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Diese 25 erstaunlichen Fun-Facts werden Wissen zu steigern. Vielleicht wusstet ihr so manches schon, aber sicherlich nicht alles. So manche Fakten werden euch richtig überraschen - oder wusstest du, wie eine Seifenblase gefriert? Sieh selbst und teste dein Wissen!

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Sony Xperia Z3 Compact

Testbericht

Hersteller: Sony Listenpreis: 499 Euro (UVP) Fazit:

Das Sony Xperia Z3 Compact ist ein sehr leistungsfähiges und vor allem kompaktes Smartphone, das sich in vielen Bereichen auf echtem Highend-Niveau bewegt. Hervorzuheben sind im Vergleich zum Vorgänger Z1 Compact das neue und schlankere Design, das hellere Display oder die besseren Front-Lautsprecher. Die Display-Auflösung hat Sony trotz größerer Anzeige dagegen nicht erhöht und auch die volle Auflösung der Kamera steht weiterhin nur im manuellen Modus zur Verfügung.

Pro
  • kompaktes Design
  • helles und größeres Display
  • bessere Front-Lautsprecher
  • schnell
  • wasserdicht und staubgeschützt
  • bessere Aufnahmen bei schwachem Licht
Contra
  • trotz größerem Display keine höhere Auflösung
  • volle Kamera-Auflösung nur im manuellen Modus
  • kürzere Gesprächszeit
  • zu viel Sony-Produkt-Promotion
Testurteil
EXZELLENT
9,0
von 10 Punkten
9,0 stars

Sony Xperia Z3 Compact im Test: Highend-Smartphone im Kleinformat

Das Sony Xperia Z3 Compact ist ein echtes Highend-Smartphone mit einem nicht übermäßig großen Bildschirm. Es kommt mit einem 4,6-Zoll-HD-Display, Qualcomms Snapdragon-801-CPU, 2 GByte RAM, 16 GByte Speicher, einer 20,7-Megapixel-Kamera, LTE und Android 4.4.4 als OS. Wir haben uns das neue Xperia Z3 Compact genau angesehen.

Die meisten Smartphone-Hersteller haben kompaktere Versionen ihrer Flaggschiffe herausgebracht. Der Großteil der Geräte ist allerdings deutlich schlechter ausgestattet als die Highend-Vorbilder und ähnelt ihnen lediglich im Aussehen und im Namen. Nicht so bei Sony. Schon das Xperia Z1 Compact brachte nicht nur das schicke Design des Xperia-Flaggschiffs mit, sondern war dank desselben Prozessors, der gleichen Speicherkapazität und der hochauflösenden 20,7-Megapixel-Kamera des Top-Modells eine ebenbürtig ausgestattete, aber handlichere Version des Sony-Smartphones. Diese Philosophie setzt Sony auch beim neuen Xperia Z3 Compact fort.

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Das Sony Xperia Compact ist in Deutschland zu einer UVP von 499 Euro erhältlich (Bild: CNET.com).

Das Xperia Z3 Compact verfügt über ein größeres 4,6-Zoll-Display, ist aber insgesamt nicht größer und breiter als sein Vorgänger. Es ist komplett gegen Wasser und Staub geschützt, wird wie der große Bruder Sony Xperia Z3 von Qualcomms 2,5-GHz-Quad-Core-CPU angetrieben und schießt ebenso Fotos mit einer Auflösung von 20,7 Megapixel. Eine Neuheit bei allen Z3-Modell – also auch beim Compact – ist die Möglichkeit, Spiele via WLAN von der PlayStation 4 auf das kleinere Smartphone-Display zu streamen und am Handy weiterzuzocken. Das Feature wird aber erst im November zur Verfügung stehen. Ausprobieren konnten wir es daher noch nicht.

Alles in Allem ist das Sony Xperia Z3 Compact ein richtig feines, aber kleines Smartphone. Bestens verarbeitet und mit einem durchdachten Design im typischen Sony-Stil: elegant und nüchtern zugleich. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro kostet das Xperia Z3 Compact natürlich auch etwas mehr als die abgespeckte Konkurrenz. Es ist bereits in Deutschland bei diversen Online-Shops erhältlich. Käufer können sich zwischen den Farben Weiß, Schwarz, Türkis und Rot entscheiden. Für den höheren Preis bekommt man mit dem Xperia Z3 Compact aber auch eines der besten, kompakten Smartphones am Markt. Wir haben uns das Android-Smartphone Xperia Z3 Compact genau angesehen.

