Apple iPad: Einladungen für Event am 16. Oktober verschickt

Auf dem Event am 16.Oktober wird die Vorstellung des neuen Apple iPad Air, Apple iPad Mini mit Retina Display sowie neuen Macs erwartet. Zudem dürfte Apple im Zuge der Veranstaltung Mac OS X 10.10 Yosemite veröffentlichen.

Apple hat Einladungen für ein Event am 16. Oktober in Cupertino verschickt. Damit bestätigt der iPhone-Macher die vor wenigen Tagen aufgekommen Gerüchte um den Termin der nächsten Apple-Keynote. Wie auch schon beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus behält John Paczkowski von der Webseite Re/code mit seiner Vorhersage Recht.

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Auf dem Event am 16.Oktober wird die Vorstellung des neuen Apple iPad Air, Apple iPad Mini mit Retina Display sowie neuen Macs erwartet. Zudem dürfte Apple im Zuge der Veranstaltung Mac OS X 10.10 Yosemite veröffentlichen (Bild: Apple).

Erwartet wird auf der Veranstaltung mit dem Titel “It’s been way too long” (zu Deutsch: Es ist zu lange her) die Vorstellung des neuen Apple iPad Air und Apple iPad Mini mit Retina Display. Außerdem gilt auch die Präsentation neuer Macs als wahrscheinlich. Auf der Tagesordnung dürfte zudem das für die Apple-Desktops ausgelegte OS X 10.10 Yosemite stehen, das es bereits auf der WWDC im Juni vorgestellt hatte.

Das Presseevent findet Town Hall Auditorium auf dem Apple-Firmengeländen statt. Im Vergleich zum Flint Center des De Anza College, das Apple für die Vorstellung des iPhone 6, iPhone 6 Plus und der Apple Watch buchte, bietet die Campus-Halle etwas weniger Platz für Besucher.

Das neue Apple iPad Air und iPad Mini mit Retina Display dürfte Apple nun auch mit seinem Fingerabdruckscanner Touch-ID ausstatten, um auch seine Tablets für das mobile Bezahlen mit Apple Pay zu rüsten. Hinweise darauf wurden erst kürzlich in der Beta-Version von iOS 8.1 entdeckt. In einer Codezeile heißt es einem Entwickler zufolge: “Bezahlen mit iPad via TouchID. Mit Apple Pay müssen Sie nicht länger Kartennummern und Versandinformationen eingeben.” Unklar bleibt, ob die kommenden iPads auch NFC-Technik zum Bezahlen in Ladengeschäften bieten oder auf In-App-Transaktionen beschränkt sind. Apple dürfte zudem die CPU der iPads aktualisieren. Es dürfte auch bei seinen neuen Tablets den A8-Prozessor verbauen, der auch im iPhone 6 zum Einsatz kommt.

Anfang August sind vermeintliche Bilder des neuen iPad Air ins Netz geraten. Unterschiede zum jüngsten iPad-Modell sind bei den Lautsprecherausparungen auszumachen. Anstatt über zwei Reihen, verfügt das neue iPad-Gehäuse nur über eine Reihe – allerdings mit vergrößerten Löchern für die Lautsprecher. Zudem rückt das rückseitige Mikrofon näher zur iSght-Kamera. Die Lautstärkeregler scheinen bündiger mit dem Gehäuse abzuschließen. Zudem soll es das iPad Air 2 – oder wie Apple sein neues 9,7-Zoll-Tablet nennen wird – neben Space Gray und Silber auch in der Farbe Gold anbieten.

Möglicherweise stellt Apple auch ein iPad mit einem größeren 12,9-Zoll-Display vor. Spekulationen dazu kursieren schon seit letztem Jahr. Mit einem größeren iPad zielt Apple wohl auf den Business-Bereich und Konkurrenzgeräte wie das Microsoft Surface Pro 3 ab. Aktuell hat Apple in diesem Segment kein vergleichbares Tablet im Angebot. Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll die Produktion des großen iPads aber erst Anfang 2015 beginnen. Wie bei der Apple Watch könnte es das Tablet also erst im nächsten Jahr zu kaufen geben.

Schon Ende September war vermutet worden, dass Apple bei seinem Oktober-Event neben neuen iPads auch neue iMacs zeigen wird. Der Blogger Jack March und auch 9to5Mac wollen erfahren haben, dass der iPhone-Hersteller ein Modell mit einem 27-Zoll-Display mit einer Auflösung von 5120 mal 2880 Bildpunkten entwickelt hat. Damit würde sich die Auflösung gegenüber den 2560 mal 1440 Bildpunkten des aktuellen iMac vervierfachen. Außerdem soll Apple zumindest als Option den Intel-Prozessor i7-4790k mit einer Taktgeschwindigkeit von 4 GHz anbieten.

Zusammen mit einem neuen iMac wird Apple wahrscheinlich auch die finale Version von OS X 10.10 Yosemite veröffentlichten. Am 1. Oktober hatte das Unternehmen die erste Golden Master des Betriebssystems freigegeben. Das auf der Entwicklerkonferenz WWDC  vorgestellte OS X 10.10 übernimmt Designelemente von iOS wie die flachen Icons und die Pastellfarben des Mobilbetriebssystems. Auch die Werkzeugleisten, Menüs und Schaltflächen wurden überarbeitet und sollen ein einheitlicheres Look and Feel bieten als Mavericks. Das neue transparente Benachrichtigungscenter enthält eine “Heute” genannte Übersicht mit bevorstehenden Terminen und Geburtstagen, die sich über Widgets aus dem Mac App Store erweitern lässt. Der neue Online-Speicher iCloud Drive ist unter iOS 8 sowie OS X 10.10 verfügbar. Die Handoff-Funktion soll die Zusammenarbeit zwischen Macs und iOS-Geräten verbessern.

Wahrscheinlich stellt Apple OS X 10.10 Yosemite schon am 16. Oktober als kostenlosen Download zur Verfügung. Der Vorgänger OS X 10.9 Mavericks war ab dem 22. Oktober 2013 im Mac App Store erhältlich – also direkt nach Apples Oktober-Event im vergangenen Jahr.

Die erste iPad-Generation hatte Apple 2010 vorgestellt. Sie löste eine Welle ähnlicher Geräte anderer Hersteller aus. Selbst Microsoft brachte 2012 mit dem Surface ein eigenes Produkt auf den Markt und passte Windows dafür sogar an die ARM-Architektur an. Apple dominiert den Markt jedoch weiterhin – derzeit mit einem Anteil von 27 Prozent. Das iPad ist zudem Apples zweitwichtigste Einnahmequelle. Es ist für rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.

Allerdings sind die iPad-Verkäufe zuletzt geschrumpft. Im Juni-Quartal hatte das Unternehmen 13,3 Millionen Tablets abgesetzt, 9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 14,4 Millionen Geräten gerechnet. Es hat sich jedoch das Wachstum des gesamten Tabletmarkts abgeschwächt. IDC halbierte seine Prognose Ende August auf 6,5 Prozent.

Laut DisplaySearch nimmt vor allem die Konkurrenz durch große Smartphones zu. Apple bedient diesen Markt nun selbst mit dem 5,5-Zoll-großen iPhone 6 Plus. Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 5,5 Zoll und mehr sollen vor allem Tablets mit 7 bis 7,9 Zoll großen Displays kannibalisieren. Damit wäre das iPhone 6 Plus auch eine hausinterne Konkurrenz für das iPad Mini. Der Anteil der 7-Zoll-Kategorie soll bis 2018 von 55 Prozent in diesem Jahr auf 35 Prozent sinken.

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Autor: Christian Schartel
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