Motorola Droid Turbo: ausdauernder Oberklasse-Androide mit QHD-Display

Das Motorola Droid Turbo verfügt über einen 3.900 mAh starken Akku, der eine Laufzeit von zwei Tagen ermöglichen soll. Zur weiteren Ausstattung zählen sich ein 5,2-Zoll-QHD-Display, Qualcomms Snapdragon-805-CPU, bis zu 64 GByte Speicher, eine 21-Megapixel-Kamera und Android 4.4.4 als OS. Erhältlich ist Droid Turbo leider nur in den USA.

Motorola und der US-Mobilfunkanbieter Verizon haben mit dem Droid Turbo ein neues Android-Smartphone vorgestellt, das in Sachen Ausstattung im Grunde keine Wünsche offen lässt. Das Gerät wird allerdings exklusiv von Verizon vertrieben und dürfte wie die bisherigen Modelle der Droid-Serie wohl nicht seinen Weg nach Deutschland. Mit Vertrag bietet es der US-Provider für 200 respektive 250 Dollar mit 32 oder 64 GByte an.

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(Bild: CNET.com).

Schade eigentlich, denn das Motorola Droid Turbo scheint den technischen Daten zufolge in fast keinem Bereich Kompromisse zu machen. Das 5,2-Zoll-Display löst mit einer QHD-Auflösung von 2.560 mal 1.440 Pixel auf, als Prozessor ist Qualcomms aktuelles Top-Modell Snapdragon 805 mit 2,7 GHz Takt und Adreno-420-GPU verbaut. An internem Speicher stehen wahlweise 32 oder 64 GByte zur Verfügung. Einen microSD-Kartenslot zur Erweiterung gibt es allerdings nicht.

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Nach nur 15 Minuten an der Steckdose hält das Droid Turbo 8 Stunden lang durch (Bild: CNET.com).

Dafür ist ein starker Akku verbaut. Er hat eine Kapazität von 3.900-mAh und sorgt laut Hersteller bei durchschnittlicher Nutzung für eine Akkulaufzeit von 48 Stunden. Das LG G3 ist beispielsweise nur mit einem 3000-mAh-Akku ausgestattet, der ein noch größeres 5,5-Zoll-QHD-Display mit Strom versorgen muss. Das Note 4 kommt bei einer Display-Größe von 5,7 Zoll mit 3,220 mAh. Sollte der Akku des Droid Turbo leergesaugt sein, lässt er sich innerhalb von nur 15 Minuten für eine Betriebszeit von 8 Stunden mit Strom betanken. Allerdings ist das Droid Turbo nicht das einzige Gerät, dass sich schnell aufladen lässt. So verspricht auch das Nexus 6 dank Motorolas “Turbo Charger” ein extrem schnelles Laden. Der Akku des Galaxy Note 4 lässt sich ebenfalls in nur 30 Minuten halb aufladen.

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Die Kamera des Motorola Droid Turbo löst mit 21 Megapixel auf (Bild: CNET.com).

Die Rückseitige Kamera des Motorola Droid Turbo löst mit 21 Megapixel sogar noch etwa höher auf als die Kamera des Xperia Z3. Sie filmt in 4K-Auflösung bei 24 Frames pro Sekunde und hat eine Dual-LED-Leuchte, einen HDR- sowie Slow-Motion-Modus und eine Quick-Capture-Funktion mit an Bord.

Zu weiteren Ausstattung gehören LTE-A (Kategorie 6) mit Downloadraten von bis zu 300 MBit/s im Downstream sowie VoLTE. Mit an Bord sind auch UMTS samt Datenturbo HSPA+, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, USB 2.0 und natürlich auch GPS und Glonass.

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Das Droid Turbo in Schwarz (Bild: CNET.com).

Das Gehäuse des Motorola Droid Turbo ist in zwei grundlegenden Versionen erhältlich. Zur Wahl stehen ein schwarzes Modell aus ballistischem Nylon und ein rotes sowie schwarzes Modell aus Glassfaser. Ersteres ist mit Aluminium, letzteres mit Kevlar verstärkt. Beide Modelle verfügen außerdem über eine wasserabweisende Nanobeschichtung. Das Droid ist mit 167 respektive 172 Gramm allerdings kein Leichtgewicht und etwas schwerer als die Konkurrenz. An der dicksten Stelle misst es 11 Millimeter, womit es sich auch nicht zu den dünnsten Smartphones zählen kann.

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Das Droid Turbo in Rot (Bild: CNET.com).

Als Betriebssystem ist noch Android 4.4.4 KitKat installiert. Motorola verspricht aber ein baldiges Update auf Android 5.0 Lollipop. Das Droid Turbo ist wie das Moto X mit dem Feature Moto Display ausgestattet, das Benachrichtigungen anzeigt, ohne dass der Nutzer das Gerät aufwecken muss. Motorolas Sprachsteuerung und Moto Assist sind ebenfalls mit an Bord. Eine interessante Funktion ist auch Minutecast, die Wettervorhersagen auf die Minute genau zu einer angegeben Adresse liefern soll.

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An der dicksten Stelle misst das Droid Turbo 11 Millimeter (Bild: CNET.com).

Einen ersten Eindruck vom Motorola Droid Turbo vermittelt folgendes Hands-on unsere US-Kollegen von CNET.com:

[Mit Material von Scott Stein, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Motorola Droid Turbo: ausdauernder Oberklasse-Androide mit QHD-Display

  • Am 29. Oktober 2014 um 20:28 von Frank

    Erst einmal vorweg.Das Droid Turbo ist einfach klasse.Als Besitzer eines Nexus 5 habe ich eigentlich erwrtet,das Google genau so ein Smartphone als Nachfolger herausbringt,zumal Motorola jetzt zu Google gehört.Umso enttäuschter war wohl nicht nur ich,sondern wohl auch viele andere auch,als Google ein 6 Zoll Phoblet vogestellt hat.Für mich zu gross als Smartphone und zu klein als Tablet.Punkt.Und der Preis von 649 Euro dürfte wohl auch viele davon abhalten,es sich anzuschaffen.Es wäre wünschenswert,wenn Google die Partnerschaft von Motorola nutzt,und das Droid Turbo als kleines Nexus 6 vorstellen würde.Das wäre ein wirklicher Schritt nach vorne.Auch wenn man Gefahr dabei läuft,das sich das derzeitige Nexus 6 Phoblet schlechter verkaufen lassen wird.Warten wir es einmal ab,was Google machen wird.Ich warte auch,und zwar auf das Droid Turbo!

    • Am 30. Oktober 2014 um 04:08 von Sev

      Du scheinst eine wesentliche Entwicklung nicht mitbekommen zu haben:
      Motorola gehört nicht mehr wirklich zu Google! Das für Android wichtige Herzstück, ein riesen Paket Mobilfunkpatente, wird bei Google verbleiben. Motorola ansich, so ist es seit Januar klar, geht an Lenovo – Die Übernahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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