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Das Sony Xperia Z3 Compact gibt es in vier Farben (Bild: CNET.com).

Design: Passt in die Hemdentasche

Mit Abmessungen von 127 mal 64,9 Millimetern ist das Xperia Z3 Compact ausgesprochen kompakt. Trotz der größeren Anzeige ist es im Vergleich zum Vorgänger dank des dünneren Display-Rahmens in der Höhe und Breite nicht angewachsen. Die Bauhöhe beträgt 8,6 Millimetern, womit das Smartphone auch relativ dünn ist.

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Der Rahmen besteht beim Xperia Z3 Compact nicht mehr aus Metall, sondern aus Plastik (Bild: CNET.com).

Der Vorgänger ist mit 9,4 Millimetern ein Stück weit dicker. Damit ist das Xperia Z3 Compact Hemdentaschen-kompatibel und kompakter als beispielsweise das HTC One Mini 2 oder das Galaxy S5 Mini, die ein kleineres 4,5-Zoll-Display besitzen. Mit einem Gewicht von 129 Gramm ist es zwar nicht ganz so leicht wie das kleinere Galaxy-S5-Smartphone, unterbietet aber den Vorgänger und die Mini-Version des HTC One (M8).

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Die Rückseite des Xperia Z3 ist wie üblich aus Glas (Bild: CNET.com).

Das Design des Xperia Z3 Compact hat sich gegenüber seinem Vorgänger deutlich verändert. Die Rückseite ist zwar wie gewohnt aus Glas, die Kanten des Gehäuses sind nun aber abgerundet, wodurch das Z3 Compact angenehmer in der Hand liegt. Der Rahmen besteht beim uns vorliegenden weißen Modell aus halbtransparentem Kunststoff. Beim Z1 Compact verbaute Sony noch ein Aluminium-Rahmen.

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Das Xperia Z3 Compact etwas mehr abgerundet als der Vorgänger (Bild: CNET.com).

Das Gehäuse ist jetzt wie beim Xperia M2 Aqua nach der IP65- und IP68-Zertifizierung gegen Wasser, Staub, Schmutz & Co geschützt. Mit dem Xperia Z3 Compact kann man laut Sony also auch mal in den Pool springen oder durch den Regen laufen. Das erhöht die Alltagstauglichkeit des Geräts. Besonders martialisch oder Outdoor-mäßig sieht es trotzdem nicht aus. Der SIM- und microSD-Kartenslot sowie der Anschluss für das Ladekabel sind wie üblich hinter kleinen Kunststoffabdeckungen versteckt, damit kein Wasser eindringt. Dem ersten Eindruck nach schließen sie beim Xperia Z3 Compact etwas fester als noch beim Z1 Compact.

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Die Abdeckungen des Sony Xperia Z3 Compact scheinen fester zu schließen als beim Vorgänger (Bild: CNET.com).

Lautpsrecher

Das Sony Xperia Z3 Compact bietet zwei Lautsprecher auf der Frontseite, die den Sound in Stereo wiedergeben. Dadurch, dass die Lautsprecher auf der Vorderseite angebracht sind, werden sie auch seltener durch die Hände verdeckt, wenn man zum Beispiel ein Video im Querformat anschaut oder ein Spiel spielt. Beim Xperia Z1 gab es nur einen Lautsprecher an der Unterseite des Gerätes.

Insgesamt machen die Front-Lautsprecher einen guten Eindruck. Sie sind lauter als die des Xperia Z2, bieten allerdings nicht das gleiche Volumen. Überhaupt mangelt es dem Z3 Compact bauartbedingt an Bass, was es jedoch versucht mit hoher Lautstärke wieder wett zu machen. Die Lautsprecher des großen Xperia Z3 bieten die gleiche hohe Lautstärke, kombinieren sie jedoch noch mit einem Hauch von Bass und sind dadurch den Speakern des Xperia Z3 Compact etwas überlegen.

Der iPhone-6-Test

Aus aktuellem Anlass machen wir vor der Inbetriebnahme noch den iPhone-6-Test. Lässt sich das Sony Xperia Z3 leicht verbiegen? Nein, das Gehäuse ist sehr verwindungssteif. Man muss schon Kraft aufwenden, bis der Rahmen ganz leicht nachgibt. Den Biegetest hat das Xperia Z3 Compact schon mal bravourös bestanden.

