zoll groß und verfügt über eine Auflösung von 320 mal 320 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von 278 ppi.

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Das Display der Asus ZenWatch hat eine Auflösung von 320 mal 320 Pixel (Bild: CNET.de).

Das Display ist leicht gewölbt (2.5D) und wird von Gorilla Glass 3 geschützt. Ähnlich wie bei der Gear S schmiegt sich die Uhr etwas dem Handgelenk an.

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Das 1,63-Zoll-Display ist leicht gewölbt, wodurch sich die Uhr beim Tragen etwas an das Handgelenk anschmiegt  (Bild: CNET.de).

Das Edelstahlgehäuse misst 50,6 mal 39,8 Millimeter in der Länge und Breite und ist mit 7,9 bis 9,4 Millimetern vergleichsweise dünn. Die Moto 360 ist beispielsweise 11,5 und die Gear S 12,5 Millimeter dick. Zudem hat Asus der Uhr mit einem Streifen aus Rose-Gold ein besonderes Designelement spendiert, das zu dem schicken Äußeren der Uhr beiträgt. Das braune Armband ist aus echtem, genähtem Leder trägt und rundet das hochwertige Aussehen der ZenWatch ab. Das Armband kann dank kleiner Hebel auch problemlos ausgetauscht werden. Auch der Verschluss macht einen soliden Eindruck. Mit Armband wiegt die Smartwatch 75 Gramm.

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Die Asus Zenwatch macht einen rundum hochwertigen Eindruck – sogar der Verschluss (Bild: CNET.de).

Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 400 zum Einsatz, der auch von Samsung und LG verbaut wird. Während der Chip bei Samsung nur mit einem GHz taktet, läuft er bei Asus wie bei LG mit schnelleren 1,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist wie üblich 512 MByte und der interne Speicher 4 GByte groß. Der Akku ist mit knapp 370 mAh etwas stärker als bei der Gear S, aber nicht ganz so groß bemessen wie bei der LG G Watch R. Eine volle Akkuladung soll für gut zwei Tage Betrieb ausreichen.

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Die Asus ZenWatch ist nur 7,9 bis 9,4 Millimeter dick (Bild: CNET.de).

An Bord sind natürlich auch Bluetooth 4.0  LE sein sowie verschiedene Sensoren zum Erfassen der Herzfrequenz oder der getätigten Schritte. Ein Mobilfunkmodul zur eigenständigen Verbindung mit dem Internet ist nicht vorhanden. Das gibt es nur bei der Gear S, die sich damit auch ohne gekoppeltes Smartphone nutzen lässt. Weiterhin ist die Android-Wear-Watch nach IP55 gegen Wasser geschützt. Samsungs Gear S hat beispielsweise die höhere IP67-Zertifizierung erhalten.

Auf der Rückseite des Gehäuses der ZenWatch liegen die Anschlüsse zum Laden der Uhr sowie ein Reset-Button, falls sich das System einmal aufgehängt hat.

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Auf der Rückseite der Asus ZenWatch befinden sich ein Reset-Button und die Anschlüsse zum Laden der Uhr (Bild: CNET.de).

Als Betriebssystem ist Android Wear samt den üblichen Funktionen wie der Google-Now-Sprachsteuerung vorinstalliert. Asus hat dem System aber noch einige Funktionen spendiert. Darunter verschiedene Zifferblatt oder eine Fitness-App Plus, Schritte & Co. Zudem lässt sich ein in der Nähe befindliches Smartphone mit der Asus ZenWatch entsperren. Eingehende Anrufe können dank eines Umgebungslichtsensors auf lautlos gestellt werden, indem man die Uhr mit der Hand abdeckt. Die ZenWatch kann zudem als Fernbedienung bei Präsentationen verwendet, um beispielsweise Folien zu wechseln. In Verbindung mit der App Remote Camera zeigt die Smartwatch auch das Bild der Smartphone-Kamera auf der Uhr an und dient sozusagen als Zweitdisplay. Mit Tap Tap und Find My Phone hat Asus auch noch Apps zum Wiederfinden des Mobiltelefons integriert.

Fazit

Insgesamt bietet die Asus ZenWatch vielleicht nicht die beste Ausstattung, spielt aber in Sachen Design ganz oben mit. Auch wenn das Display nicht wie bei der LG G Watch R oder Moto 360 rund ist gefällt uns das hochwertige Äußere der SmartWatch von Asus richtig gut. Mit 199 Euro ist sie auch noch etwas günstiger als die Konkurrenz.

Weitere Eindrücke von der Asus ZenWatch gibt’s noch in folgendem Hands-on-Video unserer Schwesterseite Gizmodo.de:

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Autor: Christian Schartel
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