iPhone 6 Plus #Bentgate: verbiegt sich das Gehäuse in der Hosentasche?

Im MacRumors-Forum und auf Twitter unter dem Hashtag #Bentgate sind mehrere Fotos aufgetaucht, die das iPhone 6 Plus mit verbogenem Gehäuse zeigen. Ein betroffener iPhone-Besitzer berichtet, er habe das neue Apple-Smartphone insgesamt rund 18 Stunden in der Hosentasche getragen.

Einzelne Käufer des iPhone 6 Plus, das seit letzter Woche Freitag weltweit erhältlich ist, beschweren sich über einen Design-Fehler beim neuen Apple-Smartphone. Das Gehäuse ihres neuen iPhones soll sich nach einem längeren Tragen in der Hosentasche verbogen haben. Das sollen im Netz veröffentlichte Bilder beweisen.

iPhone 6 Plus #Bentgate: verbiegt sich das Gehäuse in der Hosenstasche?

Im MacRumors-Forum und auf Twitter unter dem Hashtag #Bentgate sind mehrere Fotos aufgetaucht, die das iPhone 6 Plus mit verbogenem Gehäuse zeigen. Ein betroffener iPhone-Besitzer berichtet, er habe das neue Apple-Smartphone insgesamt rund 18 Stunden in der Hosentasche getragen (Screenshot: Claire Reilly, CNET.com).

Im Forum der Webseite MacRumors und auf Twitter unter dem Hashtag #Bentgate sind inzwischen mehrere Fotos aufgetaucht, die das iPhone 6 Plus mit einem leicht bis deutlich verbogenem Gehäuse zeigen. Die Schwachstellte scheint sich auf Höhe des SIM-Kartenslots beziehungsweise der Lautstärketasten zu befinden.

Der iPhone-6-Plus-Käufer, der den Thread im MacRumors-Forum eröffnete, schreibt, er habe das Apple-Smartphone während einer Hochzeit insgesamt etwa 18 Stunden in der vorderen Hosentasche getragen. Auf der Fahrt sowie während der Feier habe er meist gesessen. Nachdem er das iPhone 6 Plus Zuhause wieder aus der Tasche holte, stellte er die leichte Krümmung fest. Abgesehen davon sei aber keine Beschädigung festzustellen. Das iPhone 6 funktionierte auch nach wie vor.

Danach meldeten sich weitere Smartphone-Besitzer, bei denen sich das neue 5,5-Zoll-iPhone ebenfalls in Höhe des SIM-Kartenslots verbogen hatte. Auch sie haben es nach eigenen Angaben lediglich in der Hosentasche getragen. Ein iPhone-Plus-Besitzer hat auch ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie schnell sich das Gehäuse mit etwas Druck verbiegen lässt. Nun stellen sich viele Apple-Fans die Frage, ob 7,1 Millimeter für ein 5,5-Zoll-Gerät zu dünn sei.

Apple hat sich auf Nachfrage bisher noch nicht zu diesem Thema geäußert. Dafür aber LG, dass sich prompt auf Twitter über seinen Konkurrenten lustig macht. „Wäre mit dem G Flex nicht passiert“, so der Titel des Tweets. Das 6-Zoll-Android-Smartphone ist tatsächlich leicht biegsam, sodass sich Besitzer, die es beispielsweise in der Gesäßtasche tragen, auch einfach darauf setzten könnten, ohne dass es Schaden nimmt. Nähere Details zum G Flex hält unserer Testbericht bereit.

Auf die über zehn Millionen verkauften iPhone 6 gesehen, handelt es sich bisher allerdings noch um Einzelfälle. Wie Cult of Mac berichtet, ist der Fehler aber nicht neu. Ähnliche Probleme seien vereinzelt auch schon beim iPhone 5S, iPhone 5 und iPhone 4S aufgetaucht. Allerdings sind auch Geräte anderer Hersteller betroffen. Cult of Mac hat in dem Beitrag auch Bilder veröffentlicht, die Samsung, HTC-, Blackberry-, Sony- und Oppo-Smartphones mit verbogenen Gehäuse zeigen.

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Tipp: Wie gut kennen Sie das iPhone? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Autor: Christian Schartel
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