Display

Ein Unterschied zum Xperia Z3 Compact ist die etwas niedrigere Display-Auflösung. Das Compact bietet keine Full-HD-Anzeige, sondern löst nur mit 1.280 mal 720 Pixel auf. Das ist bei 4,6 Zoll zwar noch ausreichend, pixelverwöhnte Augen erkennen aber bei genauem Hinsehen leichte Unschärfen an Buchstabenrändern und Kanten von Icons. Trotzdem kommt das Sony Xperia Z3 Compact immer noch auf eine Pixeldichte von 319 ppi.

Die restlichen Bereiche des Displays verdienen jedoch Bestnoten. Die Display-Elektronik reagiert vollkommen präzise und zuverlässig. Außerdem hat Sony auch bei der Helligkeitsangabe von 600 Candela für das Display nicht zu viel versprochen. Wir haben das Gerät auch unter direktem Sonnenlicht betrachtet. Das Display passt sich automatisch an die Helligkeit an und ist auch unter direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

Betriebssystem

Grundlegend ist auf dem Xperia z3 Compact Android 4.4.4 Kitkat samt Sonys Benutzeroberfläche vorinstalliert.

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Das Sony Xperia Z3 Compact kommt mit Android 4.4.4 KitKat (Bild: CNET.com).

Nach dem Einschalten des Sony Xperia Z3 Compact fällt auf, dass sich auf dem Homescreen eine ganze Menge Icons und Apps drängen. Sony nutzt seine Hardware natürlich, um Entertainment-Inhalte aus dem Sony-Imperium zu promoten.

Durch die vielen Bildchen und Icons, die Sony auf den Startbildschirm gepackt hat, wirkt der anfangs etwas unübersichtlich. (Screenshot: Mehmet Toprak)

Durch die vielen Icons, die Sony auf den Startbildschirm gepackt hat, wirkt der Homescreen anfangs etwas unübersichtlich (Screenshot: Mehmet Toprak).

Das Widget “What’s-New” preist auf dem Homescreen neue Filme, Music oder Apps aus Sonys Stores an. Vor allem auf dem kleinen Display wirkt das aber relativ schnell unübersichtlich. Media-Anwendungen wie Walkman, Album und Movies sind natürlich auch noch wie beim großen Bruder mit an Bord. Nur gut, dass man mit Android die Bedienoberfläche auch sehr leicht nach den eigenen Wünschen konfigurieren kann. Ein Update auf Android L soll es übrigens zeitnah zum Release der neuen OS-Version geben.

Das aktuelle Android 4.4 (Kitkat) im Sony Xperia Z3 öffnet den Weg zu unzähligen Apps in Googles Play Store. Allerdings hat Sony bereits so viele eigene Apps in Smartphone gepackt, dass man eigentlich nicht mehr viel braucht (Screenshot: Mehmet Toprak).

Das aktuelle Android 4.4 (Kitkat) im Sony Xperia Z3 öffnet den Weg zu unzähligen Apps in Googles Play Store. Allerdings hat Sony bereits so viele eigene Apps in Smartphone gepackt, dass man eigentlich nicht mehr viel braucht (Screenshot: Mehmet Toprak).

PlayStation-4-Remote-Play

Für Nutzer der Playstation 4 ist das Xperia Z3 Compact noch etwas attraktiver geworden. Neu hinzugekommen ist „PS4 Remote Play“, das über das WLAN-Netzwerk das Signal der Playstation 4 auf das Smartphone streamt. Auf diese Weise kann man auch in einem anderen Zimmer mit dem Handy weiter daddeln. Das Z3 Compact wird dabei über Bluetooth mit dem PS4-Controller verbunden. Sony bietet dafür auch eine Gaming-Halterung und ein Bluetooth-Headset sowie eine Dockingstation zum schnellen Aufladen an. Das Ganze soll wie auch auf dem Xperia Z3 oder Z3 Tablet Compact ab November funktionieren.

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Remote Play klappt auch in Verbindung mit einem Xperia Z3 Compact (Bild: Sony).

Kamera mit 4K-Videos

Besonders stolz ist Sony auf sein Kameramodul, das auch wieder bei der Z3-Reihe zum Einsatz kommt. Die Kamera des Z3 Compact arbeitet wie beim Flaggschiff mit Sonys hauseigenen 1/2,3-Bildsensor ExmorRS, der für die winzige Mobilkamera angepasst wurde, und wie bisher 20,7 Megapixel liefert. Die 20,7 Megapixel werden aber nur im manuellen Modus und bei einem Seitenverhältnis von 4:3 erreicht. Im Verhältnis 16:9 sind es schon „nur“ noch 15,5 Megapixel. Im Automatikmodus erreicht die Kamera lediglich 8 Megapixel. Auch HDR wird nur bis maximal 8 Megapixel unterstützt.

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Die Kamera des Xperia Z3 Compact löst wie bisher mit 20,7 Megapixel auf (Bild: CNET.com).

Mit dem höheren ISO-Wert von 12.800 soll die Kamera des Xperia-Smartphones auch in der Dämmerung noch ordentliche Aufnahmen machen. Die schönen Werte auf dem Datenblatt bestätigen sich zum großen Teil auch im Praxistest. Autofokus und Belichtung des Digicam-Moduls machen einen guten Job. Die Sony stellt scharf, was irgendwie scharf zu kriegen ist und lässt damit manch preiswerte Digicam hinter sich. Auch in der Dämmerung liefert sie noch passable Bilder. Den Direktvergleich mit dem Nokia Lumia 1320 (5,0 Megapixel) entscheidet das Xperia Z3 Compact eindeutig für sich. Vor allem die höhere Lichtstärke bei anbrechender Dunkelheit und der enorme Detailreichtum überzeugen. Dafür ist das Xperia Z3 Compact natürlich fast doppelt so teuer wie das Lumia 1320. Bei Dunkelheit leuchtet dann der einfache LED-Blitz das Geschehen meist ausreichend aus. Im Taschenlampenmodus ist die LED jedoch nicht annähernd so hell.

Auch bei schlechten Lichtverhältnissen produziert das Z3 noch akzeptable Bilder. Dieses Foto entstand in der Abenddämmerung. Es war dunkler als es auf dem Bild aussieht. (Foto: Mehmet Toprak)

Auch bei schlechten Lichtverhältnissen produziert das Z3 noch akzeptable Bilder. Dieses Foto entstand in der Abenddämmerung. Es war dunkler als es auf dem Bild aussieht. (Foto: Mehmet Toprak)

Wie bei allen Foto-Smartphones ist aber auch beim Xperia Z3 Compact das Zoomen ein Problem. Nicht nur, dass weiche ruckfreie Zoomfahrten bei Videos nicht möglich sind. Der Zoom arbeitet natürlich digital, da im flachen Gehäuse einfach kein langer Objektivtubus beweglichen Linsengruppen unterzubringen ist. Der 8-fach Digitalzoom im Xperia Z3 Compact ist zwar ganz okay, doch wer sich die schöne Bildqualität erhalten will, sollte lieber die Finger davon lassen.

Nachfolgend noch einige weitere Testfotos, die mit dem Xperia Z3 Compact aufgenommen wurden:

(Bild: CNET.com).

Automatikmodus (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Automatikmodus (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Automatikmodus (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Manueller Modus (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Manueller Modus mit Weißabgleich (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Bei Dämmerung (Bild: CNET.com).

(Bild: CNET.com).

Unterwasseraufnahme (Bild: CNET.com).

Wie bei der Xperia-Z-Reihe üblich, verbaut Sony wieder einen dedizierten Auslöser an der Seite des Gehäuses. Dieser öffnet aus dem Stand-By-Modus direkt die Kamera-App. Praktisch: der Foto-Button ist auch drucksensitiv. Ein leichter Druck fokussiert, ein stärkerer Druck löst das Foto aus. Der Button könnte sich auch bei Unterwasseraufnahmen als sinnvoll erweisen, da hier bekanntermaßen das Touch-Display nicht mehr einwandfrei funktioniert. Der Hardware-Auslöser kann aber auch Nachteile haben: Uns ist das beim Test zwar nicht passiert, es wäre aber vorstellbar, dass sich die Kamera-App beim Transport des Xperia Z3 Compact in der Hosentasche aus Versehen öffnet und auslöst. 

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Das Xperia Z3 Compact bringt wieder einen Hardware-Kamera-Auslöser mit (Bild: CNET.com).

Bei Videos ist die Xperia Z3 Compact ebenfalls auf dem Stand der Technik und produziert Videoclips nun auch im höchstauflösenden 4K. Im Test ist die Aufnahme auch nicht schon nach 5 Minuten wegen Überhitzung abgebrochen. Nach 25 Minuten zeichnete die Kamera zumindest immer noch auf.

Gags, Gimmicks und sinnvolle Features

Darüber hinaus bietet Sony eine ganze Menge Gags, Gimmicks und sinnvolle Features, die Spaß und Nutzwert des Geräts erhöhen. Die Foto-App an sich bietet wie auch schon zuvor unzählige verschiedene Modi. Darunter Spielereien wie AR-Effekte, aber auch wirklich nützliche Funktionen wie Timeshift-Video oder den manuellen Fotomodus mit vielen Einstellmöglichkeiten. Beim Videomodul kann man zum Beispiel animierte Bildchen über das Video legen, beispielsweise eine Ananas im Bild zerplatzen oder Dinosaurier herum trampeln lassen. Mehr als ein Gimmick ist das nicht, zugegeben mit einem gewissen Unterhaltungswert. Neu ist beispielsweise die Funktion Multi-Kamera, bei der Xperia-Geräte zusammengeschlossen werden können, um eine Szene aus mehreren Perspektiven aufzunehmen.

Eine ganze Menge Kamera-Apps von Sony sind im Z3 bereits vorinstalliert. (Screenshot: Mehmet Toprak)

Eine ganze Menge Kamera-Apps von Sony sind im Z3 Compact bereits vorinstalliert (Screenshot: Mehmet Toprak).

Die Kamera des Sony Xperia Z3 Compact ist insgesamt sehr gut, hat sich im Vergleich zum Vorgänger aber auch nicht in einem großen Maße verbessert. Schade ist, dass die volle Auflösung lediglich im manuellen Modus zur Verfügung steht. Beim Samsung Galaxy Alpha kann man beispielsweise auch im HDR-Mode mit 12 Megapixel Bilder schießen.

Leistung

Das Sony Xperia Z3 Compact ist wie das größere Vorbild mit Qualcomms Snapdragon-801-Quad-Core-Prozessor (MSM8974AC ) mit 2,5 GHz Taktrate und Adreno-330-Grafikeinheit ausgestattet. Ihm stehen 2 GByte RAM zur Seite. Damit kommt das Xperia Z3 Compact bis auf den von 3 GByte etwas geschrumpften Arbeitsspeicher mit der gleichen Performance wie das Xperia Z3. Im Antutu-Benchmark 5.1 erreicht das Z3 Compact hervorragende 43.409 Punkte und schlägt damit sogar seinen großen Bruder (Z3: 43.211) genauso wie dessen Vorgänger (Z2 42584) – vermutlich aufgrund der niedrigeren Display-Auflösung. Die gefühlte Performance des Xperia Z3 Compact ist demnach auch auf höchstem Niveau. Das Laden von Apps oder Öffnen von Webseiten geht jedenfalls absolut flüssig von der Hand. Ruckler machten sich zu keiner Zeit bemerkbar. Bei intensiver Nutzung von Multimedia-Anwendungen wird das Gerät jedoch schnell sehr warm.

Generell gilt: Bei fast allen technischen Daten ist das Gerät auf der Höhe der Zeit. Neben dem bereits erwähnten Vierkernprozessor von Qualcomm und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, bietet das Xperia Z3 Compact 16 GByte internen Speicher, einen microSD-Kartenslot zur Erweiterung um bis zu 128 GByte sowie aktuelle Multimedia-Standards wie MHL 3.0, mit dem man 4K-Videos auf den Fernseher übertragen kann. An Bord sind natürlich auch der schnelle Mobilfunkstandard LTE (Cat 4), A-GPS, Glonass, DLNA, NFC, WLAN 802.11ac sowie Bluetooth 4.0. Vermissen könnte man beim Z3 Compat eine Infrarot-LED oder die Möglichkeit, das Smartphone induktiv zu laden.

Akkulaufzeit

Das Sony Xperia Z3 Compact ist mit einem 2600-mAh-Akku ausgestattet. Beim Z1 Compact waren es 2300 mAh. Laut Sony hält der Akku für eine Gesprächszeit von bis zu 14 Stunden und eine Standby-Zeit von bis zu 920 Stunden. Bei der Musik- beziehungsweise Videowiedergabe soll nach 110 respektive 10 Stunden der Strom ausgehen. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich das Xperia Z3 Compact laut Sony damit teilweise verbessert, teilweise aber auch verschlechtert. Den offiziellen Angaben zufolge hält das Z1 Compact etwas länger bei Gesprächen und dem Anschauen von Videos durch.

Ein ausführlicher Akku-Test steht noch aus, aber dem ersten Eindruck nach kommt man wie zu erwarten mit dem Xperia Z3 Compact bei durchschnittlicher Nutzung gut über den Tag. Die von Sony angepriesenen zwei Tage Akkulaufzeit dürften aber etwas zu ambitioniert sein. Nur wer das Smartphone wirklich sparsam nutzt, muss im besten Fall das Z3 Compact nur jeden zweiten Tag ans Netz hängen.

Beim Anschauen eines Youtube-Clips über das WLAN-Netz (Vollbildmodus, mittlere Bildschirmhelligkeit) hat der Akku beispielsweise rund 11 Prozent an Kapazität in einer Stunde verloren. Hochgerechnet käme das Xperia Z3 Compact damit auf eine Youtube-Videowiedergabezeit von etwas über 9 Stunden. Die Website GSM Arena hat schon einen etwas ausführlicheren Akku-Test des Xperia Z3 durchgeführt. Bei ihnen hielt das Z3 Compact bei der Videowiedergabe über 15 Stunden und konnte das Xperia Z1 Compact deutlich überflügeln. Bei der Gesprächszeit bestätigen sich aber Sonys Angaben. Hier hält das Z1 Compact 4 Stunden länger im 3G-Netz durch.

Fazit: Hightech im Kleinformat

Das Sony Xperia Z3 Compact ist ein sehr leistungsfähiges und vor allem kompaktes Smartphone, das sich in vielen Bereichen auf echtem Highend-Niveau bewegt. Besonders hervorzuheben sind beim Nachfolger des Z1 Compact das neue und schlankere Design, der schnelle Prozessor, die leistungsfähige Kamera, das helle Display, die besseren Front-Lautsprecher und die auch sonst reichhaltige Ausstattung. Der Schutz vor Staub und Wasser erhöht beispielsweise die Alltagstauglichkeit des Gerätes. Besonders interessant ist das Smartphone für Besitzer einer PS4, die dank Remote-Play Games auf dem Smartphone-Display weiterzocken können. Die Display-Auflösung hat Sony trotz größerer Anzeige dagegen nicht erhöht und auch die volle Auflösung der Kamera steht weiterhin nur im manuellen Modus zur Verfügung. Insgesamt ist das Sony Xperia Z3 Compact aber immer noch eines der besten, wenn nicht das beste kompakte Smartphone am Markt. Mit Geräten wie dem Samsung Galaxy Alpha bekommt Sony aber eine deutlich stärkere Konkurrenz als noch vor acht Monaten. Auch bei unserer Schwesterseite Gizmodo.de hat das Xperia Z3 Compact äußerst gut abgeschnitten wie nachfolgendes Video zeigt:

[Mit Material von Andrew Hoyle, CNET.com & Matthias Sternkopf, Gizmodo.de]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
Redakteur
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

10 Kommentare zu Sony Xperia Z3 Compact im Test: Highend-Smartphone im Kleinformat

  • Am 30. September 2014 um 01:11 von Jamin

    Sind Ihnen etwa die negativen Punkte ausgegangen? Display ist immer noch auf Niveau von iPhone 6 bei welchem dies aber nicht negativ auffällt. Wie kommt es dazu? Keiner der erwähnt

    • Am 30. September 2014 um 14:08 von HansFrans

      Das Display wird doch ausdrücklich gelobt.
      Wirkt eher, als ob du nur auf der Suche nach iPhone Bashing bist.

      • Am 2. Oktober 2014 um 12:34 von fluxx

        Was er meint ist, dass das iPhone bei gleicher Diagonale gleich auflöst – man dort aber für gewöhnlich das „schwarfe Retina Display“ lobt. Hier ist man etwas enttäuscht, dass es kein Full HD ist – was aber zu ähnlich unsinnigen ppi wie im LG3 führen würde. Ich denke, dass Sony sich hier für die richtigen Specs entschieden hat.

  • Am 1. Oktober 2014 um 12:25 von Jens Roth

    Das LG G2 Mini hat ein 4.7 Zoll Display und nicht wie im Artikel benannt 4.5 Zoll… so viel Fachwissen sollte erlaubt sein….

  • Am 12. November 2014 um 21:57 von Franko Steinert

    Wirklich sehr ausführlicher, super informeller Bericht.
    Nur eines hat mich stutzig gemacht. Ihr schreibt im letzten Satz unter dem Abschnitt „Leistung“: „….Vermissen könnte man beim Z3 Compat eine Infrarot-LED oder die Möglichkeit, das Smartphone induktiv zu laden.“
    Soweit ich weiss, besitzt das Gerät, eben so wie die anderen der Z-Serie, die Magnetanschlüsse – und lässt sich infolgedessen auch induktiv aufladen. (!?)

  • Am 15. Dezember 2014 um 00:18 von liber8

    Das ist nicht induktiv. Induktiv wäre es, wenn man das Handy auf das Ladegerät legen konnte. Hier erhält es Kontakt zu zwei Polen zum Laden, während ein Magnet auf den anderen trifft.

  • Am 15. Mai 2015 um 22:30 von loly

    ist auf sony xperia z3 compact play store drauf?

    • Am 29. Juni 2015 um 10:07 von Rainer Wildhase

      Der PlayStore ist bei Sony nicht dabei – denen fehlt da wohl eine Lizenz

  • Am 6. Juli 2015 um 21:31 von Daniel

    Mein Z3 Compact war 4 Monate alt und ich beschloss nun bei dem schönen Wetter ein Unterwasserfoto in unseren Pool zu machen. Leider hat es dies nicht überstanden.

    Ich konnte genau 3 Fotos machen bis das Display wie wild geworden ist und iwelche Sachen angezeigt hat (Striche usw..). Mit Mühe und not konnte ich endlich das Handy ausschalten (kann ja kein Akku ziehen :( )

    Um es vorweg zu nehmen ich habe die Klappen, vor dem Tauchgang von ca. 20 Sek in einer tiefe von max 30cm, geprüft auf verschmutzungen oder anderen defekten (habe mich vorweg im Internet informiert)
    Auch waren die Klappen fest verschlossen!

    Eine Abnutzung der Klappen kann ich auch aussschließen, da ich zum laden immer die passende Dockingstation von Sony genutzt habe.

    Nun ist es passiert und das Handy gab keine Reaktion mehr von sich. Nach dem abtrocknen des Handys, hab ich dann mal die Klappen geöffnet und mir kam ein paar ml Wasser entgegen :(
    Natürlich haben beide feuchtigkeits Indikatoren angeschlagen.

    Wie konnte das Wasser also eindringen?
    Ein bekannter der schon mehrere Handys repariert hat, ist aufgefallen, dass das Display am oberen linken drittel beim Druck mit dem Daumen „federt“ und „knarzende“ geräusche von sich gibt. Hier muss das Wasser eingedrungen sein, denn am restlichen Display gibt das Displayglas kein „mü“ nach und gibt auch keine Geräusche von sich.

    Habe das ganze Amazon geschildert (da gekauft) und eingeschickt, mal sehen ob es „repariert“ wird, denn ein Eigenverschulden kann hier ja ausgeschlossen werden!

    Also an alle Z3 / Z3C besitzer, überprüft euer Display auf undichtigkeit am Rand! Man sieht das ziehmlich gut, dass das Glas „federt“ wenn das der Fall ist, nicht mit Wasser in Kontakt bringen!!!

    LG Daniel

  • Am 21. August 2015 um 14:47 von Patrick

    Ich hatte das gleiche Problem. Auch bei mir stand der linke obere Displayrand einfach ab. Offenbar hat sich der Rahmen in der Hosentasche verzogen… und das trotz Hülle!

    Sehr empfindlich für ein Handy im High-End Segment.

    Nun ist es seit ein paar Tagen bei Sony und ich bin gespannt, ob eine Garantie-Reparatur stattfindet, oder ob eine kostenpflichtige Reparatur durchgeführt wird.

    Kann mich also meinem Vorredner nur anschließen! Überprüft eure Displays!

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